Der Berliner Bau-Staatssekretär Andrej Holm diskutiert am 06.01.2017 in Berlin bei einer Podiumsdiskussion (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

Umstrittener Staatssekretär Holm bei Podiumsdiskussion - "Ich habe das berichtet, woran ich mich erinnere"

Berlins Bau-Staatssekretär Andrej Holm steht wegen seines Umgangs mit der eigenen Stasi-Vergangenheit stark unter Druck. Bei einer überfüllten Podiumsdiskussion im Prenzlauer Berg verteidigte sich der 46-Jährige am Freitagabend noch einmal selbst. Das Publikum reagierte unterschiedlich.

Berlins umstrittener Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Andrej Holm, hat sich am Freitagabend bei einer stark besuchten Podiumsdiskussion erneut gegen Kritik an seinem Umgang mit der eigenen Stasi-Vergangenheit verteidigt.

Bei der Veranstaltung "Einmal Stasi - immer Stasi? Der Fall Andrej Holm" im Kultur- und Bildungszentrum "Sebastian Haffner" im Prenzlauer Berg sagte der Parteilose, der für die Linke als Staatssekretär berufen wurde: "Ich wusste, dass ich mich bei der Staatssicherheit für eine langfristige Karriere verpflichtet hatte. Mir war sehr bewusst, dass ich Teil eines Repressions- und Unterdrückungsapparats geworden war. Es ist nicht entschuldbar, Teil des System gewesen zu sein." Die "Befreiung durch die Wende" habe ihn vor größerer Schuld bewahrt.

Den Vorwurf, über seine Stasi-Vergangenheit gelogen zu haben, wies Holm erneut zurück. "Ich habe das berichtet, woran ich mich erinnere." Persönliche Erinnerung sei aber zuweilen getrübt. So habe es nur zwei Treffen mit Führungsoffizieren der Stasi gegeben - und selbst daran erinnere er sich nicht. Auch sei er lange der Meinung gewesen, sich mit 16 Jahren und nicht schon mit 14 Jahren, wie aus den Akten hervorgeht, bei der Stasi verpflichtet zu haben. "Aber die persönliche Erinnerung wird nicht als angemessene Form des aktenkundigen Erinnerns empfunden."

Facebook-Live-Video der Podiumsdiskussion

"Dass ich ein ziviles Studium machen sollte, hat mich innerlich leuchten lassen"

Holm war 1989 und 1990 als 18-Jähriger knapp sechs Monate lang als hauptamtlicher Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes geführt worden und hatte im Stasi-Wachregiment "Feliks Dzierzynski" Militärdienst geleistet. Es war vorgesehen, dass er als Offizier ein Journalistik-Studium aufnehmen sollte. Seine Stasi-Mitarbeit hatte Holm öffentlich gemacht - nicht aber die Tatsache, dass er dort hauptamtlicher Mitarbeiter war. Ihm war dies nach eigenen Angaben nicht bewusst.

"Mir war klar, dass ich im Gegensatz zu anderen Berufsoffiziersbewerbern und anderen … ein ziviles Studium machen sollte. Das hat mich in jugendlicher Überheblichkeit innerlich leuchten lassen gegenüber denen, die wirklich Berufsoffiziere werden sollten", erklärte Holm dazu bei der Podiumsdiskussion am Freitagabend. "Heute sehe ich das differenzierter."

Auf die Frage, warum er 2005 im Fragebogen der Humboldt-Universität nicht "hauptamtlich" angekreuzt habe, wollte Holm mit Hinweis auf die laufende arbeitsrechtliche Prüfung nicht antworten. "Es geht also um ein falsches Kreuz in einem Formular – das ist aber für die geschichtspolitische Aufarbeitung nicht relevant", sagte Holm nur - und erntete Buh-Rufe.

Der Politiker und Berliner Bau-Staatssekretär Andrej Holm (r-l), Moderatorin Ulrike Bieritz und Ilko-Sascha Kowalczuk, Forscher der Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin diskutieren 06.01.2017 in Berlin bei einer Podiumsdiskussion (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)
Gut besucht: Die Diskussion mit Staatssekretär Holm (r) und dem Experten Kowalczuk (l) moderierte Ulrike Bieritz vom rbb.

