Fahrradweg am Ostende des Tempelhofer Feldes (Quelle: imago/Priller&Maug)

20 Millionen Euro eingeplant - Berlin bekommt 47 neue Radwege

Der Senat hat entschieden, wo die ersten neuen Radwege entstehen sollen. Jeder Bezirk bekommt etwas von den 20 Millionen Euro, die im Nachtragshaushalt dafür vorgesehen sind. Sogar die Initiative Fahrradvolksentscheid ist vorsichtig optimistisch. Von Tina Friedrich

In Berlin soll in diesem Jahr mit dem Bau von 47 neuen Radwegen begonnen werden - in allen Bezirken. Das schreibt Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) an den Hauptausschuss, der die Mittel dafür bereitstellt. Im Nachtragshaushalt sind mehr als 20 Millionen Euro vorgesehen. Von diesem Geld sollen aber nicht nur die "Neubeginner-Projekte" finanziert werden, sondern außerdem auch noch 39 Sanierungsvorhaben, die bereits vom rot-schwarzen Senat geplant wurden, sowie neue Rad-Wegweiser.

Räumliche Trennung könnte doch noch kommen

"Immerhin geht es jetzt in einer relevanten Größenordnung voran", kommentiert der Sprecher der Initiative Radvolksentscheid, Heinrich Strößenreuther, die Liste der Bauprojekte. Auch wenn er kritisiert, dass viel zu oft nur ein Schutzweg geplant sei, also lediglich eine Bodenmarkierung für Radfahrer, die von Autofahrern leicht missachtet oder zugeparkt werden könnte. "Wir sind da ein bisschen stinkig, weil das schneller Aktionismus ist", so Strößenreuther zu rbb|24. Er hätte lieber echte räumliche Grenzen zwischen Radweg und Straße gesehen, also zum Beispiel kleine Kunststoffpoller.

Poller könnten aber trotzdem kommen, beschwichtigt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, Stefan Gelbhaar. In der Liste des Senats steht bei jeder Adresse auch dabei, welche Art Radweg geplant ist: Von "Asphaltierung" über "Schutzstreifen" bis "Zweirichtungsradweg" ist alles dabei. "Der Hinweis der Initiative, keine alten Standards zu bauen, ist richtig", sagt Gelbhaar. "Wir müssen aber vor allem darauf achten, neue Standards nicht zu verhindern." Wenn Radschutzstreifen eine gewisse Breite haben, ließen sich Poller möglicherweise ganz leicht hinzufügen, so Gelbhaar.

Geld kann auch 2018 noch ausgegeben werden

Für den Ausbau der Radwegeinfrastruktur sollte jeder Bezirk zwei neue Ingenieursstellen erhalten. Planung und Beauftragung der neuen Radwege seien das Teuerste am Planungsprozess, sagt Gelbhaar. Auch dafür gibt es zusätzliches Geld. In Lichtenberg werden die beiden neuen Positionen noch im März ausgeschrieben, sagt Fabian Peter vom Bezirksamt rbb|24. es sei allerdings auch nicht mehr so einfach, alles Geld auszugeben, fügt er hinzu. Denn die Baufirmen wittern Morgenluft: Das Land Berlin investiert derzeit nicht nur in den Ausbau der Radwege, sondern auch in die Sanierung der Schulen. Das wissen die Firmen, deshalb steigen die Preise. "Wir haben aber bisher alles Geld verbauen können", sagt Peter.

Sollte das im Zusammenhang mit den Radwegen nicht möglich sein, können die Bezirke das Geld in das kommende Jahr zu übertragen und zu den 40 Millionen Euro hinzufügen, die laut Koalitionsvertrag 2018 für die Radinfrastruktur vorgesehen sind. So soll sichergestellt werden, dass die neuen Radwege nicht am Ende an langfristigen Umsetzungsprozessen scheitern.

