08.07.2018, Berlin: Helene Fischer, Sängerin, tanzt und singt auf der Bühne im Olympiastadion (Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)
Audio: Inforadio, 9.7.2018, 7.55 Uhr | Bild: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Konzert im Berliner Olympiastadion - Helene Fischer beschert ihren Fans ein Sommermärchen

Dutzende Leuchtraketen, eine Fahrt mit dem Auto durch die Menge - Helene Fischer ließ sich am Sonntag von ihren begeisterten Fans im Berliner Olympiastadion ausgiebig feiern. Der Innenraum war bestuhlt, aber auf den Plätzen gehalten hat es kaum jemanden.

Mit einer spektakulären Show hat Helene Fischer am Sonntagabend ihre Stadiontournee in Berlin fortgesetzt. Mit Dutzenden Leuchtraketen erschien die 33-Jährige auf der Bühne, ihre Begrüßung ging im Jubel der 55.000 Fans unter. "Heute Abend soll Euer Sommermärchen wahr werden", rief sie der feiernden Menge zu - ohne konkret auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland und das Aus der deutschen Nationalmannschaft zu verweisen.  

Disko-Klassiker aus den 1990ern

Der Innenraum des Olympiastadions war größtenteils bestuhlt - doch schon beim ersten Hit hielt es die Fans nicht auf den Sitzen. Sie sangen die Lieder mit und tanzten. Gemeinsam mit ihren Tänzern wirbelte die Sängerin in immer wieder wechselnden Ouftits über die 1.100 Quadratmeter große Bühne. Zu Beginn fuhr sie minutenlang auf einem Auto durch die Menge. Neben knalligen Hits wie "Phänomen" und "Atemlos" coverte sie auch Disko-Klassiker aus den 1990ern.

Im September gleich fünf Mal in Berlin

Der Gig im Berliner Olympiastadion war das siebte von zwölf Konzerten ihrer großen Stadiontournee; insgesamt wurden dafür knapp 600.000 Tickets verkauft.

Helene Fischer kommt bald wieder nach Berlin. Im September will sie gleich fünf Mal in der Mercedes-Benz Arena auftreten.

Sendung: Inforadio, 9.7.2018, 7.55 Uhr   

Kommentar

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11 Kommentare

  1. 11.

    Oha, man "steht stramm links" wie Sie es ausdrücken, wenn man antisemitisches, frauenverachtendes und homofeindliches Gerappe für Millionen Konsumenten für menschenverachtend hält und dies auch äußert? Schauen Sie doch mal, welch illustre Runde soviel normalen Menschenverstand (mehr braucht es nämlich nicht) hatte, die Ehrung solcher im Kern antidemokratischen Einlassungen öffentlich zu kritisieren. Das waren mitnichten unisono Linke. Ihr Kommentar verrät jedenfalls mehr über Ihre eigene politische Einstellung. Man kann aus der deutschen Geschichte lernen, wenn man will. Ich nehme Frau Fischer hier in Schutz: vermutlich schippert sie aufgrund ihrer eigenen Vita im Tal der Ahnungslosen, und gerade diese liebliche Naivität macht sie für viele wohl so anziehend. Schöne Träume dann noch ....



  2. 10.

    Zur Echo Verleihung muß H.Fischer sich nicht äußern. Wozu auch! Im übrigen hat die Frau echt noch was drauf als Schlagersängerin, wenn ich mir so andere Kolleginnen vorstelle, wird mir übel.

  3. 9.

    Wer heutzutage von möglichst vielen Leuten ein Schulterklopfen kassieren will, macht in aller Öffentlichkeit darauf aufmerksam, dass er politisch stramm links tickt.
    Ich finde es durchaus erfrischend, wenn sich mal jemand NICHT von der allgemeinen politischen Überkorrektheit vereinnahmen lässt und einfach mal nach außen hin neutral bleibt.
    Muss denn wirklich ALLES im öffentlichen Leben hierzulande mit angeblichen Faschisten und vorgeblichen Antifaschisten zu tun haben?
    Kann man Unterhaltung nicht einfach mal Unterhaltung sein lassen?

  4. 8.

    Kam von der Dame eigentlich irgendein Kommentar, als es um die fragwürdige Echo-Verleihung an dieses Rapper-Duo mit seinen üblen KZ-Häflingsvergleichen ging??? Schließlich war sie an dem denkwürdigen Abend auch zu gegen, um ihren x-ten Echo einzuheimsen. Eine Alpha-Prominente des Schlagerhimmels hielt sich da zurück, wo sie in Zeiten zunehmenden Werteverlusts etwas in den Köpfen iher breiten Klientel hätte bewegen können. Weil sich das tunlichst vermied, ist klar worum es der Märchenfee vor allem geht: Kasse machen um jeden Preis, auch den des Anstands.

  5. 7.

    Ich bin beileibe kein Fan von dieser Sängerin, doch von“ Verdummung“ würde ich hier nicht schreiben. Der Schlager hat genauso seine Daseinsberechtigung und genießt besonders in Deutschland hohes Ansehen. Das sollte auch Bitteschön respektiert werden. Und wenn Sie dort in der Nähe des Olympiastadions wohnen, empfehle ich Ihnen, Kopfhörer auf und die Lieblingsmusik oder was auch immer einschalten und einfach mal zu Chillen( Entspannen). Ähm, mich würde so ein Gelaber von Mario Barts im Stadion da eher stören:-)

  6. 6.

    Verständnis? Wofür?
    Im Olympiastadion geht es halt ab und an etwas lauter zu. Wer in dessen Nähe zieht, sollte sich dieser Tatsache bewusst sein. Und man kann kaum verlangen, dass es dabei stets um Ereignisse geht, die einem zusagen.

  7. 5.

    Ein seltsames Toleranzverständnis tritt nicht nur hier zutage, sobald es um Musik geht:
    Während heutzutage jeder Quatsch befürwortet und beklatscht wird, zumindest aber akzeptiert werden muss, wird die leichte Muse in Kombination mit einer Massenveranstaltung bis zum Gehtnichtmehr kritisiert.
    Kein so ganz neues Phänomen:
    Während die Rolling Stones, Status Quo oder Queen quasi als unantastbar galten und gelten, wurde beispielsweise Abba (weil sie eingängige Songs mit leicht verständlichen Texten verkauften, sowie gutaussehende und fähige Sängerinnen vorweisen konnten) gern niedergemacht.
    Eine eigenartige Vergötterung des Unattraktiven, die ich einfach nicht nachvollziehen kann.
    Jedem Tierchen sein Pläsierchen:
    Werde ich mit Künsten oder Künstlern konfrontiert, mit denen ich nichts anfangen kann, schalte ich ab, um oder den Ton aus.
    Wer das nicht will und anschließend lieber herummosert, hat wohl eher ein Problem mit sich selbst.

  8. 4.

    Ich wohne in der Tat in der Nähe, vielen Dank.
    Recht besorgniserregend ist aber die überzogene Aufmerksamkeit um diese Art Verdummung.

  9. 3.

    Wer zwingt Sie denn, dort hin zu gehen? Oder wohnen Sie in der Nahe, dann hätte ich allerdings etwas Verständnis.

  10. 2.

    lesen Sie bitte den letzten Absatz. Im September folgt die Fortsetzung des "Sommermärchens". Sozusagen Altweiber Sommer .

  11. 1.

    Hoffentlich bleiben wie nun eine lange Zeit von dieser "Musik" verschont.

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