ILLUSTRATION- Schüler auf einem Schulhof (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)
Video: Abendschau | 19.07.2017 | Sascha Adamek / Jo Goll

rbb exklusiv - Lehrer klagen über Antisemitismus auf Berliner Schulhöfen

"Du Jude" als gängige Beschimpfung oder Koranlehrer, die das im staatlichen Unterricht Gelernte überprüfen: Berliner Lehrer berichten in einer Umfrage, dass Antisemitismus und Islamismus sich unter ihren Schülern immer mehr durchsetzen. Von Sascha Adamek und Jo Goll

Antisemitismus und Salafismus unter Schülern mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund gehören zum Schulalltag. Zu diesem Befund kommt eine qualitative Befragung von Lehrerinnen und Lehrern an 21 Berliner Schulen, die dem rbb vorliegt.

Befragung an 21 Berliner Schulen

Ein Großteil der befragten Lehrerinnen und Lehrer in Berlin wurde schon mit antisemitischen Vorfällen konfrontiert. Einige Schüler würden unter Anleitung "religiöser Autoritäten“ aus Moscheevereinen Druck auf Mitschüler ausüben. Leidtragend seien vor allem Mädchen und junge Frauen, säkulare Muslime und Homosexuelle.

Um ein Stimmungsbild zu ermitteln, hatte das American Jewish Committee (AJC) parallel zum Berliner Modellprojekt "Demokratie stärken – Aktiv gegen Antisemitismus und Salafismus" eine Studie vorgelegt, in der Interviews mit Lehrkräften von Herbst 2015 bis Frühjahr 2016 dokumentiert wurden. Demnach verstärken sich an den Schulen insbesondere antisemitische Tendenzen.

Bei der Untersuchung hatte man in Kooperation mit dem "Landesinstitut für Schule und Medien in Berlin Brandenburg" Lehrkräfte aus 21 Schulen in acht Berliner Bezirken im Sekundarbereich befragt. Darunter waren Schulen mit einem hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit türkischem oder arabischem Migrationshintergrund - aber auch Schulen in sehr bürgerlichen Gegenden. Die Verfasser betonen, dass es sich bei der Umfrage um keine repräsentative Untersuchung der Gesamtsituation an Berliner Schulen handelt, sondern vielmehr um eine empirische Annäherung an das Thema.

Es wurde festgestellt, dass antisemitische Stereotype und Feindbilder laut Aussagen der befragten Lehrkräfte an einigen Schulen stark präsent sind.  Auf Schulhöfen sei es gang und gäbe, sich gegenseitig als "Du Jude!" zu beschimpfen.

Islamische "Moralwächter" in der Schülerschaft

In der AJC-Dokumentation wird berichtet, dass sich Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund früher eher über ihre ethnische Zugehörigkeit definiert hätten, heute dagegen eher mit ihrer Religion. Lehrer sagten aus, dass diese Identifikation gleichzeitig eine Abgrenzung und Ablehnung anderer beinhalte. So haben laut der Untersuchung einige Pädagogen in den Gesprächen zu dieser Studie sogar wörtlich von "Moralwächtern" gesprochen, die von "religiösen Autoritäten" geschult worden seien und in der Schule gelehrte Inhalte später überprüfen würden.

Gleichzeitig maßregeln laut der Aussage eines Lehrers diese "Moralwächter" auch andere Schüler, worunter vor allem säkular lebende muslimische Schüler, Andersgläubige und Atheisten litten. In der Dokumentation heißt es zum Einfluss von Moscheevereinen: "Einige der Befragten berichteten von einer 'Überprüfung' des Schulstoffs durch religiöse Autoritäten wie Koranlehrer oder Moscheen. Mitunter würden die Aussagen dieser Institutionen von Schülern höher gewichtet." Ein Pädagoge habe gesagt: "Wir haben mittlerweile so eine Art Parallelbildung. Wir haben einerseits das, was in der Schule offiziell unterrichtet werden muss und dann haben wir bei vielen Schülern eben Moschee-Besuche, Moschee-Vereine, die da Einfluss nehmen."

Lehrer beklagen Gehirnwäsche in Koranschulen

In der AJC-Befragung berichtet ein Lehrer, dass er seit 15 Jahren beobachte, dass einige Schüler regelmäßig die Berliner Al Nur-Moschee besuchen: "Wir fragen uns, wie geschickt die Gehirnwäsche ablaufen muss, damit die Schüler so schnell so antiwestlich, so antiamerikanisch sowieso, aber auch antisemitisch werden. Wir müssen da mit aller Kraft dagegensteuern - und es gelingt uns auch bei einigen, aber nicht bei allen."

Michael Rump-Räuber vom Landesinstitut für Schule und Medien leitet als Vertreter des LISUM gemeinsam mit dem AJC das Projekt "Demokratie stärken - Aktiv gegen Antisemitismus und Neo-Salafismus". In diesem Zusammenhang erhält er regelmäßig Rückmeldungen von Lehrkräften. Er erinnert sich an Aussagen von Lehrkräften nach dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Es hätten unter einigen Schülern sogleich Verschwörungstheorien die Runde gemacht, denen zufolge das Ganze eine Inszenierung der Juden und der USA und der Attentäter Amri ein CIA-Agent sei, der Hass auf Muslime schüren wolle. "Ich habe den Lehrerinnen und Lehrern, die wir befragt haben, dann geraten: Reden Sie mit den Schülerinnen und Schülern, erklären sie die Sachverhalte", berichtet Michael Rump-Räuber. "Unser Institut setzt sich seit Jahren mit den Problemen des Antisemitismus und Extremismus auseinander." Man habe dazu zahlreiche Materialien entwickelt und Fortbildungen durchgeführt.

Das Land Berlin hat das Problem also schon vor Längerem erkannt und arbeitet an Lösungen für die Ausbildung von Pädagogen. Deidre Berger, die Direktorin des American Jewish Committee sagt, die Befragung habe vor allem gezeigt, dass es sich "nicht mehr um Einzelfälle" handele. Gleichzeitig warnt sie vor einer anderen, "neuen Stigmatisierung" Jugendlicher und spricht sich für einen Dialog in Schulklassen über den Nahost-Konflikt, über Israel und die Juden aus. Ein Ergebnis der Dokumentation ist aber auch, dass viele Lehrkräfte diese mitunter unangenehmen Dialoge vermeiden.

Religiöser Druck auf Mädchen nimmt zu

Mehr als die Hälfte der befragten Pädagogen schilderte in den Interviews zudem, dass Druck besonders auf Mädchen dahingehend ausgeübt werde, dass sie einem bestimmten Religionsbild entsprechen sollen. Aber auch andere Gruppen der Schülerschaft leiden unter dieser Entwicklung. Michael Rump-Räuber erinnert sich an Lehrerinnen und Lehrer, die berichten, dass Homosexualität zum Beispiel als Krankheit gesehen und nicht toleriert werde.

Die Schilderungen aus der Befragung beruhen auf authentischen Aussagen von Pädagogen aus Berliner Schulen. Sie sind bislang einmalig und machen klar, wie zwingend eine umfassende wissenschaftliche Studie zu diesem Thema wäre. Denn die Lehrkräfte fühlen sich häufig hilflos. Der Dokumentation zufolge wünschen sich die Lehrkräfte in aller Regel mehr Unterstützung und Strategien im Umgang mit diesen Phänomenen im Schulalltag.

Sendung: Abendschau, 19.07.2017, 19.30 Uhr

Beitrag von Sascha Adamek und Jo Goll, Redaktion Ivestigatives und Hintergrund

Kommentar

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97 Kommentare

  1. 97.

    @ Cicero47
    >Wenn man d. Kids radikale (Fehl-)Übersetzungen d. Koran vorsetzt und behauptet, d. Text stamme direkt v. Gott/Allah, braucht man sich über d. "Überzeugungskraft" nicht wundern!<

    Seit wann wird in Koranschulen der Koran auf deutsch den moslemischen Kindern non koedukativ vermittelt?

  2. 96.

    Wenn man den Kids radikale (Fehl-)Übersetzungen des Koran vorsetzt und behauptet, der Text stamme direkt von Gott/Allah, braucht man sich über die "Überzeugungskraft" nicht wundern!
    (Ein interessanter Kontrast dazu ist die Koran-Übertragung von Muhammad Asad, die eine ausgesprochen angenehme Version bietet, die sich offenbar auf den ursprünglichen Wortsinn vor 1400 Jahren bezieht und dies in Kommentaren ausführlich begründet!)