Strecken für Radschnellwege sollen bis Jahresende stehen

Henner Schmidt von der FDP im Berliner Abgeordnetenhaus befürwortet die Investitionen. "Die Beseitigung von Gefahrenstellen für Radfahrer, die Reparatur bestehender Radwege und Lückenschlüsse im Radwegenetz sind begrüßenswert", sagt er. Die Projekte dürften nur nicht zulasten der Autofahrer gehen, so Schmidt weiter, "zum Beispiel beim kürzlichen Vorstoß, Fahrspuren an der Frankfurter Allee wegfallen zu lassen."

Erst vergangenen Woche hatte der Senat bekannt gegeben, zwölf Trassen für Radschnellwege zu prüfen. Sie sollen Ziele am Stadtrand schneller per Fahrrad an das Zentrum anbinden. Sie sind mindestens vier Meter breit, mindestens drei Kilometer lang und verlaufen möglichst ohne Gegenverkehr.

Die Auswahl erfolgte nach genauen Kriterien und einem Schulnotensystem. 30 Strecken wurden unter Aspekten wie Kosten, Machbarkeit, Verbindungsfunktion und Wirtschaftlichkeit getestet. Die zwölf Bestbenoteten wurden ausgewählt und sollen nun näher untersucht werden. Bis erste Radschnellwege fertig sind, dauere es mindestens noch drei bis vier Jahre, schätzt der zuständige Staatssekretär Holger Kirchner (Grüne). Ende dieses Jahres sollen die genauen Strecken feststehen.

Die geplanten "Neubeginner-Projekte" 2017 (vom Senat geschätzte Kosten)

Für Wegweisung sind zusätzlich insgesamt 300.000 Euro vorgesehen.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Dovestraße Schutzstreifen
400.000 Euro
Brandenburgische Straße Schutzstreifen 300.000 Euro
Ernst-Reuter-Platz Zweirichtungsradwege 500.000 Euro

Friedrichshain-Kreuzberg

Hasenheide Radfahrstreifen 200.000 Euro
Stralauer Allee
Radweg 300.000 Euro
Frankfurter Allee Schutzstreifen 100.000 Euro
Friedenstraße
Querung Landsberger Allee 200.000 Euro
Mariannenstraße Asphaltierung 200.000 Euro

Lichtenberg

Hegemeisterweg Asphaltierung 500.000 Euro
Fanningerstraße westlich Atzpodienstraße Asphaltierung 400.000 Euro
Seefelder Straße Radweganbindung
100.000 Euro
Gensinger Straße Schutzstreifen 100.000 Euro
Siegfriedstraße (Nord) Mittelinseln 100.000 Euro
Siegfriedstraße (Süd) Schutzstreifen 300.000 Euro

Marzahn-Hellersdorf

Hoyerswerdaer Straße - Landesgrenze Radweg 200.000 Euro
Marzahner Chaussee Ostbahn-AdK Schutzstreifen/Radweg 400.000 Euro

Mitte

Chausseestraße Schutzstreifen 145.000 Euro (BPU*)
Kameruner Straße/Togostraße Asphaltierung/Fahraddstraße 400.000 Euro
Residenzstraße Schutzstreifen 200.000 Euro
Wullenwebersteg Rampe 114.500 Euro (BPU*)

*BPU = Angaben gemäß Bauplanungsunterlage

Neukölln

Friedelstraße Asphaltierung 500.000 Euro
Oderstraße Radweg/Asphaltierung 400.000 Euro
Braunschweiger Straße Ost Asphaltierung 400.000 Euro

Pankow

Neumannstraße Schutzstreifen 300.000 Euro
Pasewalker Str. (Löffelbrücke- Bhf. Heinersdorf) Schutzstreifen 200.000 Euro
Niederstraße-Tollerstraße Asphaltierung 200.000 Euro
Hielscherstraße Asphaltierung 500.000 Euro
Neukirchstraße Ost Asphaltierung 200.000 Euro
Danziger Straße Prenzlauer Allee - Bötzowstraße   400.000 Euro

