Der Mann tritt einer Frau unvermittelt in den Rücken am U-Bahnhof in Berlin

Sprecherin der Berliner Generalstaatsanwaltschaft - Mutmaßlicher U-Bahn-Treter bleibt über Weihnachten in U-Haft

Seit Sonntag sitzt der mutmaßliche U-Bahn-Treter vom Berliner Hermannplatz in Untersuchungshaft - und daran wird sich wohl vorerst nichts ändern: Laut Staatsanwaltschaft kommt der Mann auch über Weihnachten wahrscheinlich nicht frei.

Der mutmaßliche Berliner U-Bahn-Treter bleibt in den nächsten Tagen voraussichtlich in Untersuchungshaft. Nichts spreche dafür, dass er vor Weihnachten herauskomme, sagte Karin Müller, Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, am Mittwoch rbb|24. Ermittelt wird Müller zufolge weiter wegen gefährlicher Körperverletzung. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich das ändert, sagte sie.

Der Tatverdächtige Svetoslav S. (27) war am Samstag am Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin festgenommen worden. Am Sonntag wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Laut Staatsanwaltschaft besteht Fluchtgefahr.

Video Wochen nach der Tat veröffentlicht

Der mutmaßliche Täter soll am 27. Oktober eine 26 Jahre alte Frau auf der Treppe des U-Bahnhofs Hermannstraße in Berlin-Neukölln unvermittelt in den Rücken getreten haben. Das ahnungslose Opfer stürzte und brach sich den Arm.

Erst nach Veröffentlichung eines Videos aus einer Überwachungskamera vor etwa eineinhalb Wochen wurde zunächst ein Begleiter ermittelt. Die Polizei stellte dann die Identität des mutmaßlichen Täters fest. Am Samstag wurde er dann von Zielfahndern am Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin gefasst.

Kommentar

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17 Kommentare

  1. 17.

    Und? Was wird nun mit dem passieren? Man hört ja gar nix mehr dazu

  2. 16.

    Bis zum Urteil in vier Wochen bleibt der Täter in Haft. Das Urteil wird dann europaweit eingetragen und der Täter wird unverzüglich innerhalb einer Woche abgeschoben. Dies ist ein Zeichen für einen gut funktionierenden Rechtsstaat. Was muss geschehen, damit dies Realität wird?

  3. 15.

    Die gef. KV gem. §§ 223, 224 StGB ist vollendet. Das kann auf jeden Fall angeklagt werden. Über einen versuchten Mord brauchen wir hiermit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu sprechen, allenfalls versuchte Tötung §§ 212, 22, 23 StGB. Ob sich Anhaltspunkte für einen (zumindest bedingten) Tötungsvorsatz finden lassen, ist den Ermittlungen zum Vortatgeschehen überlassen. Dass hier ein möglicher Migrationshintergrund erwähnt wird, ist rechtspopulistischer Nonsense. Darüber braucht man nicht ernsthaft zu diskutieren. Es wäre auch jeder stramme Deutsche der gef. KV angeklagt worden.

  4. 14.

    Als junge Frau traut man sich alleine nicht mehr raus zu gehen. Einfach nur schrecklich. Der mann gehört ins Knast. Breue wird er wohl nicht haben. Aber da kann er mal über seine Aktion nachdenken.

  5. 13.

    Lächerlich wegen gefährlicher Köperverletzung???
    Versuchter Mörd ist das für mich,der Tot der Frau wurde in Kauf genommen!!
    Auch so stimmt er hat ja einen Immigrations Hintergrund.Entschuldigung

  6. 12.

    Wird in Berlin sonst noch jemand über Weihnachten gegen seinen Willen inhaftiert?
    Ich dachte, in Berlin werden alle Gewalttäter Weihnachten amnestiert.
    Naja, Weihnachten ist ja in zwei Tagen vorbei, die kann er auch noch abwarten.

    Ja: Berlin ist für seine lasche Justiz bundesweit bekannt und bei internationalen Kriminellen äußerst beliebt.
    Die Rahmenbedingungen werden durch links/rot/grün garantiert. Ihr schafft das, liebe Berliner!

  7. 11.

    da wird uns unsere humanität,die von bestimmten gesellschaftlichen gruppen vorgegeben wird,zum verhängniss !!!!!
    mitlerweile dürfte das gesamte ausland über die unfähigkeit unseres rechtsstaat nur noch milde lächeln....danke dafür!!!!
    ich meine sicher nicht die polizisten,die ihr bestes geben,ich meine die leute die dafür verantwortlich sind,das solche leute keinen respekt vor dem deutschen recht haben.....entweder werden unsere gesetze nicht angewandt oder die urteilenden sind einfach falsch am platz u.sollten besser akten sortieren statt fette kohle eizustreichen !!!!

  8. 9.

    von wegen "der Beschuldigte wurde durch Zielfahnder gefasst"! Weshalb kann man nicht öffentlich zugeben, dass dies nur dem Hinweis eines aufmerksamen Bürgers zu verdanken ist. Außerdem muss man bei der deutschen Justiz zufrieden sein, dass der Täter nicht sofort wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Dies ist vermutlich nur der medialen Präsenz dieses Falles geschuldet. Wer ein hartes Urteil bei diesem Verbrechen erwartet, wird sicherlich schwer enttäuscht werden. Ich erwarte eine Bewährungsstrafe!

  9. 6.

    Weil Untersuchungshaft die Ausnahme bleiben muss. Vor einem Urteil ist er als unschuldig zu behandeln. Dass er bei Fluchtgefahr in Untersuchungshaft zu bleiben hat, ist aber auch richtig. Also alles in Ordnung, es gibt keinerlei Grund für Empörung.

  10. 5.

    Was passiert mit ihm nach Weihnachten ????

  11. 4.

    § 224
    Gefährliche Körperverletzung mittels eines hinterlistigen Überfalls, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

    Warum also sollte der überhaupt freikommen ? Weihnachten spielt dabei kein Rolle

  12. 3.

    So etwas überhaupt in Erwägung zu ziehen, ist ein Hohn dem Opfer gegenüber. Laufen auch Strafverfahren gegen seine Kumpel? Unterlassene Hilfeleistung heißt das Zauberwort! Der ist doch schon in seinem Heimatland straffällig geworden! Typisch Berlin, schlaffe Justiz!

  13. 2.

    Ich lese wohl nicht richtig! Die Beweislage ist klar. Also: Schnellverfahren und harte Verurteilung. Strafe absitzen und dann schnell ins Heimatland zurück. Wo sind wir denn? Was soll noch alles passieren!

  14. 1.

    Ja,bloß nicht vor den Feiertagen FREILASSEN.Dann bekommt der ja nicht die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren.Scheinbar kann hier jeder machen was er will.Unbegreiflich

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