Publikum aufgekratzt bis aufgebracht

Das Publikum reagierte während der Veranstaltung aufgekratzt bis aufgebracht. "Das ist alles schwer nachzuvollziehen", sagte ein Besucher ins Mikrofon. "Du warst Mitglied einer Verbrecherorganisation", kritisierte ein anderer. In den Kommentaren auf Facebook wurde vielfach der Rücktritt Holms als Staatssekretär gefordert.

Der Autor Eberhard Seidel bat um Ehrlichkeit, sagte aber auch, dass nicht nur über die Stasi-Vergangenheit, sondern auch über die Mieten- und Wohnungspolitik des Stadtsoziologen Holms gesprochen werden sollte.

"Werden eigentlich die gleichen Maßstäbe wie in diesem Fall auch bei Bundeskanzlern, Bundesministern und Ministerpräsidenten angelegt? Bei Menschen, die in Parteispendenskandale involviert waren? Was ist mit den wirklichen Skandalen im Kapitalismus?" rief ein weiterer Mann und bekam dafür starken Beifall.

Stasi-Unterlagen-Mitarbeiter wirft Senat Versagen vor

Zuvor hatte der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk von der Stasi-Unterlagenbehörde dem Berliner Senat im Fall Holm politisches Versagen vorgeworfen. Die Landesregierung müsse entscheiden, ob Holm Staatssekretär bleiben darf. Sie könne das nicht mit einem Verwaltungsverfahren der Humboldt-Universität abfangen, sagte Kowalczuk bei der Podiumsdiskussion.

Zu der Veranstaltung waren mehrere Hundert Menschen gekommen. Der Saal war überfüllt, vor dem Raum hatten zu Beginn Besucher lautstark "Tür auf, Tür auf" gerufen. Daraufhin wurden die Diskussion per Lautsprecher nach draußen übertragen.  

Berlins Stadtentwicklungssenatorin Karin Lompscher (Linke), Quelle: rbb-Abendschau
Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke)

Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) hatte sich am Freitag erneut hinter ihrem Staatssekretär gestellt. "Die Klärungen sind nicht abgeschlossen, die Gesamtbewertung steht aus. Solange werden wir abwarten", sagte sie der "Berliner Zeitung".

Humboldt-Uni verlängert Frist für Stellungnahme

Die Berliner Humboldt-Universität (HU) gewährt Holm indes Aufschub für eine Stellungnahme. Statt bis zum 9. Januar solle diese bis zum 12. Januar bei der HU eingehen, teilte HU-Sprecher Hans-Christoph Keller am Freitag mit. Ein Anwalt Holms habe am Donnerstag darum gebeten. "Die Humboldt-Universität hat der Bitte um Fristverlängerung zugestimmt, was bei der kurzfristigen Beauftragung eines Rechtsanwalts üblich ist", sagte Keller. Holms Anwalt erhalte zudem am Freitag wie von ihm gewünscht Einsicht in Holms HU-Personalakte, um die Stellungnahme vorzubereiten.

Die Universität prüft als Holms bisheriger Arbeitgeber derzeit, ob sie wegen der Falschangaben rechtliche Schritte gegen Holm einleitet. Er hatte 2005 in einem Personalbogen die Frage nach einer Stasi-Mitarbeit verneint.  

Auch ohne Studium wollte Holm MfS-Berufsoffizier werden

Erst am Donnerstagnachmittag waren weitere Details aus der Stasi-Akte bekanntgeworden, die dafür sprechen, dass Holm sich doch bewusst für die Mitarbeit bei der Stasi entschieden haben könnte. Demnach habe er vor der handschriftlichen Verpflichtungserklärung Schulungen für den künftigen Posten beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) durchlaufen, berichtete die rbb-Abendschau, der die fast 200 Seiten dicke Stasi-Akte vorliegt.

