Die Schauspielerin Juliane Koren, 1951 - 2018 (Quelle: imago/DRAMA)
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Im Alter von 67 Jahren - DEFA-Schauspielerin Juliane Korén ist tot

Die frühere DEFA-Schauspielerin Juliane Korén ist tot. Wie das Deutsche Schauspielhaus Hamburg am Dienstag mitteilte, starb sie am Montag im Alter von 67 Jahren in Berlin. In der DDR war Korén ein Publikumsliebling. Vor allem eine Rolle machte sie berühmt.  

Die frühere DEFA-Schauspielerin Juliane Korén ist tot. Korén, die aus Weimar, stammte, wurde 67 Jahre alt. Populär wurde sie vor allem als "Dornröschen" in dem gleichnamigen DDR-Märchenfilm. Wie das Deutsche Schauspielhaus Hamburg unter Berufung auf die Familie mitteilte, starb Korén bereits am Montag in Berlin.

Von 2005 bis 2013 gehörte sie dem Ensemble des Hamburger Theaters an und spielte anschließend weiterhin als Gast. Zuletzt war sie im vergangenen Jahr in Ingrid Lausunds Inszenierung "Trilliarden - Die Angst vor dem Verlorengehn" zu sehen.

Das "Dornröschen" machte sie zum DEFA-Star

In der DDR war Korén nach ihren Titelrollen in "Dornröschen" (1971) und "Meine Schwester Tilli" (1972) ein Publikumsliebling. Insgesamt wirkte sie in mehr als 20 Film- und Fernsehproduktionen der DEFA mit, etwa auch bei Egon Günthers Film "Die Leiden des jungen Werthers" (1976) sowie an der Bühnenverfilmung "Das Tagebuch der Anne Frank" (1982). Ihr Vater war einst Gründungsmitglied des DDR-Filmunternehmens DEFA.

Absolventin der Ernst-Busch-Hochschule in Berlin

Nach der Wende ging Korén, Absolventin der renommierten Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst in Berlin, zunächst ans Schauspielhaus Bochum, später ans Staatstheater Stuttgart, 2005 folgte sie dem damaligen Intendanten Friedrich Schirmer ans Hamburger Schauspielhaus.

"Dass diese so liebenswerte, mutige, sensible und weise Künstlerin nun nicht mehr bei uns sein wird, ist eine Nachricht, die uns zutiefst traurig macht", erklärte die heutige Hamburger Intendantin Karin Beier. "Nicht zuletzt mit ihrem letzten großen Monolog in
"Trilliarden", einem Monolog über das Sterben, wird sie uns in Erinnerung bleiben."

Sendung: Inforadio, 08.05.2018, 20.00 Uhr

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