Teilnehmer der Hanfparade (Foto: rbb|24/Thomas Blecha)
Video: rbb|24 | 12.08.2017 | Thomas Blecha

Hanfparade in Berlin - Rund 2.000 Menschen fordern Freigabe von Cannabis

"Breiter kommen wir weiter" - unter diesem Motto ist am Samstag wieder die Hanfparade durch Berlin gezogen. Wie jedes Jahr forderten die Teilnehmer die Freigabe von Cannabis - wiesen diesmal aber auch auf den medizinischen Nutzen der Hanfpflanze hin.

Am Hauptbahnhof in Berlin setzte sich am frühen Samstagnachmittag die Hanfparade in Bewegung. Nach Polizeiangaben waren in den ersten Stunden etwa 2.000 Menschen dabei - deutlich weniger als im Vorjahr, als sich der Demo noch rund 4.000 Menschen anschlossen.

Teilnehmer rauchten offen ihre Joints

Nach der Auftakt-Kundgebung am Hauptbahnhof zog die bunte Parade, die in diesem Jahr bereits zum 21. Mal stattfindet, am Nachmittag zum Gesundheitsministerium und von dort weiter zum Roten Rathaus. Hanfblätter und Spruchbänder waren allgegenwärtig, auf Transparenten standen Sprüche wie "Rettet die Wälder - Cannabis auf die Felder" oder "Hanf statt Hass". Viele der Teilnehmer rauchten offen ihre Joints. Bis weit in die Nacht sollte gefeiert werden, nach der Demo waren etliche Party-Events in der ganzen Stadt geplant.

Wegen der Lockerung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) im Frühjahr dieses Jahres liefen in diesem Jahr zum ersten Mal Menschen mit, die Cannabis aus medizinsichen Gründen legal konsumieren. Das erschwerte den Einsatz der Polizei - eine Bilanz wollte die Einsatzleitung aber erst später ziehen. Berichte über ein hartes Durchgreifen gegenüber kiffenden Demonstranten gab es zunächst nicht.

Junge Liberale fordern "Freiheit für Marie und Jana"

Sechs Wochen vor der Bundestagswahl beteiligten sich auch mehrere Parteien an der Demo. Die Jugendorganisation der FDP, die Jungen Liberalen, nahmen unter dem Motto "Freiheit für Marie und Jana" mit eigenem Wagen an der Demo teil. Ihr Pendant von den Grünen, die Grüne Jugend, hielt mit dem Slogan "THC statt FDP" dagegen und verteilte Hanfsamen. Auch die Bundestagsfraktion der Linken war mit eigenem Wagen und Transparenten dabei. Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele wies gegenüber rbb|24 darauf hin, dass Cannabis nach wie vor eine Droge sei, die für die Gesundheit auch gefährlich sein könne - "aber nicht annähernd so gefährlich wie Alkohol oder Nikotin".

Bereits seit 1997 setzen sich die Teilnehmer für die Legalisierung von Cannabis ein. Unter dem Motto "Breiter kommen wir weiter" geht es in diesem Jahr vor allem um einen leichteren Zugang zu Cannabis als Medizin. Laut Veranstalterangaben sind in diesem Jahr Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet nach Berlin gekommen, um über ihre Erfahrungen zu berichten.

Cannabis im Einzelfall auf Rezept möglich

Nach der Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) können Menschen im Einzelfall Cannabis auf Rezept bekommen, zum Beispiel bei schwerwiegenden Erkrankungen, bei chronischen Schmerzen und als Palliativ-Behandlung. Kann der Arzt nachweisen, dass keine andere anerkannte Therapie bei den Patienten anschlägt und die Behandlung mit Cannabis größeren Erfolg verspricht, sollen die Krankenkassen die Kosten für Cannabispräparate oder für getrocknete Cannabisblüten übernehmen.