Reinickendorf

Oraniendamm-Dianastraße-Artemisstraße gem. Rad-und Gehwege 495.000 Euro (BPU*)
Jörsstraße Jörsstraße 147.000 Euro (BPU*)

*BPU = Angaben gemäß Bauplanungsunterlage

Spandau

Kisselnallee Radweg/Schutzstreifen 500.000 Euro
Hamburger Straße - Landesgrenze gem. Rad-und Gehweg 200.000 Euro
Seegefelder Straße Schutzstreifen 400.000 Euro
Heerstraße Pichelsdorfer Straße - Freybrücke Radwege 400.000 Euro
Schönwalder Allee - Landesgrenze Geh- und Radweg 330.000 Euro (BPU*)

*BPU = Angaben gemäß Bauplanungsunterlage

Steglitz-Zehlendorf

Clayallee Radweg / Schutzstreifen 300.000 Euro
Brauerstraße Asphaltierung 400.000 Euro
Königsweg Brückenbereich-Hohentwielsteig Asphaltierung 200.000 Euro

Tempelhof-Schöneberg

Marienfelder Allee Schutzstreifen 200.000 Euro
Boelckestraße Schutzstreifen 400.000 Euro
Potsdamer Straße/Alvenslebener Straße Ampel 100.000 Euro
Schöneberger Straße Schutzstreifen 150.000 Euro
Mariendorfer Hafenweg (Teltowkanal - Lankwitzer Straße)   400.000 Euro

Treptow-Köpenick

Elsenstraße Nordseite Radweg 300.000 Euro
Rummelsburger Straße/Landstraße
(Treskowallee-Am Walde)
Radweg/Schutzstreifen 200.000 Euro
An der Wuhlheide (nördl.Seite) Schutzstreifen 100.000 Euro

Beitrag von Tina Friedrich

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27 Kommentare

  1. 27.

    Mit dem Fahrrad hat man keine 40 kmh zu fahren!! Genau da liegt ja der Hase im Pfeffer. Wenn man heutzutage normal Rad fährt wird man geschnitten bepöbelt abgedrängt usw. Mir graust es vor Radschnellwegen. Dauert bestimmt nicht lange und es gibt bald tödliche Fahrrad gegen Fahrrad Unfälle. Ganz normale Radwege wo jeder vernünftig fahren kann, und gut ist!!

  2. 26.

    Sehe ich auch so. Die Anspruchshaltung etwaiger Radler : " 50 km/h-Fahren für alle" finde ich persönlich überzogen.

    Wenn z.B. Pflastersteine Autos abbremsen (können), fahren sie evtl. langsamer und das käme m.E. der Sicherheit uvm. zu Gute. Ich fordere dann keinen besseren Straßenbelag sondern fahre langsamer. Ich freue mich über jeden Radweg, egal ob gut oder weniger gut. In Berlin wird nun etwas für die Radler getan und dafür bin ich dankbar. Nicht überall auf der Welt ist ein Radweg selbstverständlich. Dankbarkeit für die Planer/Erbauer und Finanzierer der Radwege finde ich angebracht, auch wenn es nicht der Traumradweg ist, den man gern hätte.

  3. 25.

    Bei aller Liebe Sabrina, aber Tempo 50 auf Fahrbahnen für Fahräder empfinde ich doch als sehr ambitioniert. Wie soll ein Fussgänger sich verhalten können, man hört und sieht Sie nicht. Wenn Sie tatsächlich solches Temmpo fahren wollen, haben Sie ganz sicher nichts gegen Fahrprüfungen und Kennzeichenpflicht...
    Liebe verzweifelte Grüsse eines Fußgängers

  4. 24.

