Holger Ackermann vom Brandenburger Imkerverband und Staatskanzlei-Chef Thomas Kralinski an einem Bienenstock (Quelle: rbb/Ernst)
Video: rbb AKTUELL | 19.05.2017

Werbung für mehr Bienenvölker - Bienenstöcke vor Staatskanzlei in Potsdam aufgestellt

Zum Start der Bienensaison sind vor der Staatskanzlei in Potsdam zwei Bienenstöcke aufgestellt worden. Mit demnächst 60.000 Insekten sollen sie für mehr Bienenvölker und Imker-Nachwuchs in Brandenburg werben.

Staatskanzlei-Chef Thomas Kralinski und Holger Ackermann vom Brandenburger Imkerverband nahmen die Bienenstöcke auf dem Ministeriums-Gelände an der Heinrich-Mann-Allee in Betrieb.

Mit der Aktion wolle man ein Zeichen setzen gegen das Bienensterben und für mehr Artenvielfalt, so Ackermann. "Wir müssen den Lebensraum für unsere Honigbiene verbessern", sagte er. Und da könne jeder etwas tun, zum Beispiel statt Exoten heimische Gehölze im Garten anbauen oder darauf verzichten, jede Woche den Rasen zu mähen.

Im Winter seien 40 Prozent der Bienen in Brandenburg gestorben, teilte die Staatskanzlei mit. Als Gegenmaßnahme fördere die Landesregierung anteilig das Mehrländerinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf. Dort forschen Wissenschaftler an Ursachen von Bienenverlusten oder an besonders resistenten Arten. Zudem würden Jungimker-Schulungen in Brandenburg mit 600.000 Euro unterstützt, hieß es.

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