Nachschub für Cannabis-Patienten wird langsam knapp

Im März hatte das Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) dafür den Weg frei gemacht. Doch die Kostenübernahme durch die Kassen gestalte sich noch immer schwierig, sagt der Sprecher der Hanfparade, Martin Steldinger. Auch müssten Menschen, die nach der alten Regelung bereits eine Ausnahmegenehmigung besaßen, wegen der Änderung des BtMG nun weitgehend ablehnende Bescheide hinnehmen. Die Schwerkranken würden so in die Illegalität oder in langwierige Gerichtsprozesse getrieben.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Da die Herstellung von Medizinalcannabis erst ab 2019 auch in Deutschland möglich sein wird, werden die Vorräte langsam knapp - denn das neue Gesetz hat zu einem wahren Ansturm von Patienten geführt.

Gesundheitsverwaltung warnt vor hohem THC-Gehalt

Nach eigenen Angaben verstand sich die Hanfparade in diesem Jahr auch als ein "prima Konter" auf die aktuell laufende, cannabiskritische Aufklärungskampagne 'Zu breit?' der Berliner Gesundheitsverwaltung.

Mit dieser Kampagne sollen vor allem Jugendliche über die Gefahren von Cannabiskonsum aufgeklärt werden. Demnach können sich die heutigen sehr hohen Anteile des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) schädlich auf das Gehirn auswirken, insbesondere bei Jugendlichen.

Berlin gilt inzwischen als die "Kiffer"-Hauptstadt Deutschlands. Dabei drehten sich knapp 60 Prozent der Fälle von Drogenhandel und -schmuggel im Jahr 2016 um Cannabis. Nach Erkenntnissen der Gesundheitsverwaltung hat knapp jeder Fünfte der 15- bis 17-Jährigen Erfahrungen mit der Droge, bei den 18- bis 24-Jährigen ist es fast jeder Zweite.

Sendung: Abendschau, 12.08.2017, 19:30 Uhr

 

Kommentar

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32 Kommentare

  1. 32.

    Wer sich hier Sorgen wegen einer "Hirnleistungsstörung" machen sollte geht aus ihren Kommentar sehr eindeutig hervor.

    Zuviel "blauer Würger" in Marzahn?

    Würde einiges erklären. :-D

  2. 31.

    Sabrina, ich freue mich Ihnen mitteilen zu koennen, dass die Einreise nach Westberlin nun bereits seit laengerer Zeit allen Buergern der Deutschen Demokratischen Republik ohne Visum und sogar ohne Vorlage eines Reisepasses moeglich ist. Ich moechte Sie hiermit sogar ausdruecklich zu einem Besuch des imperialistischen Auslands ermutigen, denn dem Ministerium des Inneren sind in der juengeren Vergangeheit keine Faelle bekannt geworden, bei denen Buerger der DDR in Westberlin duch Stuerze ueber am Boden liegende Haschischkonsumenten verletzt worden waeren.

  3. 30.

    Wir brauchen in Marzahn keine westberliner Verhältnisse.

    Schlimm genug, dass in Westberlin und auch in den Schicki-Micki-Vierteln in Prenzlauer Berg und Friedrichshain nun auch gekifft wird.
    In Marzahn soll es nicht solche Ausmaße annehmen.

    Und bei einer solchen Hanf-Demo hier wäre ich garantiert mit dabei - als Gegendemonstrantin.

    Übrigens habe ich das besagte Buch nicht gelesen.

    Die Größenordnung des durchschnittlichen Hanfkonsums und dessen Preis entziehen der Verharmlosung der Droge bereits den Boden.
    Das beweist auch, dass viele damit eben nicht kontrolliert und vernünftig umgehen können - eben aufgrund der abhängig machenden Wirkung.

  4. 29.

