Sookee © radioeins/Saupe
Audio: Radio Fritz | Taxizentrale Episode 014 | Max Ulrich & David Krause mit Sookee | Bild: radioeins/Saupe

Rapperin wurde Hassrede vorgeworfen - Gelöschtes Video von Sookee wieder auf Youtube

Ein Video der Berliner Rapperin Sookee, das Youtube vor wenigen Tagen offline genommen hatte, ist wieder im Netz abrufbar. Der Vorwurf: Hassrede. Sookee ist dabei eigentlich dafür bekannt, genau dagegen anzukämpfen. Die Musikerin teilt aus gegen Rechts, gegen Sexismus, gegen Homophobie und die Leistungsgesellschaft.

Rap war immer politisch, immer gegen Rassisten, doch Statements mancher Rapper ähneln in Teilen den der Faschisten.

Sookee in "Zusammenhänge"

"Nie wieder no homo, nie wieder rape, ich guck nicht weg, ich brüll alerta antifascista und spuck' auf rechts", rappt Sookee in dem Lied "Zusammenhänge" gemeinsam mit ihrem Kollegen Spezial-K.

Vor wenigen Tagen sperrte YouTube das Video zum Lied mit der Begründung, es liege ein Verstoß gegen die "YouTube-Richtlinie zum Verbot von Hassrede" vor, wie taz und rap.de berichteten. Dabei war es bereits seit 2013 online, veröffentlicht als Teil des Projekts "Spuck auf Rechts". Vermutlich seien es "rechte Trolle" gewesen, die das Video gemeldet haben, schreibt die taz.

Inzwischen ist das Video wieder abrufbar. "Welche Textstellen sich genau als 'Hassrede' qualifiziert haben und deswegen zur vorübergehenden Sperrung führten, würde mich allerdings immer noch interessieren", schreibt Sookee auf ihrer Facebook-Seite.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereKommentar-Regeln und Hilfe zu Kommentaren zum Kommentieren von Beiträgen.

Das könnte Sie auch interessieren