Gäste stehen am Samstag (07.05.2011) vor dem Club "Rosi's" in Berlin-Friedrichshain (Quelle: dpa/Schuh)
Bild: dpa/Schuh

Medienbericht - Club "Rosi's" schließt offenbar Ende des Jahres

Der Club "Rosi's" in Berlin-Friedrichshain schließt offenbar Ende 2018. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf einen der drei Gesellschafter des Clubs. Demnach läuft der 2013 geschlossene Mietvertrag zum Jahresende aus. Das "Rosi's" sei 15 Jahre in der Revaler Straße 29 gewesen.

Das Gelände wurde dem Bericht zufolge bereits an eine Erbengemeinschaft verkauft. Es sollen dort Bürogebäude mit Gewerbeflächen und Tiefgarage gebaut werden.

Wann die Bauarbeiten losgehen, steht nach Angaben der Zeitung noch nicht fest. Die Bebauung des Arreals sei laut Bezirksamt abgesegnet, das Bebauungsplanverfahren solle bald folgen.  

Ob das "Rosi's" nach der Schließung eine neue Location findet, ist noch unklar.

In den vergangenen Jahren mussten in Berlin bereits zahlreiche Clubs schließen, darunter: Magnet, White Trash, Maria am Ostbahnhof, Knaack, Bassy, WMF. Mehrere weitere Clubs fürchten um ihre Existenz. So beispielsweise der Privatclub in Kreuzberg, dessen Miete sich verdoppeln sollte.

Sendung: Fritz, 30.06.2018, 12.30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

1 Kommentar

  1. 1.

    Mach' es jut! War schön mit Dir. ;-)

Das könnte Sie auch interessieren

Am 22.09.2018 spielte die Hamburger Band Blumfeld, um Sänger Jochen Distelmeyer, im Berliner Festsaal Kreuzberg (Quelle: imago/Carsten Thesing)
imago/Carsten Thesing

Konzertkritik | Blumfeld im Festsaal Kreuzberg - Gelangweilte Nostalgie

Eigentlich hat sich die Hamburger Band Blumfeld schon 2007 getrennt. Ihr Sänger Jochen Distelmeyer will es aber nochmal wissen und geht auf "Love Riots Revue". Für musikalische Entwicklungsverweigerer eine gute Idee - für alle anderen belanglos. Von David Krause

Hans-Otto-Theater in Potsdam (Quelle: imageBROKER/Thomas Robbin)
imageBROKER/Thomas Robbin

Theaterkritik | Auftaktpremieren in Potsdam - Es fährt ein ICE nach Nirgendwo

Das Potsdamer Hans-Otto-Theater ist in die erste Spielzeit unter Bettina Jahnke gestartet. Sie selbst scheiterte am Samstag zwar an Eugen Ruges erfolgreicher DDR-Familiengeschichte "In Zeiten des abnehmenden Lichts" - dafür hatte es die zweite Premiere des Abends in sich. Von Fabian Wallmeier