    In einem Punkt gebe i.Ihnen recht: das Rauchen v.Cannabis aus reinem Freizeitvergnügen u.dann noch mit Tabak vermischt( igitt )ist überhaupt nicht gut u.macht abhängig.Zum anderen was illegal auf den Straßen angeboten wird kann sogar lebensgefährlich sein.Deshalb möchte i.ja auch das der Staat( wie i.Colorado USA) es übernimmt.Aus gesundheitlichen Gründen u.vor allem"pur"u.kontrolliert zu genießen ist sogar sehr gut u.empfehlenswert.Aus nur einem Buch heraus zu Argumentieren halte i.nicht f.besonders klug.Nicht alles was i.Internet darüber bereitsteht sollte man glauben schenken.
    Zuletzt noch eine Frage: was soll diese Drohung mit Marzahn?

  5. 28.

    Sabrina: Ihnen gehoert weder die Wahrheit noch das rbb-Forum - und vor allem nicht Mahrzahn !
    Akzeptieren Sie doch erstmal, dass andere Menschen anders mit Drogen umgehen als Sie es tun. Wie Sie in Ihrem Beitrag # 23 selbst schreiben, gibt es weder von THC-Befuerwortern noch von THC-Verteuflern gesicherte Erkenntnisse. - Sie haben aus meiner Sicht Recht, dass regelmaessiger, dauerhafter Konsum schaedlich ist. Und dass er vor allem hoechstwahrscheinlich ein psychisches Probloem anzeigt. Aber das trifft fuer fast alle Suechte zu.
    - Und wenn betroffene Leute sagen, dass THC fuer sie positive medizinische Wirkungen hat und ihnen nach Jahren des Leids endlich hilft, ist es extrem anmassend, dies abzustreiten. Insbesondere, da SIE selber offenbar ausschliesslich auf Basis irgendwelcher Netzquellen und offenbar voellig frei von jeglichen persoenlichen Erfahrungen argumentieren.

  6. 27.

    Laut graspreis.de kostet 1 Gramm Gras in der BRD durchschnittlich um die 10 Euro.

    Die Zahlen von Kalifornien auf Deutschland übertragen kifft ein Kiffer durchschnittlich etwa 23 g im Monat.
    https://www.gutefrage.net/frage/wieviel-marihuana-cannabis-wird-im-jahr-durchschnittlich-in-deutschland-konsumiert

    Damit ergeben sich Kosten für das Kiffen in Höhe von 230 Euro / Monat.
    Das bezahlt keiner freiwillig.
    Das zahlt man nur, wenn man abhängig ist.

    Was wir hier in den Kommentaren lesen, ist die Angst vor dem Entzug, die Angst davor, den Dreck nicht mehr finanzieren zu können.
    Aber statt den Entzug zu beginnen, wollen sie andere zu Leidensgenossen machen.
    Aber sie haben ja gute Gesellschaft:
    "Medikamenten" (Psychopharmaka-Abhängige).

    Die verhalten sich exakt genau so.

    Diese Versuche, Cannabis zu legalisieren, kann man gar nicht scharf genug kritisieren.

  7. 26.

    Wer viel Geld für Cannabis und seine Zeit für solche Demonstrationen opfert, ist bereits schwer abhängig - und merkt nicht mal mehr, dass er sich selbst bloß stellt - als Abhängiger - cannabisbedingte bedingte Einschränkung der Realitäts-Wahrnehmung.

    Die sollen sich bloß nicht wagen, in Marzahn zu demonstrieren.

  8. 25.

    Es gibt das Buch: "Die Cannabis-Lüge: Warum Marihuana verharmlost wird und wer daran verdient"

    Der Amazon-Rezensent Dr. Wuehrer antwortet auf einen Kiffer:

    "Dass ein "Kiffer" so argumentiert ist klar (ich war es Selbst 15 Jahre lang), das habe ich damals auch.
    Ich habe auch Ihre "künstlichen Paradiese" nicht in Frage gestellt, ich kenne das alles.
    Dennoch werden Sie nach (vielleicht) 10 Jahren Konsum erheblich abbauen, ja sogar so stark dass Sie es Selbst nicht wahrnehmen sondern nur Außenstehende, welche Sie gut kennen.
    Leider wissen Sie nicht was während Ihrer Therapie geschehen wäre , hätten Sie während dieser Zeit nicht gekifft.
    Ein guter alter Freund von mit ist letztes Jahr an Krebs gestorben (Lungenkrebs) trotz kiffen (und?).
    (...)
    Unabhängig davon sind Sie "Konsument", das heißt Sie stehen der Sache nicht objektiv gegenüber,"
    (...)
    Hören Sie einfach mal 25 Jahre auf zu kiffen (...) oder 1 Jahr ;o) Dann reden wir weiter."

