Vegard Vinge/Ida Müller: "Nationaltheater Reinickendorf"
Bild: Nationaltheater Reinickendorf

Ausfall aus Termingründen - "Nationaltheater Reinickendorf" nicht beim Theatertreffen

Eine der drei Berliner Inszenierungen, die zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurden, kann während des Festivals nicht gezeigt werden. Wie die Berliner Festspiele als Veranstalter am Freitag mitteilten, fällt die Inszenierung "Nationaltheater Reinickendorf" von Vegard Vinge und Ida Müller aus Termingründen flach.

Grund sei ein Premierentermin eines "Satellitenprojekts" des "Nationaltheaters" in Bergen/Norwegen am 25. Mai 2018. Das Theatertreffen werde daher im Haus der Berliner Festspiele eine Video-Dokumentation über die Produktion "Nationaltheater Reinickendorf" von Vegard Vinge und Ida Müller präsentieren. Weitere Informationen soll es am 6. April geben, wenn der Spielplan veröffentlicht wird. 2012 war das Duo erstmals zum Theatertreffen eingeladen.

Vinge und Müller hatten ihre bis zu zwölfstündige, oftmals als "Totaltheater" beschriebene Inszenierung in Berlin-Reinickendorf ein eigenes Theater errichtet. Im Juli 2017 war sie dort zu sehen. Das "Nationaltheater" ist eine Produktion der Reihe "Immersion" der Berliner Festspiele, die auch das Theatertreffen ausrichten.

Übrig bleiben "Faust" und "Rückkehr nach Reims"

Die zwei verbleibenden Berliner Inszenierungen kommen von der Schaubühne und der Volksbühne. Die Schaubühne greift in einer europäischen Koproduktion den vieldiskutierten Roman "Rückkehr nach Reims" des französischen Soziologen Didier Eribon auf - mit Nina Hoss in der Hauptrolle.

Der frühere Chef der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, ist mit seinem siebenstündigen Abschiedsfeuerwerk "Faust" geladen. Die Inszenierung wird das Theatertreffen am 4. Mai eröffnen. Insgesamt soll der "Faust" fünfmal gezeigt werden, inkusive einer Voraufführung am 1. Mai.

Unte den zehn von der Jury des 55. Berliner Theatetreffens ausgewählten Inszenierungen sind neben den dreien aus Berlin jeweils zwei aus Hamburg und München sowie jeweils eine aus Basel, Zürich und Wien.

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