    Ja, unbedingt - die Situation für die Fahrradfahrer in der Hasenheide (insbesondere vom Südstern in Richtung Hermannplatz) ist haarsträubend und extrem gefährlich. Ich hoffe, dass dort bald ein Fahrradweg entstehen wird!

  5. 23.

    Was ja auch gerne unterschlagen wird: Wenn da steht, dass für eine Radspur 200.000€ investiert werden, dann sieht das doch in der Praxi so aus: Die Straße wird komplett neu gemacht (zum Nutzen ALLER Benutzer) und es wird nachher mit ein wenig weißer Farbe die Radspur aufgepinselt. Und das wird dann medienwirksam als Radverkehrsförderung betitelt....

  6. 22.

    Sie schreiben:
    "Was mich oft genug entgeistert, ist das in einigen Beiträgen zum Ausdruck kommende Selbstverständnis, die Parole "Freie Fahrt für freie Bürger", die in Stadt und Land so viel Unheil angerichtet hat, nun völlig selbstverständlich in "Freie Fahrt für ökologische Bürger" faktisch umzumünzen."

    Ich habe mir darauf hin nochmal die Beiträge durchgelesen um zu schauen, auf welchen Beitrag Sie sich beziehen. Ich habe keinen solchen Beitrag gefunden, aus dem so etwas hervorgeht.

    Ich bin sowohl bis vor kurzem noch Autofahrer gewesen, fahre Rad, gehe zu Fuß und nutze öffentliche Verkehrsmittel.

    Schnelles Radfahren als Rücksichtslosigkeit darzustellen, finde ich ungeheuerlich.

    Radfahrer haben das gleiche Recht, 50 km/h zu fahren, wie Autos dieses Recht haben und genauso das Recht auf Straßen, auf denen das gefahrlos möglich ist.

  7. 21.

    Was mich oft genug entgeistert, ist das in einigen Beiträgen zum Ausdruck kommende Selbstverständnis, die Parole "Freie Fahrt für freie Bürger", die in Stadt und Land so viel Unheil angerichtet hat, nun völlig selbstverständlich in "Freie Fahrt für ökologische Bürger" faktisch umzumünzen.

    Sicherlich ist viel gewonnen dadurch, dass anstelle mit dem Auto stattdessen ein großer Teil davon mit dem Rad fährt. Bloß die Mentalität des Schnellfahrens, des Überhastet-Fahrens und auch des rücksichtslosen Fahrens bliebe dieselbe, solange der Gedanke der "Freien Fahrt" nicht endlich mal sein Ende finden würde.

    Freie Fahrt in der Stadt zu fordern, ist schlichtweg Illusion. Immer wird sich auf andere, im spezfischen Fall Langsamere, bezogen. Ist dies nicht, geschieht die Rücksichtslosigkeit nur unter neuen Vorzeichen. - Dies schreibe ich nicht, um gegen den Rad-Ausbauplan anzuargumentieren, vielmehr um ihn in einen anderen Kontext einzubetten.

  8. 20.

    Absolut.
    Ein Auto verbraucht locker 10m² (Abstand mit eingerechnet) - mal angenommen es gibt in Berlin 1M, wären das 10km² oder ungefähr 3x Tempelhofer Feld (350ha - 3,5km²). Da erscheint es mir nur folgerichtig, dass dort auch die finanzielle Last am größten ist. Die gesundheitlichen Contras gegen das Autofahren (übrigens auch für alle anderen)und die gesundheitlichen Pros für das Radfahren muss man hoffentlich nicht extra erläutern.

    Ich erwarte außerdem 100% asphaltierte Radwege - alles andere wäre ein schlechter Witz. Jeder, der da anderer Meinung ist, sollte mal mit 40km/h über einen gekachelten Radweg fahren.

  9. 19.

    Danke! Viel mehr steht aber dort auch nicht drin und es ist nicht ganz so hübsch aufbereitet wie bei den Radschnellwegen

    freundlichst sabrina ;)

  10. 17.

