Archivbild: Publikum bei einer Premiere in der Deutschen Oper am 19.05.2015 (Quelle: imago/photothek)
Audio: Inforadio | 16.04.2018 | Interview mit Kulturkorrespondentin Maria Ossowski | Bild: imago/photothek

Spielplan 2018/19 der Deutschen Oper - Neuproduktionen, Altbewährtes - und Tickets jetzt ab 20 Euro

Mit der neuen Spielzeit 2018/19 führt die Deutsche Oper Berlin eine fünfte Preiskategorie ein. Künftig gibt es Karten ab 20 Euro, wie das Opernhaus am Montag bei der Vorstellung des neuen Spielplans mitgeteilt hat. Außerdem sollen die Folgen des Wasserschadens bis Ende Mai behoben sein. Die Deutsche Oper stand an Heiligabend unter Wasser, weil versehentlich eine Sprinkleranlage ausgelöst wurde.

In der kommenden Spielzeit setzt die Deutsche Oper auf mehrere Neuproduktionen, will sich aber vor allem auf die Vielfalt ihres Repertoires stützen. Insgesamt seien 177 Vorstellungen mit 36 verschiedenen Werken geplant - eine Fülle, wie sie nur wenige Opernhäuser weltweit auf dem Programm hätten, teilte die Deutsche Oper mit. Das ständige Angebot des Kernrepertoires - von Mozart bis Richard Strauss - bilde den "Echoraum" der Premieren der Saison.

"La Sonnambula" mit Star-Besetzung

Mit der Aufführung der Belcanto-Oper "La Sonnambula" gehe für die Oper ein langer Wunsch in Erfüllung: Der Regisseur Jossi Wieler, bis zum Saisonende noch Intendant in Stuttgart, werde die Oper in Berlin neu einstudieren - mit der südafrikanischen Star-Sopranistin Pretty Yende. Damit beginne eine langfristig angesetzte Zusammenarbeit mit Wieler, der sich nach dem Ende der laufenden Spielzeit stärker der Regie widmen will.

Zwei Werke des 20. Jahrhunderts kommen neu auf die Bühne: Alban Bergs "Wozzeck" (Inszenierung: Ole Anders Tandberg) und Alexander Zemlinskis "Der Zwerg" (Regie: Tobias Kratzereiner). In beiden Fällen leitet Generalmusikdirektor Donald Runnicles das Orchester der Deutschen Oper.

Gleich drei französische Opern stehen neu auf dem Programm: Jacques Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen", eine Produktion der Oper Lyon in der Regie von Laurent Pelly, Jules Massents "Don Quichotte" als Inszenierung des Niederländers Jakop Ahlbom mit Theater, Pantomime, Tanz, Musik und Illusion, sowie eine konzertante Version von Ambroise Thomas' "Hamlet".

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