New York artist Adrian Piper (Quelle: dpa/Andreu Dalmau)
Bild: dpa/Andreu Dalmau

Berliner Akademie der Künste - Käthe-Kollwitz-Preis geht an US-Künstlerin Adrian Piper

Die Berliner Akademie der Künste zeichnet die US-Amerikanerin Adrian Piper mit dem Käthe-Kollwitz-Preis 2018 aus. Die Künstlerin und Philosophin habe seit Mitte der 1960er Jahre die US-Konzeptkunst entscheidend mitgeprägt, teilte die Akademie am Dienstag mit. Piper erreiche mit ihren Arbeiten auch ein der Konzeptkunst weniger zugeneigtes Publikum, hieß es in der Begründung der Jury.

Die Installation von der New York artist Adrian Piper (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)
Installation von Adrian Piper Bild: dpa/Maurizio Gambarini

Die 1948 geborene Piper lebt seit 2005 in Berlin. Ihr Werk umfasst Papierarbeiten, Videos, Multimediainstallationen, Gemälde, Soundarbeiten und Graffiti. Es wird in großen Museen gezeigt - unter anderem im Museum of Modern Art und im Metropolitan Museum of Art in New York, im Museum of Contemporary Art in Los Angeles, im Centre Pompidou in Paris und in der Generali Foundation in Wien.

Piper studierte auch zu Kant

Als Philosophin wurde Piper an der Universität Harvard mit einer Arbeit über ihren Doktorvater John Rawls promoviert. Studien zu Immanuel Kant führten sie an die Universität Heidelberg. Piper lehrte an US-amerikanischen Universitäten.

Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Herbst 2018 in Berlin verliehen. Aus Anlass der Preisvergabe zeigt die Akademie der Künste dann auch eine Ausstellung in ihren Räumen am Pariser Platz.

Sendung:Abendschau, 13.02.2018, 19:30 Uhr

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