Einsatzkräfte der Polizei und Kriminaltechniker stehen am 08.09.2017 in Berlin an einem Weg am Hardenbergplatz. Dort wurde in einem dichtbewachsenen Grünbereich die Leiche einer Frau gefunden. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 14.09.2017 | Sylvia Wassermann

60-Jährige aus Charlottenburg - Tote im Tiergarten: Tatverdächtiger in Polen festgenommen

In den Fall der am vergangenen Freitag in der Nähe des Berliner Zoos tot aufgefundenen 60-jährigen Frau kommt Bewegung. Die Polizei konnte jetzt in Polen einen tatverdächtigen Mann festnehmen.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Berlinerin im Tiergarten ist ein Verdächtiger in Polen festgenommen worden. "Die polnischen Behörden haben bei der Festnahme entscheidend mitgewirkt", sagte Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Mehr Details wollte die Behörde zunächst nicht nennen.

Die Leiche der Frau lag in der Nähe des Zoos

Passanten hatten die Leiche der 60-Jährigen am vergangenen Freitag gefunden. Sie lag neben einem Bahndamm in einem Gebüsch am Schleusenweg im Großen Tiergarten, ein Verbindungsweg parallel zur Bahntrasse zwischen Hardenbergplatz und Müller-Breslau-Straße.

Die Frau aus Charlottenburg war am Dienstag in der vorigen Woche mit Freundinnen in einem beliebten Lokal im Tiergarten gewesen und von dort allein zu Fuß in Richtung Hardenbergplatz aufgebrochen. Zu Hause kam sie jedoch nicht an.

Der Fundort der toten Frau liegt in unmittelbarer Nähe eines Lokals, dass die Getötete kurz vor ihrem Verschwinden mit Freundinnen besucht hatte. Eine Obduktion hatte ergeben, dass die Frau Opfer einer Gewalttat wurde. Ein Sexualdelikt konnte laut der Staatsanwaltschaft ausgeschlossen werden.

Die Polizei suchte mit Hochdruck

Nach der Gewalttat suchte die Polizei mit Hochdruck nach Zeugen und dem Täter. Bis zum vergangenen Sonntag waren vier Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Die Staatsanwaltschaft wollte sich nicht dazu äußern, ob diese zur Überführung des nun festgenommenen mutmaßlichen Täters führten.

Kommentar

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12 Kommentare

  1. 12.

    Was hat bitte das Eine mit dem Anderen zu tun?
    Solche Dinge sind sicherlich nicht von den Bürgern gewollt sondern werden in arroganter Art und Weise von den Verantwortlichen in der Polkitik und den Behörden ignoriert und die Berliner sind alleingelassen.

    Jetzt kommen Sie mir nicht, wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt - wenn Petitionen abgeschmettert werden und sich Politikergesichter nur alle Wahljahre auf Plakaten zeigen, sich von ausgewählten Leuten "befragen" lassen - dann hat man irgendwann die Nase voll - aber das Geschehen lässt die Leute eben NICHT kalt.....

    Solche dumpfsinnigen Argumente wie das Ihrige ist einfach nur platt und hohl....des Potsdamer Gerd´s ebenfalls - schliesst Euch ein, bleibt zuhause in Eurer heilen Welt o. kommt nicht nach Berlin.

    Als ich Kind war, war Berlin noch friedlich - ich lebe aber im Heute und muss entsprechend handeln - so traurig wie es ist, aber Toleranz war noch nie meine Schwäche......

  2. 11.

    Es ist unfassbar... mitten in Berlin, gegen 22 Uhr verschwindet eine Frau und erst drei Tage später wird sie gefunden... 50 Meter von der Polizeiwache enfernt, gerade mal 20 Meter vor ihrem Ziel, dem Bahnhof Zoo. Der Tierpark ist in der Nähe des Hardenbergplatzes voll von Obdachlosen... es ist doch sehr wenig zu verstehen, dass keiner von ihnen früher auf die Leiche aufmerksam geworden ist. Selbst die Gebüsche sind ziemlich leicht einsehbar... hat denn keiner am Mittwoch oder zumindest Donnerstag die Route zwischen Schleusenkrug und Zoo durchkämmt? Niemand von den Obdachlosen ist buchstäblich über die Leiche gestolpert? Alles recht dubios... und schrecklich für die Hinterbliebenen. Es tut mir unendlich leid!

  3. 10.

    Der Tatverdächtige wurde in Polen festgenommen. Schließen Sie daraus, dass er Pole ist? Spannende These. Die polnischen Behörden haben Amtshilfe geleistet Also gehört ihnen gedankt.

  4. 9.

    In diesem Bericht geht es um die Festnahme des Täters dieser bedauernswerten Frau. Es wurde schon eingehend hierüber berichtet.Insofern ist diese haltlose Kommentierung von dieser Person Gerd einfach unverschämt gegenüber den Hinterbliebenen.Außerdem Ist nicht bekannt das der Täter aus dem Umfeld der Obdachlosen kommt. Im Tiergarten halten sich auch noch andere Personenkreise besonders abends auf.

  5. 8.

    POLSKA - Welcome to the EU!!!

  6. 7.

    bis vor zwei Jahren gingen meine Frau und ich am Abend gerne durch den Tiergarten von Mitte nach Charlottenburg-
    seit zwei Jahren lassen wir das weil uns die im dunkeln schnarchenden Menschen in den Ecken unheimlich sind-
    der Senat könnte das abstellen macht es aber nicht also hat der Gerd hier recht und die die ihm widersprechen keine Ahnung von der Realität -:)

  7. 6.

    Statt Mitgefühl für die Hinterbliebenen zu haben sind sie sich nicht zu schade diesen traurigen Anlass für ihre niveaulosen Latrinenparolen zu nutzen?

    Ekelhafte Naziparolen sind wir ja schon von ihnen gewohnt aber das unterschreitet sogar noch das niedrige Niveau.

    Schämen sie sich nicht?

    Mir fehlen die Worte das auszudrücken was ich empfinde.

  8. 5.

    Sicher, Herr Gerd aus Potsdam - der Berliner wollen es nicht anders.
    Frage: was ist in Ihrer Kindheit eigentlich schiefgelaufen, solchen geistigen Dünnschiss hier loszulassen?

    Ihre Respektlosigkeit dem Thema, der Toten und Angehörigen und den Ermittlungsbehörden gegenüber ist enorm.

  9. 3.

    Statt wie im Ersten Kommentar v.Chris(Weit weg)hier wirklich auch mal die Gute Polizei Arbeit hervorzuheben kommen Sie"wiedereinmal"mit Ihren unverständlichen Kopflosen Dahergeplapper einhergepoltert.Schämen Sie sich eigentlich nicht?

  10. 2.

    Berlin....
    arm und todsicher. Die Berliner wollen es ja nicht anders

  11. 1.

    Wenn er der Täter sein sollte, ein ganz großes Lob auf unsere Polizei.

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