  9. 24.

    Das sind keine Erkenntnisse, sondern Spekulationen, nicht durch kontrollierte Studien gesicherte Behauptungen.

  10. 23.

    ich habe mal noch ein klein wenig gestöbert. Das meiste, was das geschrieben wird, sowohl von den Befürwortern als auch den Gegnern sind wilde Spekulationen ohne seriöse wissenschaftliche Grundlage.

    Die einen sind gegen, die anderen für Cannabis.

    Da wird verwendet, was gerade passt.

    Unabhängig davon sollte man sich darüber im klaren sein, was Drogenkonsum letztlich bedeutet: Abhängigkeit.

    Und diese hat vor allem in Hirnschädigungen ihre Ursache.

  11. 22.

    Ich habe den Artikel gelesen.

    Sollte man auf keinen Fall ernst nehmen, da es nur Spekulation ist, keine seriöse kontrollierte Studie.

    Herumgedoktore.

  12. 21.

    Dass THC beruhigend wirkt, kann ich bestaetigen: Beim Kiffen in meiner Jugend bin ich auch mitten in Parties immer schnell eingeschlafen. Ueber Folgen dauerhaften Konsums kann ich jedoch wenig sagen. Ein ehem Kollege von mir, der jahrelang regelmaessig bereits frueh um 9 Uhr einen durchzog, schwor mir eines Morgens mit ca. 25 Jahren und angstgeweiteten Augen, er wuerde sofort mit dem Kiffen aufhoeren, weil er dadurch impotent geworden sei.
    - Ich denke, Kiffen ohne medizinischen Grund ist nicht in erster Linie Ursache, sondern vor allem Symptom eines psychischen Problems: Wer es regelmaessig braucht, den quaelt irgendwas in seiner Seele. Und in solch einem Fall sollte man immer den Mut haben, dem auf den Grund zu gehen, statt es zuzuquarzen, - saufen,- fressen, -kaufen, -zocken uswusf.

  13. 20.

    Oh ja da ist was dran.Es gibt auch einen sehr schönen Bericht aus einem Altenpflegeheim i.Israel.Die Alten Patienten bekommen dort staatl.verordnetes Cannabis verabreicht u.seitdem geht es allen viel besser.Besonders gerührt hatte mich d.Geschichte eines sehr Alten Mannes d.den Holocost überlebt hat u.seither unter Chronischen Schlafstörungen litt.Vor der Kamera schmauchte er seine Pfeife u.sagte lächelnd: seit i.Cannabis rauche kann i.endlich wieder Durchschlafen.Und ja es gibt Studien wonach man an Demenz erkrankte Patienten i.einem Pflegeheim mit Cannabis versorgt.Alle zeigen deutliche Verbesserung ihrer Wahrnehmung u.fühlen sich wohler.

  14. 19.

    Zu Cannabis in Verbindung mit Hirnleistungsstörung, die nix anderes als Demenz ist, hab ich nen schönen Artikel gefunden. https://www.google.de/amp/amp.tagesspiegel.de/wissen/alternsforschung-cannabis-verjuengt-alte-gehirne/19772640.html
    Schaut mal rein, es lohnt sich.

  15. 18.

