Training beim Fußball-Bundesligsten Hertha BSC: Spieler laufen sich warm. (Quelle: imago/Michael Hundt/Matthias Koch)
Audio: Inforadio | 14.08.2017 | Jakob Rüger

DFB-Pokal - Hertha BSC und der Traum vom Pokalfinale

Hertha BSC tritt am Montagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Hansa Rostock an. Trainer Pal Dardai will den Drittligisten nicht unterschätzen, doch alle sind sich einig: Die Partie soll der erste Schritt auf dem Weg zu etwas ganz Großem werden. Von Lisa Surkamp

Wenn am 19. Mai 2018 das DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion stattfindet, strebt Hertha-Manager Michael Preetz eines an: "Der Wunsch ist allgegenwärtig, irgendwann einmal in das Finale im eigenen Stadion einzuziehen." Das Finale - ein Traum, für den die Berliner hart arbeiten.

"Im Pokal gibt es keine Favoriten"

Dabei hat das Team eine lange und intensive Vorbereitungsphase hinter sich gebracht. Neue Spieler sind dazugestoßen, einige kämpfen noch mit Verletzungen. Dennoch zeigt sich Trainer Pal Dardai zufrieden: "Die Vorbereitung ist optimal gelaufen."

Nun steht mit der ersten Runde im DFB-Pokal das erste Pflichtspiel für Hertha BSC an. Eine Aufgabe, die der Trainer auf keinen Fall unterschätzen will. Auch wenn der Gegner, der F.C. Hansa Rostock, lediglich in der Dritten Liga spielt, ist für Dardai klar: "Im Pokal gibt es keine Favoriten." Optimistisch wolle man dennoch in die Partie gehen. Zwei Stürmer sollen für Torgefahr sorgen, Rune Jarstein steht als Nummer eins im Tor.

"Die Stimmung ist gut"

Pal Dardai setzt in dieser Saison auf Variation: Mit der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Europa League kommt eine große Belastung auf die Mannschaft zu. Jeder Gegner wird analysiert, die Positionen sind flexibel. Auch auf das Spiel gegen die Hanseaten hat sich der Trainer eingestellt. "Rostock hat eine gut organisierte Mannschaft und sie haben den Heimvorteil. Ich glaube, das wird eine sehr schwierige Aufgabe", so Dardai.

Um diese Aufgabe zu meistern, will der 41-Jährige mit den 18 besten Spielern nach Rostock reisen und dort möglichst in 90 Minuten gewinnen. Die Marschroute hat Manager Preetz klar vorgegeben: "Wir wollen in die zweite Runde." Wenn das gelingt, ist der erste Schritt getan - für den großen Traum vom Pokalfinale im eigenen Stadion.  

Beitrag von Lisa Surkamp

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