  3. 95.

    Sie mögen keine Moslems, das ist offensichtlich.

    Leider liefern Ihre Kommentare keine Basis für eine wirklich gewinnbringende Diskussion.

    "Der böse Islam" ist entschieden zu wenig.

    In Schweden ist die Welt nach wie vor in Ordnung, und Japan? Na ja, Paradies geht anders.

    Nein, völkische Homogenität ist eine rechtsideologische Schimäre.

  4. 94.

    Da gibts eine Menge Länder, denn die Homogenität ist eher die Regel. Nehmen Sie Schweden, als die Welt noch in Orndung da war, also VOR der Zuwanderung. Nehmen Sie Thailand - bis auf den z.T. moslemischen Süden (da ist es auch gefährlich)
    Oder Japan?

  5. 93.

    Hoppla - sollte die Presse nun wirklich langsam aufhören, sich die Einwanderung und den Islam schönzureden?

  6. 92.

    Schon vor vierzig Jahren mussten die Synagogen in Berlin rund um die Uhr von der Polizei bewacht werden. Da war "islamischer Antisemitismus" noch überhaupt kein Thema. Die Hakenkreuzschmierereien auf jüdischen Friedhöfen tragen auch keine arabische oder türkische Handschrift.

    Und all die netten Bekannten, die so ihre Meinung über die Juden im allgemeinen und im besonderen und über ihre Weltherrschaftsbestrebungen usw. haben, das sind auch alles keine Moslems.

  7. 91.

    >> Damit wir uns nicht wieder falsch verstehen: Kleidervorschriften sind für mich Gängelung und jeder der einer solchen Vorschrift nachkommt sollte sich bewusst sein, dass sein Leben um einiges ärmer geworden ist.<<

    Auch etwas NICHT tragen zu dürfen ist eine Kleidervorschrift.

    Und ja, die Balance zwischen notwendigen Regeln und schikanöser Gängelung zu finden ist gerade in einer emotional derart aufgeheizten Situation nicht einfach.

    Es ist nicht leicht, bei all dem Gebrüll einen kühlen Kopf zu bewahren.

  8. 90.

    "Irgendwelche Begründungen und Entschuldigungen interessieren mich nur insofern, als ich sie als das entlarve, was sie sind:

    Totaler, irrelevanter Quatsch."

    Wenn wir noch die Balance zwischen 'Kind aus dem Brunnen fischen' und 'Gängelung' finden, können wir Freunde werden. Damit wir uns nicht wieder falsch verstehen: Kleidervorschriften sind für mich Gängelung und jeder der einer solchen Vorschrift nachkommt sollte sich bewusst sein, dass sein Leben um einiges ärmer geworden ist.

  9. 89.

    unfassbar! da glauben sich polititiker raus zu nehmen über "neue" regeln urteilen zu können! jeder, wirklich jeder wusste was auf uns zu kommt!!

  10. 87.

    Ich glaube, Sie mißverstehen mich.

    Natürlich plädiere ich für klare Regeln. Aber nur da, wo sie wirklich nötig sind.

    Und aus welchem angenommenen oder tatsächlichen kulturellen Hintergrund heraus Antisemitismus oder Schwulenfeindlichkeit gelebt wird, ist mir herzlich egal.

    Denn:

    Das geht nicht und Punkt.

    Irgendwelche Begründungen und Entschuldigungen interessieren mich nur insofern, als ich sie als das entlarve, was sie sind:

    Totaler, irrelevanter Quatsch.

  11. 86.

    Was soll wie funktionieren? Tu keinem anderen was an, dass du für dich selbst ablehnst. Das ist Arbeit. Tägliches Bemühen. In der Menschen Geschichte sollen ca. 400 Jahre gelungene Demokratie gelebt worden sein. Fügen wir noch mehr dazu. Anregung: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/do-it-yourself-wie-man-revolutionen-macht

  12. 85.

    Werter Herr Rannenberg,

    ich bewundere Ihre Energie und Ihren Einsatz für eine gute Sache. Es sollten viel mehr Menschen Engagement zeigen. Bei all dem meine ich, dass Sie das Ziel nicht aus den Augen verlieren sollten, was 'im Eifer des Gefechts' schon mal passieren kann.

    "Je mehr Vorschriften Sie Teenagern machen, desto trotziger und rebellischer werden sie. Man sollte es deswegen vermeiden, sich an Äußerlichkeiten wie Kleidung u.ä. abzuarbeiten. Man sollte sich auf das Wesentliche, also die Grundregeln unserer Demokratie, beschränken."

    Bei allem Einsatz für ein ordentliches Zusammenleben von Jugendlichen unterschiedlicher Kulturen vergessen Sie, dass Jugendliche klare Regeln brauchen. Kinder und Jugendliche testen aus, was sie sich erlauben können. Ohne Schranken passiert das, was hier in dem Artikel beanstandet wird.

    Wenn Jugendliche religiöse Werte missachten, ist das schlimm und es ist einzugreifen. Wenn dies aus der eigenen 'Kultur' heraus erfolgt, ist dies schlimmer.

  13. 84.

    >>Antwort auf [Christian Rannenberg ] vom 19.07.2017 um 18:43
    Erdulden und dabei die Schuld bei sich selbst suchen, das ist der links/grüne Weg zum Umgang mit importierter Gewalt durch Angänger einer ganz bestimmten Ideologie.

    Den Preis für soviel absurde Güte zahlen Juden, Mädchen/Frauen und Homosexuelle. Aber heyyyy - immer schön tolerant bleiben...<<

    Ja gut.

    Meine jüdischen Wurzeln habe ich ja schon bekannt gemacht.

    Nun werde ich mich weiter outen.

    Denn homosexuell bin ich auch noch.

    Und schreibe hier unter Klarnamen, verstecke mich also nicht.

    Meine Nachbarn in Neukölln machen mir keine Angst.

    Aber selbsternannte Fürsprecher meiner Sache, die dies mit persönlichen Diffamierungen derer, in deren Namen sie vorgeblich reden, verbinden, denen traue ich keine fünf Meter weit.

  14. 83.

    >>Es geht um die Information, dass in Deutschland jegliche religiösen Kleidungsriten oder religiöse provokante Symbole unerwünscht sind. Keine Religion braucht so etwas.<<

    Das ist Ihre persönliche, nicht sehr liberale Meinung.

    Ich bin kein Anhänger der "illiberalen Demokratie", wie sie Putin, Orban und Kaczinsky propagieren.

    Abgesehen davon, Sie müssten in letzter Konsequenz die Pfaffen und Nonnen entkleiden, wenn Sie Ihren Gedanken zuende denken.

    Je mehr Vorschriften Sie Teenagern machen, desto trotziger und rebellischer werden sie. Man sollte es deswegen vermeiden, sich an Äußerlichkeiten wie Kleidung u.ä. abzuarbeiten. Man sollte sich auf das Wesentliche, also die Grundregeln unserer Demokratie, beschränken.

    Die sind nämlich nicht verhandelbar.

  15. 82.

    >>kann mir mal bitte jemand die folgende frage beantworten ? gibt es eigentlich irgendwo auf der welt ein land, in dem eine multikulturelle und multiethnische demokratie gut funktioniert ? gibt es ein beispiel oder ist das alles nur ein großexperiment für deutschland ?<<

    Gegenfrage:

    Können Sie mir ein Land auf dieser Erde nennen, welches ethnisch und kulturell homogen ist?

    Mir fällt keins ein.

    In Polen und Ungarn versucht man gerade, diese Illusion zu erwecken, um autoritäre Herrschaft zu legitimieren, aber gerade Ungarn als einer der Nachfolger der K und K - Monarchie müsste es wirklich besser wissen. Und auch ein Pole müssten nur einen Blick in die eigene Geschichte werfen, um zu erkennen, daß Polen bis zum zweiten Weltkrieg immer ein multikulturelles und multireligiöses Land war.

  16. 81.

    Haben Sie wirklich nicht mehr als hasserfüllte, persönlich diffamierende Unterstellungen zu bieten?

    "Allestolerierer"?

    Geht's noch?

    Ich bin ein Urgroßneffe von Paul Ehrlich, ich stamme von seiner Cousine, meiner Urgroßmutter, in direkter weiblicher Linie ab. Nach jüdischem Gesetz bin ich also Jude.