    Neue Erkenntnisse zeigen was passiert wenn man zuviele Medikamente zu sich nehmen tut/muß und dann durch die Nebenwirkungen verstirbt.Überhaupt,es ist noch niemand nur durchs Kiffen umgekommen.Alkohol u.Medikamentenmissbrauch sind d.Teufelsdrogen.Wenn überhaupt!
    Es gibt Belege das gerade ältere Menschen d.i.Pflegeheimen mit Cannabis versorgt werden viel besser Schlafen können u.creativer ihren Tag verbringen tun.Das" Ruhigstellen "v.Patienten i.staatl.Pflegeheimen hier b.uns mit Beruhigungspillen ist unverantwortlich.Den Pflegekräften bleibt oftmals leider keine andere Möglichkeit aus Personalmangel.Auch hier wäre angezeigt Cannabis zu verabreichen.

  16. 17.

    Hallo Lona, ist ja eine interessante Info aber können Sie das auch Belegen?

    Also die Wissenschaftlerin, die das damals in den 70er Jahren in Umlauf brachte, kritisiert immer selber, dass aus ihrer Forschung Alkohol und Tabak ausgelassen wurden - wobei da der Einstieg liegt.

    Siehe auch Wikipedia

    mfg

  17. 16.

    Meditation kostet zwar anfangs mehr als Drogen, weil Qualität in Gestalt eines/er geeigneten Lehrers/in seinen Preis hat, dafür tritt die entspannende Wirkung und der regenerierende Effekt ohne Nebenwirkungen ein.

  18. 15.

    Also Sie verneinen dass Nikotin und Alkohol gefährlicher sind als Hanf, und das Leute die anders behaupten Hirnstörung haben? Wenn Sie keine echte Argumente für Ihre wissenschaftlich widerlegte Behauptung haben, dann ist meine Aussage, dass das Problem bei Ihnen selbst liegt. Ideologisch benebelt und versteinert, und nicht mehr fähig neue Fakten zu verarbeiten...

  19. 14.

    Der Unterschied ist aber, dass Sie Ihren Tabak legal kaufen können und die Kiffer*innen nicht. WIr werden kriminalisiert und gehen u.a. deshalb auf die Straße, damit wir legal konsumieren können, nicht nur als Medizin. Dass dann nicht unerheblich Steuereinnahmen ähnlich wie bei Tabak und Alkohol in die Staatskasse kommen, sieht man u.a. in den USA. Es geht nicht um kostenfreie Abgabe, aber um Cannabis auf Rezept für Schwerkranke (zu nicht fünfachen Preisen, wie auf dem Schwarzmarkt)und die legale Abgabe auch für Kosument/innen (natürlich unter Beachtung von Jugendschutz und Aufklärung über Wirkungsweise und Nebenwirkungen, etc). Fakt ist, Cannbis ist eine weniger schädliche Droge als Alkohol und Nikotin, die völlig legal verkauft werden.

  20. 13.

    Falsch, Cannabis ist keine Einstiegsdroge. Das ist Alkohol. Suchtforscher sind bereits seit Jahren dieser Meinung.

  21. 12.

    Ich kann mit dieser Demo rein garnichts anfangen. Das ist doch alles nur lächerlich!
    Es gibt doch sicher andere Gründe, um zu demonstrieren.

    In meinen Augen geht es den Leuten einfach zu gut. Ganz einfach. Ihnen geht es zu gut.
    Ginge es ihnen schlechter, würden sie wegen wichtigeren Dingen auf die Straße gehen!

  22. 10.

    Cannabis ist & bleibt eine Einstiegsdroge, für Schwerkranke als Schmerzmittel sollte es erlaubt sein, aber jeder anderer sollte dafür wie gehabt löhnen,wenn man Tabak Süchtig ist bekomme ich den Tabak auch nicht auf Rezept

  23. 9.

    War des öfteren in Holland.
    Da gehts doch auch .

