ARCHIV - 12.04.2018, Berlin: Kollegah (r) und Farid Bang erhalten den Echo Hip-Hop/Urban National bei der 27. Verleihung des Deutschen Musikpreises Echo. (Quelle: dpa / Jörg Carstensen)
Bild: dpa / Jörg Carstensen

Nach Eklat bei Echo-Verleihung - Ermittlungen gegen Kollegah und Bang eingestellt

Die umstrittenen Textzeilen der Gangster-Rapper Kollegah und Farid Bang sind nicht strafbar. Das hat eine Prüfung durch die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ergeben. Die Ermittlungen seien deswegen eingestellt worden, sagte Behördensprecher Ralf Herrenbrück auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Zwar seien die Liedtexte voller vulgärer, menschen- und frauenverachtender Gewalt- und Sexfantasien, heißt es in der Entscheidung, die den Beteiligten zuging. Weil sie aber damit dem Genre "Gangsta-Rap" gerecht werden, sei dies nicht strafbar. Denn auch für diese Musikrichtung gelte die in der Verfassung verankerte Kunstfreiheit.

Nach dem Eingang mehrerer Strafanzeigen im Zuge des Eklats bei der Verleihung des Musikpreises Echo waren die Liedtexte der Rapper auf ihre strafrechtliche Relevanz überprüft worden. Die Verleihung des Musikpreises Echo an die beiden Rapper hatte für einen Skandal gesorgt, der schließlich zur Abschaffung des Preises führte.

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4 Kommentare

  1. 4.

    Wie der Name schon sagt: Gangsta- Rap. Spricht eben eine besondere Klientel an. Meine Meinung dazu, einfach nur dumm,dreist, anmaßend, rassistisch und homophob. Mit Kunst hat das in meinen Augen herzlich wenig zu tun. Unter Niveau eben. Verstehe auch dieses Urteil nicht.

  2. 3.

    Wie unsensibel, die Texte des "Gangsta-Rap" als verfassungskonform zu bezeichnen.

  3. 2.

    Recht so!
    Wie immer nur ein Sturm im Wasserglas.

  4. 1.

    Wer diese Texte mag, hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Muslimische Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, damit können nur Klappspaten toppen!

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