Archivbild - Der neue Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, bei einer Pressekonferenz in der Philharmonie. (Quelle: dpa/Sophia Kembowski)
Bild: dpa/Sophia Kembowski

13 gemeinsame Konzerte in kommender Spielzeit - Philharmoniker und Petrenko stimmen sich aufeinander ein

Bereits ein Jahr vor seinem offiziellen Dienstantritt wird der künftige Chefdirigent Kyrill Petrenko die Berliner Philharmoniker in der kommenden Spielzeit bei 13 Konzerten leiten. Das kündigte Intendantin Andrea Zietzschmann am Donnerstag an. Petrenko, derzeit noch Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, tritt in der Saison 2019/2020 offiziell die Nachfolge von Sir Simon Rattle an, der zum London Symphony Orchestra gewechselt ist.

Die kommende Saison werde eine Zeit des Übergangs, der Neuorientierung und der Einstimmung auf die Ära Petrenko sein, sagte Zietzschmann. Von allen Gastdirigenten sei der Russe in der Saison 2018/19 am stärksten vertreten. So soll Petrenko etwa die festliche Saisoneröffnung am 24. August leiten. Geplant sind neben Konzerten in Berlin auch Auftritte in Baden-Baden, Salzburg, Luzern und London. Das Interesse ausländischer Veranstalter, Petrenko mit dem Orchester ins Programm zu nehmen, sei sehr groß.

In der Saison ohne offiziellen Chefdirigenten holen die Philharmoniker vor allem Dirigenten der mittleren Generation nach Berlin, darunter Andris Nelsons, Gustavo Dudamel, Paavo Järvi und Yannick Nézet-Séguin. Insgesamt planen die Philharmoniker 90 Konzerte in der Philharmonie.

Sendung: rbb UM6, 26.04.2018, 18.00 Uhr

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