    Sie können sich vielleicht vorstellen, daß mich das Thema Antisemitismus durchaus umtreibt

    Hasserfülltes Gebrüll ist unserer Sache aber nun wirklich nicht dienlich. Hass lässt sich nicht mit Hass begegnen.

    Ihre Tiraden sind kontraproduktiv.

  17. 80.

    Am 24. September ist, so viel ich weiß, Bumdestagswahl. In gewissen Kreisen ist es momentan populär, mit seiner Stimmabgabe zu drohen. Meist sind das AfD-Wähler.

  18. 78.

    Antisemitismus ist ein ganz gesellschaftliches Problem. Nur auf Muslime mit dem Finger zu zeigen, darf nicht zu eigener Entlastung missbraucht werden.

  19. 77.

    Wundert sich da noch jemand?


    Fragen Sie doch mal Ihren Politiker auf welche Schule er seine Kinder oder Enkel schickt?????
    Auslöffeln muß es immer der "Bodensatz der Bevölkerung", so wie unsere Familie - am 24. September gibt's von mir die Quittung!

  20. 76.

    Wen wundert dieses?? Das sind doch alles "Probleme" welche durch die Politik klein geredet werden. Kaum Kriminelle Flüchtlinge, keine arabischen Clans, friedliche Koranschulen usw. Sind doch die Aussagen der Regierenden. Wir schaufeln unsere eigenes Grab

  21. 75.

    Juden, Atheisten,Andersgläubige, Homosexuelle werden im Bericht als die Leidtragenden genannt. Wie steht es speziell mit Christen? Wie verhalten sich diese islamischen Moralwächter und ihre Mitläufer gegenüber denen? Warum wehren sich diese nicht? Oder gibt es in Berlin gar keine bekennenden Christen mehr?

  22. 74.

    Ihren Kommentar stimme i.voll zu.Wie lange noch soll unsere Regierung tatenlos dabei zusehen wie besonders Jugendliche von radikalen Imanen dazu missbraucht werden um deren Hasspredigen zu folgen? Nur ein konsequentes Verbot von Imanen d.nicht in Deutschland ausgebildet u.durch d.Deutsche Rechtsprechung geduldet sind,gehören i.d.jeweiligen Moscheen.Alles andere ist vorgeschobene Scheinheiligkeit.

  23. 73.

    kann mir mal bitte jemand die folgende frage beantworten ? gibt es eigentlich irgendwo auf der welt ein land, in dem eine multikulturelle und multiethnische demokratie gut funktioniert ? gibt es ein beispiel oder ist das alles nur ein großexperiment für deutschland ?

  24. 72.

    Jetzt rächt sich, dass man das alles hat "einreißen" lassen. Vor lauter Religionsfreiheit hat man die Grenzen zur Politik nicht gesehen, man hat zugelassen, dass die reaktionärsten Organisationen die Köpfe der Jugend mit ihrer antiwestlichen Propaganda vergiften, man hat bei kleineren Gewalttaten der türkischen und arabischen Schüler immer beschwichtigt, und niemand wagt es mehr, offen die Prinzipien hochzuhalten, auf denen unser Staatswesen basiert. Dazu gehört: Jeder darf (privat) eine Religion haben und diese praktizieren, aber religiöse Vorschriften haben keinen Gesetzescharakter. Niemand muss eine Religion haben oder religiöse Vorschriften beachten.
    Toleranz wird immer auf deutscher Seite eingefordert, aber selten auf der anderen. Stattdessen findet man es schick, sich durch Nationalität oder Religion abzugrenzen und Parallelgesellschaften zu bilden.Brüssel-Molenbeek sollte uns ein warnendes Beispiel sein.

  25. 71.

    "Bitte nicht vergessen: hier handelt es sich um Teenager, und die sind schon hormonell bedingt rebellisch. Wenn man denen etwas vorschreiben will, dann tun sie grad das Gegenteil.

    Je mehr man moslemischen Jugendlichen das Gefühl gibt, ihre Religion sei unerwünscht, desto religiöser werden sie. "

    Sie missverstehen meinen Kommentar. Natürlich geht es mir nicht darum nur Jugendlichen eine westliche Kleidung zu empfehlen. Noch mehr daneben ist Ihre Interpretation hinsichtlich des Gefühls einer unerwünschten Religion.

    Es geht um die Information, dass in Deutschland jegliche religiösen Kleidungsriten oder religiöse provokante Symbole unerwünscht sind. Keine Religion braucht so etwas. Das ist Alt wie Jung klar zu machen. Das geht mit Worten wie 'fühlst du dich in deiner Religion so minderwertig, dass du eine spezielle Kleidung brauchst?' oder 'brauchst du solche Symbole, um dich stark zu fühlen?' Das gilt für alle Religionen.

    Jede Religion ohne Götzen ist willkommen.

  26. 70.

    Jüdische Mitbürger gehören schon immer zum Stadtbild v.Berlin.Das sich dieses Bild gewandelt hat,haben wir nicht i.erster Linie den Muslimen zu verdanken,sondern dem Faschoistischem Pack u.weiteren Dumpfbacken die nichts kapieren tun. Gerade Berlin ist u.war schon immer eine solch tolerante Stadt, da kann es nicht sein, das Kleinbürgertum u.Dummheit hier Einzug erhalten.Mit immermehr Zuzug v.Möchtegern Bürgern verändert sich diese Stadt zunehmend.Im alten West-Berlin war solch ein Thema nicht an der Tagesordnung. Seit dem Mauerfall hat sich diese schöne Stadt leider zum Nachteil gewandelt. Nur noch ca.30 % waschechte Berlinerinnen/Berliner leben hier.Sollte man bei den ganzen Diskussionen nicht vergessen.

  27. 69.

    Erdulden und dabei die Schuld bei sich selbst suchen, das ist der links/grüne Weg zum Umgang mit importierter Gewalt durch Angänger einer ganz bestimmten Ideologie.

    Den Preis für soviel absurde Güte zahlen Juden, Mädchen/Frauen und Homosexuelle. Aber heyyyy - immer schön tolerant bleiben...

  28. 68.

    Ja ganz wenig Spass am Leben, danke der Nachfrage.
    Sie und der Rest der Allestolerierer muss sich
    nicht sorgen.

    Natürlich passt es Ihnen nicht das hier Moslems als Antisemiten klar benannt werden, das stört den guten Linken Zirkel generell und es wird versucht zu relativieren, schönzureden und Stimmung gegen Jene zu machen, die vor langer Zeit auf die schwierigkeiten zur Integration GANZ BESTIMMTER Gruppen hingewiesen haben!

    Den Preis für Ihre Güte und Toleranz und Akzeptanz und Verständnis und Offenheit zahlen, Judem, homosexuelle, Mädchen und Frauen.


    Bei den vorhandenen Freien Kapazitäten ist doch bestimmt ein Vortrag über sexuelle Selbstbestimmung für Neubürger drinn.

  29. 67.

    Ich gebe Ihnen durchaus Recht gebe, wenn Sie schreiben, daß sich schlechtes oder problematisches Benehmen nicht von selbst nach der Pubertät verliert.

    Aber Sie schreiben dann etwas über das Verhalten, ich zitiere, der "meisten arabischen Jugendlichen". Sie scheren sie also alle über einen Kamm. Meist tut man so etwas mit Menschengruppen, die man nur vom Hörensagen kennt.

    Wie viele arabischstämmige Jugendliche kennen Sie denn persönlich?

  30. 66.

    Tut mir leid, aber für diese Verhalten wird sich in der Regel in keinster Weise nach der Pubertät verlieren. Sehen sie sich doch das Verhalten von den meisten arabisch stämmigen Jugendlichen, auch nach der Pubertät an.

  31. 65.

    @ Judith Cohen
    >Die jungen Muslime an den Schulen wollen doch nur spielen. Ich kenne das aus dem Schuldienst(Referendariat)in RAMAT GAN. Pädagogisch betrachtet ist das rituelles Machogehabe. Das verliert sich in der Pupertät. Bis dahin müssen das unsere Kinder aushalten.<

    .
    Fatalistisches erdulden und unterwerfen können die Anhänger dieser speziellen Religion gegenüber Ihrem Erhabenen und Allmächtigen praktizieren.
    Für mich ist es kein Naturgesetz, dass Gewalt, Mobbing, ... widerspruchslos und vor allem tatenlos akzeptiert werden muss.