    Bin auch sehr enttäuscht, dass sich in Steglitz praktisch nichts tut. Auch Ostpreußendamm und Morgensternstraße sind kreuzgefährliche Abschnitte für Radfahrer.
    Zur Albrechtstraße: Es ist ein Irrglaube, dass eine Straße einspurig pro Richtung ist, nur weil die Fahrbahnmarkierungen für Fahrspuren fehlen. Wenn zwei Autos nebeneinander passen (und sei es noch so eng), dann ist diese zweispurig. Die Potsdamer Allee in Stahnsdorf (in Richtung Potsdam) ist ein schönes Beispiel dafür.

  11. 16.

    3.
    Was mich generell nervt, ist die unterirdische Bauqualität der Radwege.

    Da wird der Untergrund nicht ordentlich aufbereitet und der Unterbau unter der Asphaltdecke ist zu schwach, so dass immer wieder durch Baumwurzeln der Asphalt noch oben aufgebrochen wird, was eine große Unfallgefahr darstellt.

    Die Bauvorschriften sind hier völlig unzureichend. Da sind Radwege nur Alibiveranstaltung, um die Fahrbahn für die Autos freizuhalten.

    Beispiele:
    Köpenick - Wuhletalrad/Fußweg zwischen Hämmerlingstraße und Lindenstraße
    Radweg Köpenick - Müggelheim, insbesondere kurz vor Müggelheim
    oder außerhalb Berlins der internationale Radweg R1 östlich von Grünheide - eine Katastrophe

  12. 15.

    MaHe
    2.
    Den Radweg Blumberger Damm von Landsberger Allee Richtung Hohensaatener Straße hätte man sich sparen können, weil parallel eine Wohngebietsstraße verläuft und die Benutzung dieses Radweges nicht angezeigt ist, da man dann unten an der Hohensaatener Straße abbremsen muss, statt die Geschwindigkeit für den folgenden Anstieg zu nutzen.

    Wichtiger wäre,
    - die Bremsbuckel in der Tangermünder Straße, der Zerbster Straße, der Lindenhofstraße und anderswo zu beseitigen oder wenigstens so zu ändern, dass man da als Radfahrer nicht ausgebremst wird.
    - den Belag in der Ridbacher Straße in Ordnung zu bringen,
    - die Lindenhofstraße/Lemkestraße bis Bahnübergang zu asphaltieren (Route Marzahn-Dahlwitz-Schöneiche-Woltersdorf-Grünheide)
    - Radweg zur Anbindung an den ZR1 von Marzahn Kemberger Straße südlich an Eiche vorbei nach Höhnow, Eicher Weg
    - Radweg westlicher Rand der Ahrensfelder Berge bis zur Fußgängerbrücke neue Wuhle Lückenschluss.

  13. 14.

    Hallo isso, ja, es gibt ein Dokument. Folgender Link führt sie zur Hauptausschussvorlage, auf den Seiten 12-16 finden Sie die Radwege-Liste. https://www.parlament-berlin.de/adosservice/18/Haupt/vorgang/h18-0299-v.pdf

  14. 13.

    Ich wohne in Marzahn Höhe Glambecker Ring.
    Wenn ich/aus Richtung Stadtzentrum fahren will, muss ich illegal in Höhe Rudolf-Leonhard-Str. den Bürgerpark Marzahn queren, illegal über die Einbahnstraße Walter-Felsensteinstraße in falscher Richtung fahren bzw. auf den Fußweg laufen, die Gehrenseestraße stadtauswärts zur Brücke hoch die Autofahrer ausbremsen, die Bitterfelder Straße bergab die Straße benutzen, da die Radwege für Geschwindigkeiten von 30 bis 40 km/h nicht geeignet sind (Holperpisten, auf Fußweg).
    Die Landsberger Allee ist zwischen Marzahner Promenade und oderbruchstraße nicht befahrbar.
    Die Strecke über Helene-Weigel-Platz und Hellersdorf-Route ist ein zu großer Umweg.
    Benötigt wird ein völlig neuer Radweg Marzahner Promenade - Oderbruchstraße, ein Radweg Gehrenseestraße stadtauswärts, drastisch erhöhte Anforderungen an den Unterbau der Radwege, wie bei Autofahrbahnen, sowie die Geschwindigkeit.