  24. 8.

    kann Ihren Kommentar nur zustimmen.Bin jetzt i.Rente.Ich leide seit Jahren unter Chronischen Schlafstörungen( ausgelöst d.25 Jahre i.reinem Nachtdienst )bekomme aber nur v.Hausarzt die benötigten Schlaftabletten verschrieben.Diese helfen nur bedingt u.lassen mich gerade mal 6 Std.Durchschlafen.Muß aber täglich eine Dosis nehmen u.machen abhängig.Habe alle anderen Haus-Heilkräutermittelchen ausprobiert.Sie helfen nicht( Baldrian u.Co. ).Nehme i.( gesetzeswiedrig erworben )aber Cannabiszu mir kann i.entspannt abends zu Bett gehen u.schlafe dann 8-10 Std.a.Stück durch.Fühle mich morgens vollkommen entspannt u.nicht wie b.d.Pillen benommen.Es ist mir vollkommen unklar weshalb unsere Politik es Erwachsenen nicht erlaubt sich z.b.i.einer Apotheke seine Ration zu besorgen o.gar per Gesetz d.Freigabe v.Cannabis beschließen tut.Cannada,USA u.sowiesod.Niederlanden haben keine Probleme damit.Alkohol wäre dann d.kleinere Übel.

  25. 7.

    Hier versuchen Leute, ihre eigene Cannabis-Abhängigkeit zu verharmlosen.

    Nicht untypisch für Süchtige und ein Beweis dafür, wie wichtig ist, dem Konsum von Alkohol, Nikotin und Cola/Kaffee nicht auch noch weitere Drogen zur Seite zu stellen.

    Die Argumentation, dass man doch Cannabis legalisieren könne, weil Alkohol so schlimm und trotzdem legal sei ist doch nur Ausdruck einer Cannabis-verursachten Hirnleistungsstörung.

  26. 6.

    "Nach Erkenntnissen der Gesundheitsverwaltung hat knapp jeder Fünfte der 15- bis 17-Jährigen Erfahrungen mit der Droge, bei den 18- bis 24-Jährigen ist es fast jeder Zweite."
    Ich bin entsetzt wie vernünftig die Jugendlichen heutzutage sind! Früher wäre das so nicht passiert.

    Spaß bei Seite: Ähm, warum ist das jetzt eine gesonderte Erwähnung wert? Dachte immer in der Jugend probiert mal vieles aus? Die Einstiegsdrogen Nikotin und Alk werden in dem Alter angeblich auch schon mal probiert.
    IMHO eher eine scheinheilige Debatte und man darf den Jugendlichen, falls es der Gesundheitsverwaltung wirklich um diese geht, ruhig mal etwas mehr zutrauen.

  27. 4.

    Ist den Politikern eigentlich nicht bewusst, wieviel Leid und Elend nur allein durch die legale Droge Alkohol entstehen? Warum wird um die Legalisierung von Cannabis so ein "Tanz ums Goldene Kalb" gemacht. Ich verstehe das einfach nicht. Ich bin ja S-Bahner und habe an diesem Wochenende Nachtdienst (mit durchgehendem Nachtverkehr). Was ich da mit den meisten Betrunkenen (vornehmlich Jugendliche) erlebe, ist manchmal unter aller Kanone. Lärm, Stress, Probleme, Prügeleien untereinander. Alokohol enthemmt. "Bekiffte" dagegen sind wortwörtlich "gechillt". Nach freundlicher Ansprache beim Zugräumen am Endbahnhof "schweben" sie letztendlich friedfertig aus dem Zug. Mit denen gibt es einfach keinen Ärger ... Meine Erfahrung.
    Gute Fahrt!

  28. 3.

    Klar legalisiert das kiffen dann sehr ihr die Welt nur noch in rosa.

  29. 2.

    Ich bin auch für die Freigabe, denn nur so ist nicht nur das politische, sondern auch das gesellschaftliche Chaos zu ertragen!

  30. 1.

    Werden die Jugendlichen auch über die Risiken von Abgasen,Cola,Fastfood,Werbeplakaten zur Wahl oder Gummibärchen aufgeklärt ?

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