  32. 64.

    Sie schreiben:

    >>Antwort auf [Pinsker] vom 19.07.2017 um 15:49
    Nein, dieser Kommentar ist nur Populismus,tut mir leid.<<

    Könnten Sie das bitte inhaltlich begründen. Der Begriff "Populismus" ist ziemlich eindeutig definiert. Ich erkenne nicht inwiefern der Kommentar des Users "Tobias" von 10:39 dieser Definition entspricht.

  33. 63.

    @ Jan
    >Der zunehmenden Antisemitismus wird nicht durch Flüchtlingsströme verursacht, sondern durch radikale und extremistische Imame in bestimmten Moscheen.<

    Gibt es dazu Belege, die Ihre Aussage verifizieren?
    Stammen die anerkannten Flüchtlinge und Wunschland-Transitgeflüchteten wirklich alle aus Staaten in denen Juden keinen Repressalien, keine Verfolgung und Anschläge befürchten müssen?

    .
    >Zielgruppe sind dabei in Deutschland geborene und aufgewachsene Jugendliche aus "Gastarbeiter"-Familien. Wichtige Brutstätten für islamistische Radikalisierung sind außerdem Gefängnisse. Hinter deutschen Gittern.<

    Der Ex Boxer stammt weder aus einer >Gastarbeiter<-Familie, noch ist er in einem Gefängnis zum Islam gekommen.

  34. 62.

    Sie schreiben:

    "Antwort auf [Stefan T] vom 19.07.2017 um 08:52
    Ich erwarte nichts anderes von Ihnen und Ihresgleichen."

    Und von Ihnen erwarte ich genau das, was Sie im Forum zuverlässig liefern: hasserfülltes Herumpöbeln.

    Sie sind, zumindest in dieser Beziehung, immer überaus verlässlich.

    Macht Ihnen das Leben denn wirklich so wenig Spaß?

    Schade.

  35. 61.

    Sie schreiben:

    "Je mehr wir das Tragen einer eine religiöse Ausrichtung propagierende Kleidung befürworten und gar unterstützen, desto mehr tritt die Ethnie in den Hintergrund und die Religion in den Vordergrund."

    Ich behaupte, daß das genaue Gegenteil richtig ist.

    Denn je mehr "religiöse" Kleidung im öffentlichen Diskurs negativ thematisiert wird, desto interessanter wird sie für Schüler.

    Bitte nicht vergessen: hier handelt es sich um Teenager, und die sind schon hormonell bedingt rebellisch. Wenn man denen etwas vorschreiben will, dann tun sie grad das Gegenteil.

    Je mehr man moslemischen Jugendlichen das Gefühl gibt, ihre Religion sei unerwünscht, desto religiöser werden sie.

    Auch wenn sie meist von Religion gar keine Ahnung haben. Hier geht es dann allein um die Gruppenzugehörigkeit. Man fühlt sich als Gruppe angegriffen und schließt die Wagenburg.

  36. 60.

    Die jungen Muslime an den Schulen wollen doch nur spielen. Ich kenne das aus dem Schuldienst(Referendariat)in RAMAT GAN. Pädagogisch betrachtet ist das rituelles Machogehabe. Das verliert sich in der Pupertät. Bis dahin müssen das unsere Kinder aushalten.

  37. 57.

    Ich bin derselben Meinung - vom 1. Satz abgesehen. Das ist keine ketzerische, sondern eine berechtigte Frage. Und die objektive Antwort darauf kann nur lauten: selbstverständlich hatte PEGIDA recht. Jeder, der sich sine ira et cum Studio mit den Anliegen auseinandergesetzt hat, hat deutlich gesehen, daß die von PEGIDA gestellten Fragen in der öffentlichen Diskussion / in der Innenpolitik der Regierung UND der Opposition fortlaufend ignoriert, nicht beantwortet und vor allem deshalb keinerlei Handlung erzeugt hatte. Andererseits scheint der Staat dank der mittlerweile durchgesetzten anarchistischen Freiheiten des Individuums gar nicht mehr in der Lage zu sein, staatsgefährdende /-zerstörende Tendenzen überhaupt wahrzunehmen - ist schließlich Bestandteil der individuellen Freiheit; und die hat der Staat gefälligst zu schützen.

  38. 56.

    Lehrermangel alleine ist nicht das Problem.Aufklärung i.d.Familien ist hier vonnöten.Viele Väter u.Mütter Stacheln ja noch dazu an indem sie Wörter benutzen tun die ein Kind auffängt u.weiter gibt.Habe das selbst einmal erlebt i.einer Kindertagesstätte wo i.als Maler renoviert hatte.Kinder wuselten ständig um mich herum.Unser Zulieferer an Material war ein Schwarzer.Da kommt ein kl.Mädchen auf uns zu u.sagt völlig unverblümt: der sieht ja aus wie ein Affe. Ich glaube mehr muß i.zu dem Thema nicht anfügen.

  39. 54.

    "In der AJC-Dokumentation wird berichtet, dass sich Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund früher eher über ihre ethnische Zugehörigkeit definiert hätten, heute dagegen eher mit ihrer Religion. "

    Je mehr wir das Tragen einer eine religiöse Ausrichtung propagierende Kleidung befürworten und gar unterstützen, desto mehr tritt die Ethnie in den Hintergrund und die Religion in den Vordergrund. Keine Religion braucht eine bestimmte Kleidung, um eine echte Religion zu sein. Ideologien brauchen Erkennungsmerkmale, Religionen nicht.
    Übrigens bedecken auch jüdische Frauen ihren Kopf - mit einer Perücke. Religiös gestylte Kleidung hat nur einen Zweck und zwar den selben, wie hochpreisige Markenware, nämlich zu sagen: sieh her, ich bin etwas besseres.

  40. 53.

    Jeder der sich ein bisschen mit Schulen auskennt ,könnte sich denken das so etwas kommt.
    Und das wird wohl erst,trotz aller schön Rederei erst der Anfang sein.
    Ich bin froh das meine Kinder nicht mehr in der Schule sind.

  41. 52.

    In die Aula. Staatsbürgerlicher Unterricht. Aufklärung über das Unrecht 1933 bis 1945 und seine Ursachen. Aufklärung über das Unrecht wo auch immer. Die Ursachen aufdecken und Widerstand leisten, gegen Indoktrination unter religiösen oder anderen Deckmänteln. Nicht gleichgültig bleiben. Wer andere diskriminiert, mit welchen Wörtern auch immer, muss lernen können, in einer vielfältigen Gesellschaft eigenen Selbstwert zu entwickeln. Der Erhalt der Zivilgesellschaft ist Arbeit.

  42. 51.

    Die Ursachen der Probleme sind bekannt aber schwer zu bekämpfen. Viele kommentatoren machen es sich einfach: "Ausländer raus!" - eine rechte Parole als Antwort gegen Antisemitismus? Pauschale Diffamierung aller (muslimischen) Migranten - Antiislamismus - ist genauso dumm und falsch wie Antisemitismus.

  43. 50.

    Es müsste gegen die Ghettoisierung gearbeitet werden. Mit Hilfe der Stadtplanung müssten sowohl Neukölln als auch Zehlendorf durchmischt werden. Dann gäbe es keine Schulen mehr mit 45% und mehr Migranten. Aber das wäre das Ende von r2g, weil Zehlendorf u.a. nicht mitmachen.
    Wir hatten ein türkisches Nachbarmädchen, das gut in der Schule war und Abitur machen wollte. Die Eltern waren eher dagegen. Sie hat sich für ein Stipendium beworben. Nicht sie bekam das Stipendium sondern ein deutsches Mädchen.
    Wie wäre es wenn die Stadt selbst solche Stipendien vergibt und die Schulen die Kinder (vor allem Mädchen), die mehr wollen, großzügig unterstützt? Das wäre ein Signal an alle und die Kosten könnten dann bei der Sozialarbeit und beim Knast wieder gespart werden.

  44. 49.