  15. 12.

    Das wichtigste ist erstmal,es tut es sich etwas und geht in die richtige Richtung. Regelmäßige Berichterstattuhng spricht ja dafür. Man sollte aber auch berücksichtigen,dass Berlin praktisch mit einem Kaltstart beginnt. Die 20 Mio sind 5 mal so viel,wie vorher ausgegeben wurde. Eine deutliche Steigerung. Man sollte daher auch nicht erwarten,dass sofort alle Mängel besetigt werden.

    @Michael
    Danke für die Info! Diese Subventionierung ist in der Tat nicht nachvollziehbar. Ich gehe aber davon aus,dass dafür noch die alte Regierung verantwortlich ist. So etwas wird ja nicht 2 Wochen vorher beschlossen.

    @Gessner, Thomas
    is klar..

    @rbb
    Gibt es da auch ein offizielles Dokument des Senats wie bei den Radschnellwegen?

  16. 11.

    Radfahrstreifen auf der Hasenheide wurde höchste Zeit vor allem auf dem ersten Block vom Hermannplatz aus, wo der Gehweg-Radweg direkt neben den Biertischen verläuft. Auf der Neuköllner Seite der Hasenheide wär auch schön, wo viele Radfahrer auf dem engen Bürgersteig fahren. Reden die Verwaltungen in Neukölln und Kreuzberg miteinander? Hoffentlich wird das mit den neu einzustellenden Planern besser mit der Kooperation zwischen den Bezirken. Von Kreuzberg 61 kommend endet der Radweg auf der Hasenheide in der Auto-Parkspur!

  17. 10.

    Ich bin (zugegeben durch die Steglitzer Brille betrachtet) enttäuscht bis erschüttert, dass weder der Steglitzer Damm, noch die Albrechtstraße oder die Birkbuschstraße in der Liste auftauchen - allesamt extrem stark befahrene Straßen, weil Autobahnzubringer.
    Die Albrechtstraße z.B. ist zwischen Neue Filandastraße und Rathaus Steglitz sehr breit. Die Folge ist, dass sich regelmäßig zwei Autos nebeneinander quetschen und die Straße entlang brettern, obwohl es sich um eine einspurige Straße handelt. Eine brandgefährliche Situation für Fahrradfahrer!
    Dies zeigt aber auch, dass der Raum für einen separaten Fahrradstreifen pro Richtung vorhanden wäre. Mit einer einfachen weißen Linie könnte so viel Gutes getan werden. So würden nicht nur die Radler sicherer fahren können, sondern man würde gleichzeitig durch die Verengung der Fahrbahn endlich den Autoverkehr ordnen und beruhigen.

  18. 9.

    ... prima, dass den Leuten die finanziell am wenigsten zu dem ganzen Irrsinn beisteuern, soviel Raum gegeben wird... (um ihn denen, die finanziell am meisten dazu beisteuern, wegzunehmen)

  19. 8.

    Mit ihrer Aussagen treffen sie ins schwarze. Egal wie man gerade unterwegs ist, ob mit Auto, Rad, zu Fuß oder mit dem Motorrad, man kann sich immer wieder über das Verhalten einiger anderer beschwerden. Ich bin zwar mehr auf der Seite der Radfahrer, aber selbst wenn ich selbst mit dem Rad unterwegs bin, rege ich mich über andere Radfahrer auf oder kann deren verhalten nicht verstehen.

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(Quelle: dpa/Burgi)

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