Zudem sei er Ende des Jahres 1988 mit seiner Mutter bei der Abteilung "Kader und Schulung" beim Ministerium für Staatssicherheit gewesen, um zu bekunden, dass er an einem Journalistikstudium Interesse habe. "André betonte jedoch wiederum, dass er zu seiner Entscheidung, Berufsoffizier des MfS zu werden, steht, auch wenn dieses Studium nicht möglich ist", ist weiter in der Akte zu lesen.

Christian Booß vom Bürgerkomitee 15. Januar, das die DDR- und Stasigeschichte aufarbeitet, sagte im rbb: "Es ist doch offenkundig, dass es hier eine sehr gezielte Vorbereitung gab auf eine Tätigkeit als Offizier der Staatssicherheit - mit einer getarnten Vita als angeblicher Offizier des Innenministeriums, der an einer Universität in Leipzig studieren sollte, aber delegiert war von der Stasi selbst."

Sebastian Czaja, Fraktionsvorsitzender der Berliner FDP, nimmt in einer Mitteilung vom Freitag Bezug auf die von Holm geäußerten Wissenslücken. Sie seien "eines Staatssekretärs nicht würdig und zeigen die Denkweise von Herrn Holm. Er kann seiner Vergangenheit nicht ins Auge sehen und leugnet dabei ganz bewusst seinen Lebenslauf. Wie möchte Holm damit als Politiker für Glaubhaftigkeit und Vertrauen einstehen?"

Kommentar

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87 Kommentare

  1. 87.

    Ich vermute mal, dass Sie wegen Spionagetätigkeit für die Stasi von WD aus Berufsverbot hatten und keine
    Hexenjagd wie Sie schreiben gegen Hern Holm vorliegt.

  2. 86.

    ...Sie wollen doch wohl nicht ersthaft behaupten, das MfS hätte die Vita des Globke so "verbogen" das seine
    maßgebliche Mitwirkung an der Organisation der Endlösung der Judenfrage eigentlich nicht der Wahrheit entspricht, das ganze also eine böswillige Attacke gegen den "Mitläufer und daher im Kern unschuldigen" Globke im Speziellen und die politische Rechtslastigkeit der BRD im Allgemeinen war?

  3. 85.

    Ich glaube, sie haben gar nicht verstanden, worum es geht. Herr Holm hat sehr wohl über seine Stadi--Vergangenheit gesprochen. Ohne Erinnerung geht das wohl nicht. Wenn er sich an nicht viel erinnern konnte, dann lag das daran, dass er nach seiner militärischen Grundausbildung nur ein halbes Jahr einen Vorbereitungskurs gemacht hat. Er sollte dann, nach einem Volentariat ein Journalistik-Studium an einer stinknormalen Universität machen. Jetzt wirft man ihm vor, dass er kein Kreuz gemacht, wo er nach der Meinung seiner Kritiker ein Kreuz hätte machen sollen. Aber niemand seiner Kritiker kennt den Fragebogen und noch weniger kennen seinen damaligen Anstellungsvertrag. Jeder wusste, dass Holm eine StasiKarriere geplant hatte, weil er es selbst 2007 öffentlich gemacht hat und dies auch kritisch reflektierte. Jetzt davon zu sprechen, er habe irgendetwas verschwiegen, ist einfach lächerlich. Die Typen, die dies behaupten, haben nicht alle Latten am Zaun.

  4. 84.

    Ein Politiker, der hauptamtlicher Mitarbeiter der Stasi war und dies angeblich vergessen hat ist absolut unglaubwürdig.
    Die Stasi hat viele Leben ruiniert und vielen Menschen Unrecht angetan. Wenn er hauptamtlicher Mitarbeiter war, wurde er
    auch sicherlich dafür entlohnt. Für so ein Verhalten gibt es keine Entschuldigung. Dass die Linke das anders sieht
    wundert mich nicht. Was geht das die Bürger im Westen an, was in Berlin geschieht. Die Antwort lautet, die vom Westen haben die Stadt Berlin seit 45 ausgehalten und tun das immer noch. Wieviel Milliarden an Steuergeldern wurden an die DDR
    gezahlt und an das bodenlose Fass Berlin? Daran sollten die Berliner mal denken, wenn sie wieder die Hand aufhalten.

  5. 83.