    Bezeichnend ist, dass eine amerikanische Organisation die Untersuchung über ein Problem unternimmt, das unterschwellig schon länger besteht. Antisemitische Vorfälle werden leider als "Einzelfälle" als politisch deklariert. Tatsächlich stellen französische Juden derzeit die größte Einwanderungsgruppe nach Israel. Warum wohl? Auch deutsche Juden ziehen lieber um nach Tel Aviv. Danke an das "American Jewisch Committee", dass dieses Thema in Deutschland auf den Tisch kommt. Wann endlich zieht der Bundestag nach? Was alles muss in Deutschland noch passieren, damit endlich unsere Politik die Probleme der Gegenwart wahrnimmt?

  45. 48.

    Wieder mal ein Themenmissbrauch!

    Der Inhalt des Artikels beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung und Hervortreten fundamentalistischer islamischer Moralvorstellungen,
    warum aber wird dann das Stichwort Antisemitismus als Aufhänger gewählt, zudem der Vorfall von Friedenau in verfälschter Form wieder eingespielt, wo ein britischer Schüler, der allerdings auch jüdisch war, die Schule verließ, nachdem man ihm „Hey, du Engländer“ zugerufen und ihn in Schwitzkasten genommen hatte.

    Klar dürfte wohl sein, dass Integration und Gettobildung nicht zusammengehen, da müssen sich die Regierenden dem Problem der Zuwanderung stellen und folgerichtig die Wahl des Wohnortes, damit auch der schwer beherrschbaren Schulprobleme, nicht dem "Markt" überlassen, denn der beschafft keine Lehrer und Sozialarbeiter.

  46. 47.

    Tja,,,,

    Unsere Zivilgesellschaft ist schon etwas arm dran. Ich habe mehrere KZ besucht war im jüdischen Museum usw. also würde ich mich als einen geschichtsbewussten Menschen bezeichnen.
    Aber dieser Antisemitismus keimt wieder auf.... nur in einer anderen Gestalt.

    Müssen wir das haben ?
    Muss sich die Geschichte wiederholen?

    Darum: keine Hassprediger sind in diesem Land erwünscht. Weder digital noch in Persona. Religiöser Fanatismus finden fruchtbaren Boden in Form von jungen Menschen. Auweia... :(

    BTW: arme Lehrer, die müssen vieles oder alles ausbaden

  47. 46.

    Wenn hier nicht entschieden gegengesteuert wird, wird sich dieses Problem verfestigen.

    Aber:

    Die Berliner Schulen sind komplett überfordert, da großer Lehrermangel herrscht.

    Raed Saleh fordert, die besten Lehrer an die schwierigsten Schulen zu schicken. Eine richtige Forderung.

    Aber woher nehmen und nicht stehlen?

    Die Sparorgien Herrn Sarrazins sind an der Lage, sagen wir mal, nicht ganz unschuldig.

    Kann sich noch jemand an die Rütlischule erinnern? Da tanzten die Schüler "mit Migrationshintergrund" der völlig überforderten Lehrerschaft auf der Nase herum. Die trug das dann an die Öffentlichkeit, was dem Senat peinlich war, und plötzlich machte man sich Gedanken und es gab Geld. Rütli ist jetzt Vorzeigeschule.

    Wir brauchen Präventionsprogramme gegen Islamismus, so wie es sie gegen rechts gibt. Das ist personal- und kostenintensiv, aber es geht nicht anders. Dazu müssen auch die Moscheegemeinden ins Boot geholt werden. Eine Herkulesaufgabe, Es muss aber sein.

  48. 45.

    In Städten, wo es kaum religiösen Rückenwind gibt, außer aus dem Sozialumfeld, scheint es etwas abgeschwächt zu sein.
    Jedoch übertreibt es der Staat mit der Religionsfreiheit und macht aus einer Gesellschaft, die einst die Aufklärung mit allem drum und dran etwas hoch hielt, einen Religion lehrenden Staat in den Fächern.
    Wissenschaftlichkeit und damit Aufklärung und Atheismus muss die Lehre sein. Was aus dem Privatem an Indoktrination kommt ist schon genug, was man tolerieren muss.

    So ist's kein Wunder, dass Lehrkräfte entweder Angst haben, Zurückhaltung üben oder sogar Religion stützen mit Identifikation. Nicht dass es eine Rolle spielen würde, aber Mengenmäßig wurde es auch eine ca 40% Minderheit. Das sollte sich nicht ändern

  49. 44.

    Jeder sich ander benimmt, kleidet usw., fällt eben auf. Und aus dem demonstrativen Andersein- Wollen, erwächst keine Sympathie sondern Anlehnung. Lesen Sie mal in der Ringparabel bei Lessing nach: ... wenn vertraut man wohl am meisten? Den Seinen....die uns Proben ihrer Liebe gaben...
    usw.-sinngemäß!!!

  50. 43.

    Ihren Kommentar stimme i.voll zu.
    Wohin soll das alles führen? Heute bin i.Rentner.Da könnt ich sagen: was geht mich euer Elend an! Aber so einfach ist das nicht.
    Aber eines ist sicher.Es besteht Handlungsbedarf i.unserer Offenen Gesellschaft.Mehr Diskussionsbereitschaft vor allem v.Seiten d.Politiker.Haudraumethoden,Verbote u.mit dem Finger immer auf andere zu zeigen macht alles bloß noch schlimmer.
    Klar ist das die Muslimische Gemeinde mehr tun muß um hier bei uns richtig"verstanden,akzeptiert"zu werden.Oftmals glaube i.aber ist es hierfür längst zu spät.Selbst i.denke schon lange an diese sogenannte Paralelgesellschaft.Schade!

  51. 42.

    Daß Ihnen die Aussagen des Users "Tobias" nicht passen, das ist Ihr gutes Recht.

    Sie gehen aber trotzdem nicht am Thema vorbei und sind auch alles andere als dumm.

    Vielleicht versuchen Sie es ja mal mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung?

    Oder ist das zuviel verlangt?

  52. 41.

    Als Kind der 80er bin ich in einer kleinen Stadt aufgewachsen. Bei uns gab es wenige Ausländer und nur eine muslimische Familie - zu meinen Freunden zählten auch Kinder aus diesen Kreisen. Seit über 10 Jahren wohne ich in einer größeren Kleinstadt.

    Obwohl ich politisch eher links stehe, tendiere ich seit geraumer Zeit mehr und mehr nach rechts. Schuld daran sind nicht etwa die vielen Ausländer, die wir in Deutschland haben (als Christ sage ich: Wir müssen helfen!), sondern die verfehlte Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre, die zahlreichen "bedauerlichen Einzelfälle" sowie das zunehmende Unsicherheitsgefühl, das wohl nicht nur ich empfinde - vor unseren Augen baut sich eine islamische Parallelgesellschaft auf, die von so vielen linksorientierten wohlwollend ignoriert wird.
    Wer dies aber offen anspricht, wird gleich als Menschenfeind abgestempelt. Ich bin kein Menschenfeind, ich bin bekennender Christ! Und als solcher persönlich als Ungläubiger bezeichnet worden.

  53. 40.

    Erstaunlich dass es diese Entwicklung gibt! (Ironie).
    Ich habe jüdische Freunde die diese Entwicklung im Nahen Osten ebenso kritisch sehen wie auch Muslime, die Siedlungspolitik, die Aufhetzung.
    Ich glaube auch dass es nicht sehr verwunderlich dass es immer mehr Anti-Amerikanische und Anti-Westliche Gefühle gibt: wie ein schweizer Friedensforscher das ausdrückte - wenn plötzlich die Afghanen in Deutschland einmarschieren würden, die Iraker und Syrer die USA bombardieren würden und auch Frankreich und GB - was würden da bei uns für Gefühle aufkommen? Der Westen gibt sich als Friedensbringer aus und das einzige, das er wirklich tut, ist Kriege anzetteln, Waffen verkaufen und sich einen Dreck um das Wohl der Menschen dort scheren.
    Denn weshalb wird Saudi-Arabien da noch als grosser Partner angesehen obwohl dieses Land die Menschenrechte mit Füssen tritt, jedoch Länder wie Libyen mussten "befreit" werden um im kompletten Chaos zu versinken....

  54. 39.

