Eine große Stalin-Statue wird anlässlich einer Ausstellung an der Karl-Marx-Allee aufgestellt (Bild: dpa/Bernd von Jutrczenka)
Video: Abendschau | 23.01.2018 | Agnes Taegener | Bild: dpa/Bernd von Jutrczenka

Anlässlich einer Ausstellung - Stalin-Figur in Berlin eingetroffen

Eine riesige Bronzefigur des sowjetischen Diktators Stalin ist am Dienstag in Berlin eingetroffen. Die Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen zeigt den Abguss in einer Ausstellung, die sich mit dem Personenkult um Stalin in der frühen DDR auseinandersetzt.

Die Figur stammt aus der Mongolei und aus der gleichen Zeit wie die Statue, die zwischen 1951 und 1961 auf der damaligen Stalinallee – später Karl-Marx-Alles stand.

Die Schau mit dem Titel "Der Rote Gott - Stalin und die Deutschen" wird am Donnerstagabend eröffnet und ist ab Freitag für Besucher zu sehen. Die fünf Meter hohe Figur gehört laut Gedenkstätte zu der Serie, aus der auch das Stalinbild auf der früheren Stalinallee in Ost-Berlin stammt.

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7 Kommentare

  1. 7.

    Meinung aus Lettland!
    Ich wuensche Deutshen nicht erleben (und naechste Generation nicht vergessen lassen), wenn Teil ihres Folkes nach Stalin&Co Sieg nach Sibieren geschickt und vernichtet wird (Lettisches Volk im Jahr 1945 und 1949). Auch diejenigen, die mit Deutschem Vermacht zusammen gekaempft haben. Das bloede war es auch, dass nach Rueckker sie immer im sicht von VDK waren...und auch ihren Kinder viele Moeglichkeiten abgeschnitten im Leben wurde...u.s.w...Danke fuer diese Ausstellung und Sicht aus zwei Seiten...Und nicht mit ihrem demokratischen Politikern vergleichen! Die Oponenten oder der einzige Konkurent werden nicht erschiesen wie jetzt in Russland!!! Es wird nicht so drastisch gelogen wie in Russland, um an der macht zu bleiben...

  2. 6.

    Den Personenkult um Stalin in der vormaligen DDR braucht heutzutage niemand. Was soll das abschreckende Beispiel der Menschheitsgeschichte in Deutschland? Der Spiegel http://www.spiegel.de/thema/josef_stalin/ und die Zeit Online http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017/03/sowjetunion-josef-stalin-luegen bieten ausreichende Informationen.

  3. 5.

    Mir fällt ja zu Stalin eine ganze Menge ein:Terror, Schauprozesse, Personenkult, Zwangskollektivierung, Vertreibung, Todesurteile, Größenwahn. Aber was der Mann mit Kultur zu tun haben soll, abgesehen von seiner krankhaften Präsenz auf allem was zu dieser Zeit Plakat hieß, kann ich nicht so ganz nachvollziehen

  4. 4.

    Zum Gedenken,ach ne,besser, zum Nachdenken über einen Massenmörder.Wenn das die DDR Kultur darstellen soll,Ohne Worte.

  5. 3.

    Was für eine Vielfalt in unsere Stadt.
    Neben einer Drogenhändlerverherrlichung, angeblichen Aleppo-Schrottbussen, jetzt eben ein Stalin.
    Leider nicht an seinem angestammten Platz in der Mitte der Karl-Marz-Allee, Ecke Andreasstraße, vor dem damals da stehenden Sportplatz.
    Und ja, @Frank (2) auch heute noch schmückt ein führender hochdekorierter Nazigeneral wie ganz selbstverständlich eine Bundeswehrkaserne mit seinem Namen.

  6. 2.

    Vor Stalin oder Marx braucht heute niemand mehr Angst zu haben.
    Wurde nach der Wende zu viel DDR-Kultur vernichtet. Na Hauptsache diie Strassen heissen noch nach den Hohenzollern und deren Generälen!

  7. 1.

    Wenn sich kein Linker mehr findet, der Stalin verteidigt, muss Hubertus Knabe eben einen einfliegen lassen. Das nennt man dann einen Pappkameraden (auch wenn er aus Bronze ist).

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