    Und Honecker sagte damals zu denen, die die DDR freiwillig verließen: Wir weinen denen keine Träne nach. Paßt irgendwiemit ihrer Aussage prima zusammen. "Immer stirbt nur einer. Gezählt werden die Toten." (HEINER MÜLLER, also nicht der Berliner Oberbürgermeister) Die Auferstehung der DDR im kapitalistischenn Gewand!

  6. 82.

    Ist Ihre Aussage jetzt als 'postfaktische' Wahrheit, bewusste Falschmeldung oder einfach nur als 'Keine Ahnung - davon aber reichlich' zu werten!? Der RBB hat hierzu (im Kommentar 64 (rbb|24, Samstag, 07.01.2017 | 18:12 Uhr)) eine klar und richtig stellende Antwort gegeben.

    Grundsätzlich ist das hier als ein sehr gutes Beispiel anzusehen, sich zum einen vor Meinungsäußerung schlauzumachen, insbesondere wenn man jemanden mit einer Aussage in ein schlechtes Licht rückt, zum anderen, dass man nicht alles Glauben darf, was die Leut' so von sich geben.

    Olaf Walter (56), Tuttlingen

  7. 81.

    Mir wird´s übel. Holm wusste natürlich was er tat, und die Linke, dieses Nest von ehemaligen SED-Leuten, unterstützt ihn selbstverständlich, per se. Wie schade, dass der Berliner Senat sich mit solchen Hinterhältigen und Heuchlern bilden musste. Nun, viel Spaß, es fängt erst an! Das alles ist wirklich zum kotzen.

  8. 80.

    Holm hat in der Vergangenheit nie ein Geheimnis um seine Tätigkeit bei der Stasi gemacht. Das Bristante was man bisher weiß, stammt von Holm selbst und nicht aus Akten. Aus seinen Statements gegenüber Presse seit den 2000er Jahren konnte man auch Rücklschlüsse auf die genaue Funktion Holms ziehen. Der Vorwurf, Holm hätte etwas verschwiegen, ist einfach nicht stimmig. Holm hat halt beschrieben, wo und wofür er eingesetzt war. Weil das so banal gewirkt haben muss, hat sich niemand dafür interessiert. Nun haben Springerpresse und cdu das Kreuz mit dem Kreuz bei den Unterlagen der Humboldt-Uni ausfindig gemacht. Dadurch ist er aber politisch nicht unglaubwürdiger. Die Frage ist doch, wie politisch glauwürdig Holm ist. Und da wiederum gibt es wohl wenige in diesem Land wie ihn, der sich seit Jahren transparent und aktiv für bezahlbares Wohnen einsetzt - und nebenbei immer transparent mit seiner Tätigkeit bei der Stasi umgegangen ist.

  9. 79.

    Der Herr Holm ist einfach nur unerträglich.

  10. 78.

    Dazu fällt mir nur eines ein: unsere linksgerichtete berliner regierung würde sowas sofort kritisieren, wenn es ein mann aus der afd wäre. Ich warte schon auf baldige neuwahlen. Ich bin total unzufrieden mit der regierung. Warum braucht man unisextoiletten gerade jetzt? Können nicht erstmal die behörden allgemein saniert und modernisiert werden? Kann man nicht in einer repräsentativen demokratie auf die stimme des volkes hören und Prioritäten setzen auf das wichtige momentan? Aber steht ja nicht im koalitionsvertrag.

  11. 77.

    Wenn es neue Erkenntnisse gibt,muss man die Sachlage natürlich neu bewerten. Gibt es aber nicht,oder? Was soll also das Rumgeunke?

    Der User,den du hier meinst brilliant überführt zu haben,spricht von Stadtentwicklung allgemein und nicht vom Ressort. Und zur Stadtentwicklung gehört selbstverständlich auch das Thema Wohnen. Klugsch... will gelernt sein.

    @Juergen
    Wow,du erinnerst dich an noch so jede Kleinigkeit,die dir damals vielleicht völlig unwichtig vorkam? Respekt. Ich glaube allerdings eher,hier wird mal wieder ein anderer Maßstab angelegt,als bei einem selbst.

  12. 76.