    Kritische Beurteilung der israelischen Besatzungs.- und Siedlungspolitik = Antisemitismus, das ist der Hintergrund solcher Befragungen und Statistiken. Dass türkische und arabische Schüler an deutschen Schulen diesem Thema sehr viel näher stehen als deutsche, das bleibt unerwähnt, ganz besonders von den jüdischen Gemeinden und der sog. Israel-Lobby. Netanjahu, Liebermann und Bennet brauchen solche Meldungen über Antisemitismus in Deitschland und Europa, um von ihrer Politik im Besatzungsland abzulenken. Sehr viel besser wäre es, sie würden die hohen kulturellen Leistungen der Juden in Israel und der Welt in den Vordergrund stellen, Barenboim , Batja Gur, Kishon, Stars aus Israel in Hollywood usw. Aber da schweigt sich die Rechtsaußen-Regierung in Jerusalem konsequent aus, denn diese Mitmenschen sind durchaus keine Anhänger der Brutalo-Politik im Westjordanland und der konsequenten Verweigerung von Friedenspolitk.

  55. 38.

    Komische Invasion von Stammtischlern hier, die alle das Gleiche sagen. Ich bin ja nun nicht als Grünen-Sympathisant bekannt, aber für diese Vorfälle können weder Grüne noch Linke irgendwas. Und Herr Sarrazin hat deswegen noch lange nicht Recht. Richtig ist, dass es über Jahre politisch unkorrekt war, Rassismus (u.a. antisemitischen, aber auch antideutschen) unter Immigranten zu thematisieren, aber einzelne Parteien dafür verantwortlich zu machen ist zu kurz gehüpft. Es sieht aber so aus, dass dieses Tabu langsam fällt, jetzt noch lange darin rumrühren bringt auch nichts.

  56. 37.

    Deine Aussagen gehen am Inhalt vorbei und sind zusammengefasst einfach als dumm zu bezeichnen.

  57. 36.

    Erinnert sich hier jemand noch an die Rütlischule? Da mussten die Lehrer massiv an die Öffentlichkeit gehen, um endlich etwas zu bewirken, Dem Senat, der sich in Sarrazins Sparorgien erging, war das ungeheuer peinlich, und plötzlich war auf einmal Geld da. Jetzt ist der Rütli-Campus, wie die Schule mittlerweile heißt, ein Vorzeigeobjekt.

    Es geht also.

    Leider hat man in Berlin einen gewaltigen Lehrermangel sehenden Auges entstehen lassen, und jetzt ist guter Rat teuer.

    Raed Saleh fordert, die besten Lehrer an die schwierigsten Schulen zu schicken.

    Eine sehr löbliche Forderung.

    Aber woher nehmen und nicht stehlen?

    Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis sich die Stadt von ihrem damaligen Finanzsenator erholt hat.

  58. 35.

    Diese Entwicklung ist besorgniserregend.

    Leider stellt man sich diesen negativen gesellschaftlichen Entwicklung nicht genug geschlossen entgegen. Viele leben mehr und mehr in ihren eigenen vier Wänden.

    Aus meiner Sicht, hat die der Staat und sein Gewaltmonopol, einen geringen Einfluss und mit geringen Effekt auf diesen Missstandt.

    Aber auch wir Bürger, die in einem toleranten und lebenswerten Land leben wollen, müssen sich gegen untoleranter Lebensweise entschieden zur Wehr setzten. Unsere freiheitlichen, demokratischen Werte stehen auf dem Spiel.

    Sonst habe ich die Befürchtung, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt mehr und mehr schwindet.

  59. 34.

    >> Aber Antisemitismus gibt es leider in allen Bereichen der (deutschen)Gesellschaft ... <<
    Stimmt !!! ... und weil mir das genug, benötige ich keinen zusätzlichen muslimischen. ... Und Sie ???

  60. 33.

    Ich bin jetzt knall 40 Jahre alt, und als ich in der Schule war, wie sagen "die Alten" so gerne -- da war die Welt noch in Ordnung. Nee. Falsch.

    War sie nicht. Allerdings hatte man da andere Probleme. Zu meiner Schulzeit waren die Neonazis die Plage der Schule. Heute ist es die andere Seite: die extrem linken, wie es scheint. Aber das kann ich auch nicht sicher bestimmen.

    Nur eins ist mir klar: So geht das nicht weiter. Die Religion traegt einen Konflikt nach dem anderen aus, und trotzdem klammert man sich daran fest. Als Atheist will ich nicht behaupten, ich sei friedfertiger, aber da bietet sich einfach kaum eine Angriffsflaeche. Ich habe sicherlich auch macken. Ich bin auch nicht schlauer. Aber trotzdem: es wird von Menschen wir mir immer erwartet "gefaelligst" die Religionen der anderern zu respektieren. Das faellt mir immer schwerer. Eigentlich tue ich nur noch so. Zu stark der Hirnriss. :(

  61. 32.

    @Mir Reichts
    Der zunehmenden Antisemitismus wird nicht durch Flüchtlingsströme verursacht, sondern durch radikale und extremistische Imame in bestimmten Moscheen. Zielgruppe sind dabei in Deutschland geborene und aufgewachsene Jugendliche aus "Gastarbeiter"-Familien. Wichtige Brutstätten für islamistische Radikalisierung sind außerdem Gefängnisse. Hinter deutschen Gittern.

  62. 31.

    "Darunter waren Schulen _mit einem hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit türkischem oder arabischem Migrationshintergrund_ - _aber auch Schulen in sehr bürgerlichen Gegenden_."
    Vieles erklärt sich schon durch diese oben zitierte Differenzierung. Deutschland hat ein Problem mit strukturellen Rassismus, auch wenn die Bundesregierung solche Feststellungen dementiert. Das Chancengleichheit per se in Deutschland keine Bedeutung hat wurde bereits vielfach von UN und OECD attestiert.
    Weltpolitisch lassen sich die über Jahrzehnte gezüchteten Animositäten der Menschen aus dem arabischen Raum gegen "den Westen" auch einfach ableiten. Seit Ende des WWI gebrochene Versprechen gegenüber den Arabern seitens UK, Frankreich, USA; Kolonialismus; einseitige Israelpolitik zum Nachteil der Araber; Einmischung & Unterminierung gegen post-Koloniale pan-arabische Bewegungen (ferner Iran-Putsch gegen Mosaddegh); 3 Golf-Kriege in jüngster Geschichte; Unterstützung Reaktionärer Kräfte für Öl...

  63. 30.

    aha werte Pädagogen ... so so .. Sie sind es doch, die rot grün vorwiegend wählen ... und multi kulti frönen .. bitte .. geliefert wie bestellt
    diese Entwicklung war voraus zusehen ...

    Toleranz wird wohl nur immer von Deutschen verlangt ....

  64. 29.

    Dass es Antisemitismus in Teilen der muslimischen Bevölkerung gibt, ist schlecht, aber auch nicht neu. Aber natürlich müssen sich sämtliche Braune nun als Wohltäter und 'rummenschelnde Anwälte von Juden aufspielen - unglaubwürdig und völlig undifferenziert, da pauschalisierend. Hauptsache, man spricht erstmal sich selbst und große Teile der Gesellschaft von Antisemitismus frei und entlastet sich mit dem Zeigen auf Andere - alles nur ein Vorwand für antimuslimischem Rassismus.

    Aber Antisemitismus gibt es leider in allen Bereichen der Gesellschaft: von ganz rechts bis ganz links, innerhalb wie außerhalb religiöser Gemeinden, bei Akademikern sowie bei Menschen ohne Schulabschluss.

    Die Folge kann nur sein, den Lehrer*innen mit mehr Wissensvernetzung unter die Arme zu greifen. Bildungs- und offene Diskussionsangebote gibt es von vielen privaten wie auch staatlichen Trägern. Diese Ressourcen müssen gezielter genutzt werden, um eine gleichberechtigte Gesellschaft zu erarbeiten.

  65. 28.

    Es ist schon lustig, wenn man hier durch die Kommentare liest.

    Anscheinend wurde Homosexualität in Deutschland schon immer akzeptiert, Frauen und Mädchen wurden nie in eine Rolle gedrängt und Antisemitismus ist in Deutschland sowieso ein Fremdwort.

    Klar, der Islam, die Einwanderer und Flüchtlinge sind Schuld! Die bringen das Unheil nach Europa und in die deutsche Gesellschaft...

    Irgendwo habe ich das alles schon einmal gehört... hmmm...

  66. 27.

    Die Loesung des Problems wird insbesondere durch Denkverbote behindert. Diese kommen einerseits von den Salafisten selbst, andrerseits auch von der Seite des betroffen dastehenden Publikums der westlichen Werte, die einfach nicht verstehen wollten, welche Veraenderungen uns nun ins Haus stehen. Allein schon die lange Auseinandersetzung mit der Frage: "Gehoert der Islam zu Deutschland?" zeigt, dass wir mit einer Beschaeftigung mit Fragen von gestern keine Probleme von morgen loesen werden.

