Schild mit der Aufschrit "Warum?" vor Kerzen und Blumen in Gedenken an den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin.

Senat richtet mehrere Mitarbeiterstellen ein - Berlin bekommt hauptamtlichen Opferbeauftragten

Berlins Opferbeauftragter soll künftig hauptamtlich und bezahlt statt wie bisher ehrenamtlich arbeiten. Dazu werden eine neue Personalstelle sowie mehrere Mitarbeiterstellen geschaffen, die zur Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz gehören und Senator Behrendt (B'90/Grüne) unterstellt sind.

Darauf haben sich der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Behrendt am Dienstag bei einem Gespräch geeinigt. Man reagiere damit vor allem auf den Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz, so Behrendt. Damals habe sich gezeigt, dass  Berlin nicht optimal aufgestellt sei, um die interessen der Opfer wahrzunehmen und die nötige Hilfestellung anzubieten. Es sei daher nur folgerichtig, dass dies nun professionalisiert werde, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag dem rbb.

Seit 2012 ehrenamtlicher Opferbeauftragter

Seit 2012 gibt es in Berlin mit dem Rechtsanwalt Roland Weber einen ehrenamtlichen Opferbeauftragten. Diese Tätigkeit endet im August 2018. Der künftige hauptamtliche Opferbeauftragte soll sich um die Opfer von Terroranschlägen und Verbrechen kümmern. Die Betreuung der Opfer von Katastrophenfällen soll weiterhin bei der Senatsinnenverwaltung und den entsprechenden Krisenstäben liegen.

Sendung: Abendschau, 12.09.2017, 19:30 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Offenbar erwartet man mehr Opfer von Terroranschlägen und Verbrechen, denn ansonsten wäre das rausgeschmissenes Geld.

  2. 1.

    >> Der künftige hauptamtliche Opferbeauftragte soll sich um die Opfer von Terroranschlägen und Verbrechen kümmern. Die Betreuung der Opfer von Katastrophenfällen soll weiterhin bei der Senatsinnenverwaltung und den entsprechenden Krisenstäben liegen. <<
    Damit ist >> Zuständigkeitswirrwarr << vorprogrammiert und der bisherigen Praxis - Verwaltung aufblähen - Genüge getan.

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