    Wie man aus Wandlitz hört, wird dort möglichweise demnächst eine Anschlussverwendung für Andrej Holm frei. Wie wäre es mit einer Tätigkeit als Denkmalpfleger von Erichs Datsche?

  13. 75.

    Eigenartig - mit Gedaechtnisschwund will man Staatsekretaer werden. Die meisten Stasileute koennen sich nicht mehr erinnern.
    Was wenn er morgen nicht weiß was er heute entscheidet.
    In der dritten Reihe kann er sich auch beweisen.

  14. 74.

    Unglaubwürdig ist diese gesamte Debatte! Geht es tatsächlich um wenige Monate Stasizugehörigkeit eines 18jährigen von vor 27 Jahren, die zudem bereits bekannt war? Wenn es wirklich um die Aufarbeitung der Geschichte gehen würde, warum werden dann differenzierende Einschätzungen, wie etwa von Wolfgang Thierse, nicht gehört?

  15. 73.

    Manche haben es immer noch nicht begriffen !
    Es geht hier um Glaubwürdigkeit und nicht um eine kurze Stasizugehörigkeit.
    Beispiel : Herr Holm behauptete das seine Stasitätigkeit in der Auswertungseinheit ab 12.10.1989 nur auf Lesen der eintreffenden Berichte bestand. So weit so gut und hoffentlich. Denn seine Einheit war massiv an Außeneinsätzen beteiligt und man muß nicht vermuten, sondren man weiß es , das dabei körperliche Gewalt eingesetzt wurde.
    Wenn jetzt ein "staubiger Zettel" auftaucht in dem die Namen der Beteilgten aufgeführt wurden die z.B. am 4.11. oder vorher bei Demos und Friedensandachten eingesetzt wurden, wäre seine Glaubwürdigkeit zum zweiten Mal massiv beschädigt und Erinnerungslücken helfen da dann nicht mehr weiter.
    Noch was zu meinen Vorrednern, er ist im Ressort Bauen und Wohnen, Staatssekretärin bei dem Ressort Stadtentwicklung ist Frau Lüscher. Soweit zur Kompetenz einiger hier Schreibender.

  16. 72.

    Mit Begeisterung stürzen sich Presse und Medien auf jeden staubigen Zettel, der irgendwann mal von einem Stasi-Mitarbeiter über den jugendlichen Holm verfasst wurde... warum nimmt man eigentlich die Bürokratie von damals so ernst, wenn man sie doch eigentlich ablehnt? Das ist doch völlig absurd. Geht es hier wirklich um Stasi? Oder vielleicht doch eher darum zu verhindern dass ein Linker Verantwortung in der Stadtentwicklung übernimmt? Ich habe schon vor Wochen gesagt dass das nach einer politischen Kampagne riecht; mittlerweile stinkt es kilometerweit!

  17. 71.

    "..und hätte auf Befehl gemordet" Wow ein neuer Tiefpunkt,was soll man da doch noch schreiben..
    Nenn mir eine Sache,die er in seiner "Stasi Karriere" verbrochen hat?

    Er war 18,ist jetzt 46. Er war,zu seinem Glück,nur kurz bei der Stasi und ist wahrscheinlich doch für jeden einzelnen Mauertoten verantwortlich..

  18. 70.

    Andrej Holm hat sich seit den 1990ern Jahren mit den Auswirkungen einer verfehlten Wohnungspolitik in der DDR wie auch in der BRD intensiv politisch und wissenschaftlich auseinandergesetzt. Von dieser Expertise könnte Berlin profitieren, finden Sie nicht?

  19. 69.

    an "Teilnehmer": > Sie haben oder wollen den Inhalt meiner Ausführungen nicht verstehen?
    Im übrigen ... soziale Wohnungspolitik geht >auch ohne Holm<.
    Oder will Holm das in der DDR gelernte nun umsetzen?
    ...Dann hat er sich ja grundsätzlich nicht verändert?

  20. 68.

    Um Macht und Geld geht es doch vor allem denjenigen, die Herrn Holm demontieren wollen, um in Berlin eine soziale Wohnungspolitik zu verhindern!

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(Quelle: dpa/Burgi)

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