    Ich glaube nicht, dass ich schwarz male, wenn ich prophezeihe, dass es gefaehrlich wird: von der Politik der kommenden 10 Jahre wird abhaengen, ob die westliche Zivilisation unbeschadet ueberlebt, oder sich in einer Art Buergerkrieg wiederfinden wird.

  67. 26.

    Doch, Sie haben leider recht, bzw. Herr Sarazzin hatte Recht, wir schaffen uns ab. Klingt aber doch besser als "Wir schaffen das", oder?
    Manchmal bin ich froh, dass ich nicht mehr so viele Lebensjahre vor mir habe, denn auf was wir hier zusteuern macht keine große Lebensfreude mehr !
    Gruß

  68. 25.

    Welche Rolle haben hier denn die Eltern? Traut man sich an die nicht heran? Haßprediger hätten doch kaum eine Chance, wenn im Elternhaus eine Atmosphäre von Toleranz, Empathie und Friedfertigkeit herrschen würde und dies an die Kinder weitergegeben würde.

    Der Aspekt der Hauptverantwortung der Eltern für die Erziehung ihrer Kinder kommt mir immer zu kurz. Man kann da die Eltern nicht von ihrer Pflicht entbinden, so wie es SPD und Grüne leider zu oft tun. Es geht um erwachsene Menschen!

  69. 24.

    Anti Anti, immer nur Anti,

    gibts auch mal einen Ansatz der Versöhnung? Für den einen Teil ist der Antisemitismus schädlich, für den anderen Teil ist der Antisalafismus schädlich. Durch solche Projekte wie "Gegen Anti und für Anti" schafft man nur eins, Dissenz, Uneinigkeit. Ich bin der Meinung, dass "Negative Bestärkung" nur einem hilft, und zwar dem Manipulator, dem lachenden Dritten, der die beiden Seiten gegeneinander aufbringt um sich sonstwas davon zu versprechen und sei es nur des Spaßes wegen.
    Zur Aufklärung gehört es auch, dass man sich seine Fehler eingestehen kann und sie auch eingesteht. Erst dadurch hat man auch ein Argument, was überzeugt, denn man schafft Vertrauen!
    Nur darum kümmern sich nicht genug Lehrer, meiner Vermutung nach, weil sie sich keine Fehler eingestehen wollen oder können.

  70. 23.

    Diese Tatsache ist nicht neu. Seit vielen Jahren gibt es diese Entwicklung. Aber es wurden immer die Augen verschlossen durch jede Partei. Keine hat da eine Ausnahme gemacht.
    Ob Antisemitismus, Christenfeindlichkeit, Homophonie , ja Feindlichkeit gegen deutsche Schüler.
    Ablehnung von Autoritäten, wenn es sich um Frauen handelt. Ob bei Lehrern oder auch z.B. der Polizei.
    Es wurde immer als Einzelfall abgetan, wenn Mädchen nicht auf Klassenfahrten oder am Schwimmunterricht teilnehmen durften.
    Immer mit dem Blick auf Religionsfreiheit wurde alle Rechte durchgedrückt. Diese Schüler kommen aus anderen Kulturkreisen und werden so erzogen. Auch wenn die Eltern zum Teil schon lange hier leben. Der Judenhass ist anerzogen, die Rolle der Frau eine gänzlich andere als bei uns. Und all das wird toleriert, weil Deutschland und deren Politiker mit falsch verstandener Toleranz aufgrund unserer Geschichte alles hinnehmen. Ich bin froh dass meine Kinder aus der Schule raus sind. Leider wahr.

  71. 22.

    Warum sind wir nicht in der Lage, eine so erwiesenermaßen gefährliche Moschee, die solche Einflüsse ausübt, zu schließen?!

  72. 21.

    Ich lese diesen Artikel bei tagesschau.de. Dort wurde bis vor einem Monat das Thema islamischer Antisemitismus vollkommen tabuisiert. Am 15. Juni 2017 gab es bei tagesschau.de einen Artikel: "#kurzerklärt: Wie antisemitisch ist Deutschland?"
    In diesem Artikel wird kein einziges Mal der Islam oder die Muslime als Träger und Verbreiter von Antisemitismus angesprochen.
    Es wird bei Linken und Grünen und den von ihnen beherrschten Medien vermutlich noch einmal ein böses Erwachen in der bundesdeutschen Realität geben.
    Für andere Gruppen, wie Juden, Schwule & Lesben ist die Realität schon konkret gefährlich und wird sich mit der Ausbreitung des Islam in Deutschland noch gefährlicher werden.

  73. 20.

    Kann das für Berlin nicht beurteilen aber ich in der Provinz ist dieses Bild vom "Juden" immer noch drin. Mal mehr mal weniger ausgeprägt. Das äußert sich dann darin das man Sprüche bringt wie "Das war ein richtiger Schacherjud". Bei dem sich manchmal die Leute selbst an den Kopf fassen wenn sie realisieren was sie da grad rausgehauen haben. Vielleich aber auch nur weil mal eben die Stimmung in den Keller ging. Es ist nicht offen. Aber es ist drin und es bricht aus Leuten raus von denen man das im ersten Moment auch garnicht denken würde. Kann mir nur vorstellen das das in der Großeltern Generation noch um einiges heftiger war und die Kinder das übernommen haben. Meiner Meinung rächt sich jetzt auch das man das in der DDR nicht aufgearbeitet sondern tabuisiert hat um keine Probleme zu bekommen. So verschwand viel braunes Gedankengut garnicht sondern überwintertete nur um nach der Wende wieder auszubrechen. Verquickt mit der Vorstellung das ist dann "Deutsch".

  74. 19.

    "Deutschland wird sich verändern, und ich freu mich darauf" Göhring Eckart, Grüne

    Ach wie jetzt, wer das vor ein paar Monaten noch gesagt hat... war Nazi

  75. 18.

    Ich muss mal den inkonsequenten politisch-korrekten Schreibstil in diesem Artikel kritisieren. Einerseits wird da in vorauseilendem Gehorsam von „Lehrerinnen und Lehrern“ und „Schülerinnen und Schülern“ geschwurbelt, was das Lesen nur umständlicher macht. Andererseits wird wiederum das korrekte generische Maskulinum verwendet. Also *wenn* man schon politisch korrekt sein und das Geschlecht von Personen über das Leseverständnis setzen will, dann sollte man auch so konsequent sein, das durchzuziehen, sonst schwächt das die Position der Autoren (m/w), sollten sie damit eine Meinung vertreten. Und wenn sie *keine* politische Aussage mit der Doppelerwähnung von Frauen tätigen wollen, dann können sie es gleich sein lassen und überall das grammatisch korrekte generische Maskulinum verwenden. So wie jetzt wirkt es eher nach halb gelungener Indoktrination.

  76. 17.

    Ich als grün-roter, sich eher als links verstehender Vater eines schulpflichtigen Kindes empfinde das Mobben von Juden und 'Ungläubigen' keineswegs als bunt und vielfältig. Allerdings halte ich nicht so viel von Stammtischweisheiten und einem 'gewaltigen stoppen' des Islam, ausser das man damit Fronten verhärten und Feindbilder bestätigen kann. Es hilft nur Reden und mühsame Überzeugungsarbeit, einfache Lösungen gibt es im echten Leben nicht.

    Islam ist übrigens nicht dasselbe wie Islamismus.
    Jeden Extremismus gilt es zu bekämpfen.

    'Über die Jahre hinweg hat sich eine gefährlich Richtung entwickelt,die durch die ganzen Flüchtlingsströme jetzt auszuufern scheint' - ich nehme an hiermit ist der zunehmende Rechtsextremismus gemeint?
    Den halte ich ebenfalls für ein grosses Problem unserer Gesellschaft und um mich als Deutscher wohl zu fühlen fänd ich es toll wenn man ihn aus den Köpfen der Menschen bekommen könnte.

    Gruss aus Berlin
    Thomas


  77. 16.

    Ketzerische Frage: Hatte PEGIDA vielleicht DOCH recht?

