Das Bahnhofsgebäude in Forst im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße (Quelle: Archivbild dpa von 2011/Patrick Pleul)

Entschärfung am Mittwoch - Bomben-Fundort in Forst wird weiträumig evakuiert

Der gefundene Bomben-Blindgänger in Forst (Spree-Neiße) soll voraussichtlich am Mittwoch unschädlich gemacht werden. Das teilte die Stadtverwaltung am Samstag mit. Wegen der Entschärfung muss das umliegende Gebiet weiträumig evakuiert werden. Rund 2.000 Menschen müssen demnach ihre Häuser und Wohnungen bis Mittwoch um 10 Uhr verlassen haben.

Der Verwaltungsstab der Stadt hatte sich am Samstag getroffen, um mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem Landkreis Spree-Neiße, der Landespolizei, der Bundespolizei, dem DRK Kreisverband und den Stadtwerken über die konkreten Maßnahmen zu beraten.

Bei dem Treffen wurden sowohl der Termin als auch das genaue Evakuierungsgebiet festgelegt, wie auf der Website der Stadt Forst nachzulesen ist. Für die betroffenen Anwohner im Sperrkreis sollen am Mittwoch ab 8 Uhr Turnhallen als Ausweichquartiere bereitgestellt werden. Entgegen erster Meldungen ist das Krankenhaus Forst von den Maßnahmen nicht betroffen. Dort soll keine Evakuierung stattfinden, Patienten würden intern verlegt.

Die 100 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Donnerstag auf einem Privatgrundstück gefunden worden und kann nicht transportiert werden.

Der geplante Sperrkreis für die Bombenentschärfung in Forst

Sperrkreis für die Bombenentschärfung in Forst (Quelle: Stadt Forst / forst-lausitz.de)

Sendung: Brandenburg Aktuell, 11.08.2017, 19:30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereKommentar-Regeln und Hilfe zu Kommentaren zum Kommentieren von Beiträgen.

Das könnte Sie auch interessieren