Auswahl von Objekten aus dem Bestand der airberlin, die von der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin übernommen worden sind: verschiedene Sitzreihen, ein großes Modell eines Schokoladenherzens, Plakate, ein Globus und ein Flugzeugmodell eines Airbus A320. (Quelle: Clemens Kirchner)
Bild: Clemens Kirchner

Uniformen, Flugzeugmodelle und Bordmagazine - Air-Berlin-Relikte kommen ins Technikmuseum

Sitzreihen, Uniformen und ein Schokoherz-Modell:  Mehr als hundert größere Objekte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin kommen in die Sammlung des Deutschen Technikmuseums.

Mehr als hundert größere Objekte von Air Berlin wie Flugzeugmodelle und Uniformen wandern ins Technikmuseum Berlin.

"Dieser Teil der Luftfahrtgeschichte muss erhalten werden. Für uns als Deutsches Technikmuseum mit Sitz in Berlin ist dies ein besonderes Anliegen", erklärte der Vorstand der Stiftung, Dirk Böndel, am Freitag. "Historisch einmalige Objekte" gingen so nicht verloren, sondern würden in der Sammlung aufbewahrt und museal erschlossen.

Stücke sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden

Das Museum in Berlin-Kreuzberg mit zahlreichen Exponaten aus der Geschichte der Luftfahrt hatte am Freitag angekündigt, "in naher Zukunft" einzelne Air-Berlin-Stücke der Öffentlichkeit zugänglich machen zu wollen. Zunächst werde das Konvolut im Museumsdepot erfasst, aufbewahrt und wenn nötig restauriert. Übernommen wurden etwa auch Uniformen, Flugzeugmodelle, Plakate und Bordmagazine.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Air-Berlin-Sprecher auf Anfrage. Der Verkauf sei unabhängig von den laufenden Auktionen von Air-Berlin-Inventar. Bei dieser Online-Versteigerung, die noch bis zum 1. Februar läuft,  wurden selbst für Produkte wie Tassen und Schokoherzen hohe Summen geboten - der Erlös soll in die Insolvenzmasse fließen.

Seit Ende Oktober fliegt Air Berlin nicht mehr

Die hoch verschuldete Fluglinie, die 1979 gestartet war, hatte im August 2017 Insolvenz angemeldet und am 27. Oktober den Flugbetrieb eingestellt.

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 1.

    Auch die Dauerwerbung die mensch such als Kunde ständig anhören musste. Gott hab sie selig. Die Englische Fluggesellschaft.

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