Filmstill aus dem Film "3 Tage in Quiberon", der im Wettbewerb der Berlinale 2018 läuft. (Quelle: Emily Atef/ Rohfilm Factory / Prokino / Peter Hartwig )
Bild: Rohfilm Factory / Prokino / Peter Hartwig

Mehrere Berlinale-Filme im Rennen - "3 Tage in Quiberon" ist Favorit beim Deutschen Filmpreis

Bei der Berlinale ging der Film über Romy Schneider noch leer aus. Nun ist "3 Tage in Quiberon" von Emily Atef beim Deutschen Filmpreis gleich zehnfach nominiert. Mit im Rennen in der Kategorie bester Spielfilm sind weitere Beiträge des Filmfestivals.

Mit zehn Nominierungen ist das Drama "3 Tage in Quiberon" über das Leben von Romy Schneider der große Favorit beim Deutschen Filmpreis. Das Werk von Regisseurin Emily Atef, das bei der diesjährigen Berlinale Premiere feierte, wurde nicht nur in der Kategorie Bester Spielfilm nominiert.

Marie Bäumer, die in dem Schwarz-Weiß-Film die Schauspielerin Romy Schneider spielt, geht als beste Hauptdarstellerin ins Rennen. Weitere Nominierungen gab es unter anderem in den Kategorien Nebenrolle und Regie. Das gab die Deutsche Filmakademie am Mittwoch in Berlin bekannt. Beim Rennen um die Berlinale-Bären ging der Film im Februar leer aus.

"Aus dem Nichts" als bester Spielfilm im Rennen

In der Kategorie Bester Spielfilm sind beim Filmpreis zwei weitere Berlinale-Filme im Rennen: "In den Gängen" von Thomas Stuber lief im Bären-Wettbewerb ging aber ebenfalls leer aus. Der Film erzählt die zarte Liebe zwischen dem wortkargen Lagerarbeiter Chistian (Franz Rogowski)  und seiner Kollegin Marion (Sandra Hüller). "Das schweigende Klassenzimmer" von Lars Kraume lief in der Sektion "Berlinale Special" und erzählt die wahre Geschichte einer DDR-Schulklasse, die 1953 mehrere Schweigeminuten für die Opfer des ungarischen Freiheitskampfes hielten.

Außerdem sind in der Kategorie Bester Film im Rennen: Fatih Akins NSU-Drama "Aus dem Nichts", das Kriegsverbrecherdrama "Der Hauptmann" von Robert Schwentke und "Western" von Valeska Grisebach.

rbb-Koproduktion in der Kinderfilm-Kategorie nominiert

In der Kategorie Bester Kinderfilm ist zudem die rbb-Koproduktion "Amelie rennt" von Regisseur Tobias Wiemann nominiert. In dem Film reist die 12-jährige Amelie (Mia Kasalo) alleine in die Alpen - in eine Asthma-Reha-Klinik. In Südtirol ist die Luft zwar super, aber das Leben ist nicht besonders aufregend. Auch dieser Film lief auf der Berlinale. Er erhielt eine lobende Erwähnung in der Kinderfilmsektion Generation Kplus.

Gala in Berlin am 27. April

Der Deutsche Filmpreis ist die höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Die Lola-Trophäen werden am 27. April in Berlin verliehen. Der rbb überträgt die Gala live für das Erste.

Nominierungen für den 68. Deutschen Filmpreis

  • Bester Spielfilm

  • Bester Kinderfilm

  • Bester Dokumentarfilm

  • Beste weibliche Hauptrolle

  • Beste männliche Hauptrolle

  • Beste weibliche Nebenrolle

  • Beste männliche Nebenrolle

  • Beste Regie

  • Bestes Drehbuch

  • Besucherstärkster Film des Jahres

  • Ehrenpreis

Sendung: Kulturradio, 14.03.2018, 14 Uhr

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