Archiv - Rolf Budde fotografiert am 02.10.2013 in seinem Büro in Berlin (Bild: imago/Christian Kielmann)
Bild: imago/Christian Kielmann

Nach schwerer Krankheit - Musikverleger Rolf Budde gestorben

Der Chef des Berliner Budde Musikverlages, Rolf Budde, ist tot. Das erfuhr der rbb am Freitag. Budde starb in der Nacht zu Freitag im Alter von 61 Jahren nach schwerer Krankheit.

Budde leitete gemeinsam mit seinem Sohn Benjamin den Verlag, den sein Vater 1947 gegründet hatte. Das Familienunternehmen mit Sitz am Hohenzollerndamm in Berlin-Wilmersdorf wurde in der Anfangszeit mit  Schlagern wie "Pack die Badehose ein" oder "Kalkutta liegt am Ganges" bekannt. Später arbeitete der unabhängige Verlag auch mit internationalen Künstlern wie Leonard Cohen, Bob Dylan und den Beatles.  

In jüngster Zeit schloss Buddemusic Verträge mit Künstlern wie Lena Meyer-Landruth oder Paul Kalkbrenner.

Rolf Budde war Ende der 90er Jahre auch Mitglied im Verwaltungsrat des Senders Freies Berlin.

Sendung: Kulturradio, 13.04.2018, 09:00 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    Erschüttert habe ich vom plötzlichen Tode unseres Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs erfahren, der viele Jahre so engagiert für die Erhaltung, Pflege und Vermittlung dieser einzigartigen künstlerischen und pädagogischen Vision - einen der bedeutendsten Landschaftsgärten des 18. Jahrhunderts - gekämpft hat. Noch vor fünf Tagen erhielt ich als Mitglied des Kuratoriums von ihm eine frohgemute mail zur Vorbereitung unserer Delegationsreise nach London, um dieses Unesco-Welterbe bei einem Empfang unseres Schirmherrn, Prince Charles, zu vertreten. Die Gesellschaft verliert mit Rolf Budde einen großartigen Menschen und aufgeschlossenen liberalen Geist. Unser Beileid gilt jetzt an erster Stelle seiner Familie.

  2. 3.

    Tief betroffen wegen seinem Tod. Rolf Budde war nicht nur Verleger. Er war außerdem ein hervorragender Lehrer der Musikwirtschaft am der Hochschule für Musik Hans Eisler, von dem ich sehr viel für die Praxis gelernt habe. vielen Dank Rolf!

  3. 2.

    Ein bemerkenswerter und sehr bescheidener Mensch weniger.-
    Ich durfte Rolf Budde als Journalistin noch wenige Wochen vor seinem Tod interviewen und war beeindruckt von seiner selbstlosen und vorausschauenden Art. Er selbst nahm sich nicht wichtig, sondern agierte ganz auf nachhaltige Ergebnisse fokussiert. - Ein Vorbild für unsere Zeit.
    In seinem Werk, der Liebermann-Gesellschaft und der "Buddemusic" wird er weiterleben.
    Meine tiefe Anteilnahme und mein Mitgefühl sind bei seiner Familie.
    Jacqueline Lorenz

  4. 1.

    61 ist kein Alter zum gehen

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