    Im Grunde genommen geht es um INTOLERANZ ... und diese wird in diesem Land durch die Intoleranz der moralisch "überlegenen" Gutbürger gegenüber den vermeintlich ach so bösen MEINUNGEN hoffähig gemacht. Unsere Medien - insbesondere die einseitig ausgerichtete Tagesschau - machen fröhlich dabei mit, denn es gibt in diesem Land keinen einzigen "pro-rechts"-Sender. Eine "gesunde" Politik (und Gesellschaft) braucht aber ein GLEICHGEWICHT zwischen links und rechts und keinen fanatischen linken mob der alles was "rechts" als label hat bekämpft, egal ob es besser als die eigene Meinung ist.

    Kurzum: Die Radikalisierung unserer Gesellschaft haben wir den "netten linken" zu verdanken, die eine Integration an unsere Werte NICHT fordern und jeden der dies dennoch tut mit Totschlagbegriffen wie Rassist oder fremdenfeindlich zu Aussätzigen erklärt.

  78. 15.

    Privat23BerlinMittwoch, 19.07.2017 | 07:46 Uhr: "...der nicht dem devotem Links/Grünen Zirkel angehört. Jetzt wird gleich wieder relativiert und auf die Gefahr von Rechts hingewiesen. Typisch in diesem Land wo jede berechtigte Kritik von der allgegewärtigen Gedankenpolizei als "Rechts" gebrandmarkt wird. " - Gähn.

  79. 14.

    Das Problem mit den "neuen" Extremisten, also etwa Salafisten, unterscheidet sich nur wenig von den Schwierigkeiten mit Neonazis in den 80ern in West- bzw. den 90ern in Ostdeutschland. Es bleibt immer das selbe Grundproblem: Abkapseln/Ausgrenzen einer Personengruppe (egal, ob von sich aus oder durch die Mehrheit), zu wenig Prävention auch außerhalb der Schule und das Auflasten der Verantwortung auf die Institution Schule. Dabei spielt es ja auch kaum eine Rolle, ob ein junger Schüler in einer Moschee oder im Kegelklub mit radikalen Ideen in Berührung kommt. Es ist jedenfalls kein hinreichender Ansatz, sich auf Herrn Sarazin zu berufen, "das haben wir doch immer schon gesagt" zu behaupten und eigene radikale Gedanken zu posten.

  80. 13.

    Erschreckende, aber trotzdem von mir nicht unerwartete Zustände. Warum wurde das solange verschwiegen? Wären die Täter keine Muslime, sondern Atheisten ohne Migrationshintergrund, wie wären die Schlagzeilen dann? Die reflexartigen Ausführungen der Politiker von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP wären dann sicherlich nicht falsch, aber wo sind sie hier?

  81. 12.

    Der Bericht bestätigt eindrucksvoll, was die Dokumentation über Antisemitismus in Europa als Dokumentarfilm zum Thema machte und den sich Arte weigerte, auszustrahlen. Im ARD lief er dann zensiert. Was soll man dazu noch sagen?

  82. 10.

    Ihr Kommentar ist doch genauch der gleiche Unsinn, nur dass sie "islamistisch" und "Islam" durch "deutsch" und "Deutschland" ersetzen...

  83. 9.

    Es wird Zeit, den Islam in Deutschland gewaltig zu stoppen. Über die Jahre hinweg hat sich eine gefährliche Richtung entwickelt, die durch die ganzen Flüchtlingsströme jetzt auszuufern scheint. Es kann nicht sein, dass wir von verfehlter Integration reden und immmer noch mehr Menschen dieser Glaubensrichtung aufnehmen. Abgesehen davon, dass sich in erster Linie Deutsche hier wohl fühlen sollen, müssen doch gerade wir dafür sorgen, dass bei antisemitischen Strömungen sofort auf die Bremse getreten wird. Ich habe es zudem satt, ständig von 'Kopftuch-Prozessen' zu lesen, es kann nicht sein, dass unsere Gerichte damit belästigt werden. Wer antisemitische Sprüche lässt oder unbedingt Kopftuch tragen möchte, hat in meinen Augen in beiden Fällen nichts in Deutschland zu suchen.

  84. 8.

    Was wohl die GRÜN-Roten "Zuwanderungs"freunde und Islamapologeten dazu sagen?
    "Bunt und Vielfältig" vermutlich!

  85. 7.

    Hups,
    wurde nicht vor Jahren an Stammtischen vor solch einer Entwicklung gewarnt?
    Haben nicht Politiker von Links bis Grün dies als Stammtischgeschwätz abgetan?
    Wer hat denn jetzt die sensibleren Sensoren am Geschehen in seinem Kietz?
    Weiter frage ich mich, hätte man diese Studie veröffentlicht, wenn der alleinige Auftraggeber der Berliner Senat gewesen wär?

  86. 6.

    Haben den die hier genannten Lehrer immernoch nicht verstanden, der Islam ist friedlich und gehört nach Deutschland.

    Das den Preis, Juden, Homosexuelle und Mädchen/Frauen zahlen werden war jedem klar der nicht dem devotem Links/Grünen Zirkel angehört.

    Jetzt wird gleich wieder relativiert und auf die Gefahr von Rechts hingewiesen.

    Typisch in diesem Land wo jede berechtigte Kritik von der allgegewärtigen Gedankenpolizei als "Rechts" gebrandmarkt wird.

    Nur weiter so...

  87. 5.

    Radikale oder extremistische Religionsausübung wie sie zum Beispiel die Salafisten vorleben, darf in unserer offenen Gesellschaft keinen bestimmenden Platz finden, insbesondere im Schutzraum Schule nicht. Es ist sehr schlimm, dass wir so viele Kinder verlieren an ignorante, selbstherrliche Moscheevereine. Da wächst ein grosses Problem heran, wenn Judenhass und antiwestliche Strömungen bestimmend sind in der Schule und Andersdenkende unterdrückt oder an den Rand gedrückt werden. Werden die genannten Moscheen und deren Vereine denn wenigstens überwacht? Grund zu Verboten gäbe es wohl auch.

  88. 4.

    War doch zu erwarten. Wenn nicht bald etwas ordentliches unternommen wird, werden wir mehr und mehr radikale/Salafisten gaben. '
    Außerdem ist es mittlerweile Alltag, dass deutsche Schüler als "Kufr" = Ungläubige beledigt werden und gemobbt werden.
    Dagegen muss etwas unternommen werden- sonst wird das Land noch mehr gespalten, da deutsche Schüler dann wieder Muslime las böse ansehen und gegen sie sind.
    Sowas geht überhaupt nicht. Jede Schule sollte Sanktionen aussprechen für so ein Verhalten.

  89. 3.

    Jetzt auf einmal wird das bestätigt was schon viele Jahre an unseren Schulen passiert. Da denke ich gerade an Herrn Sarazin. Selber mag ich die Wortwahl von ihm nicht, und doch scheint mir, er hat Recht mit der These: "Deutschland schafft sich ab."
    Schlimm dabei, es geschieht unter den Deckmantel der Religionsfreiheit.
    Und unsere Volksvertreter lassen es geschehen, aus Angst bei einer berechtigten Kritik und Veröffentlichung Fremdenfeindlich oder Religionsfeindlich da zu stehen.
    Wo soll das noch enden?

  90. 2.

    Dass Menschen, die sich politisch links verstehen, diesen rechtsreligiösen Umtrieben auch noch Vorschub leisten, indem sie die Diskussion darüber tabuisieren, ist ein Fehler mit historischer Dimension. Wann erkennen Grüne, SPD und Teile der Union endlich, dass ein "Kampf gegen Rechts" auch Rechtsreligiös mit einschliessen muss, um glaubhaft zu bleiben?

  91. 1.

    Nachdem solche Probleme bereits seit mehreren Jahren bekannt sind - wie ich dem Artikel entnehme - was hat man bisher wirksam dagegen unternommen? Es scheint wenig gewesen zu sein, sonst würden diese Probleme nicht zunehmen.
    Da schon seit längerem beobachtet wird, dass Moscheevereine Jugendliche instrumentalisieren (radikalisieren), weshalb hat man diese Moscheevereine noch nicht verboten? Weshalb dürfen noch immer Islamlehrer aus der Türkei und anderen ähnlichen Ländern hier unterrichten?
    Weshalb verzögert man wirksame Maßnahmen noch weiter, indem man zuerst die Ergebnisse einer wissenschaftliche Studie abwarten will?

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