Jüdisches Filmfestival in Potsdam eröffnet: Hier (v.l.n.r.) Festivalchefin Nicola Galliner, die Holocaust-Überlebende Margot Friedlaender und Kirsten Niehuus, Chefin des Medienboards Berlin Brandenburg, auf dem Roten Teppich (Quelle: imago/Ralf Mueller)
Video: rbb Aktuell | 28.06.2018 | Andrea Vannahme und Marc Langebeck | Bild: imago/Ralf Mueller

Unter dem Motto "No Fake Jews" - Jüdisches Filmfestival in Potsdam eröffnet

In Potsdam hat am Dienstagabend das 24. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg begonnen. Zu den zahlreichen Gästen auf dem Roten Teppich zählten auch die Holocaust-Überlebende Margot Friedlaender und die Geschäftsführerin des Medienboards Berlin Brandenburg, Kirsten Niehuus.

Das Festival wolle dem jüdischen Film auch in diesem Jahr eine Bühne geben, sagte Festival-Leiterin Nicola Galliner am Dienstag dem rbb, denn viele der gezeigten Filme würden es nicht ins Kino oder ins Fernsehen schaffen. Schwerpunktthema sei in diesem Jahr das 70-jährige Bestehen Israels.

Gegen Fälschungen und Intransparenz

Zur Eröffnung hob Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hervor, dass das Festival ein Zeichen gegen Antisemitismus und Intoleranz setze. "Die Filme lassen das jüdische Leben lebendig werden und vermitteln die Vielfalt jüdischer Kultur", sagte Woidke, der gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) die Schirmherrschaft übernommen hat.

Unter dem provokanten Motto "No Fake Jews" wende sich das Festival zudem gegen Fälschung und Intransparenz. Die gezeigten Filme trügen dazu bei, Vorteile abzubauen. Bis zum 5. Juli sind 42 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme an verschiedenen Spielstätten zu sehen.

Sendung: Brandenburg aktuell, 26.06.2018, 19.30 Uhr

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