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Bild: rbb

Radionutzung in Berlin und Brandenburg - Antenne Brandenburg hat die meisten Hörer in der Region

Antenne Brandenburg bleibt Spitzenreiterin unter den Radiohörern in der Region Berlin-Brandenburg. Das geht aus aktuellen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hervor. Danach kann Radioeins zulegen, vor allem in Berlin.
 

Antenne Brandenburg vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist auch im Jahr 2018 der meistgehörte Radiosender in der Region und verteidigt ebenfalls die Marktführerschaft in Brandenburg. Die am Mittwoch veröffentlichte Media-Analyse (ma) Audio 2018/II weist für Antenne Brandenburg eine deutlich gestiegene Zahl von 171.000 Hörerinnen und Hörern pro Durchschnittsstunde in der Gesamtregion aus (ma 2018/I: 158.000), in Brandenburg erreicht das Programm 134.000 Hörerinnen und Hörer (ma 2018/I: 131.000). Die Tagesreichweite (Montag bis Freitag) in der Region wächst auf 9,8 Prozent (ma 2018/I: 9,5).

rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus sagte, die kontinuierliche Marktführerschaft für Antenne Brandenburg unterstreiche, wie nah die Redaktion an ihrem Publikum sei. Sie beweise auch: "Öffentlich-rechtliches Radio bleibt in der Region gefragt."

Erneuerungsprozesse bei Fritz und radioBerlin 88,8

Radioeins wächst auf 79.000 Hörerinnen und Hörer in der Durchschnittsstunde (ma 2018/I: 78.000), die Tagesreichweite steigert sich deutlich auf 5,6 Prozent (ma 2018/I: 4,8). Dazu tragen vor allem Zugewinne in Berlin bei.

Fritz bleibt mit 67.000 Hörerinnen und Hörern pro Durchschnittsstunde (ma 2018/I: 69.000) nahezu stabil, die Tagesreichweite liegt bei 4,1 Prozent (ma 2018/I: 5,6).

radioBerlin 88,8 zählt in Berlin 56.000 Hörerinnen und Hörer pro Durchschnittsstunde (ma 2018/I: 71.000) und kommt in der Hauptstadt auf eine Tagesreichweite von 6,6 Prozent (ma 2018/I: 7,4).

Der rbb-Programmdirektor freut sich über den Zuwachs von Radioeins. Das sei ein gutes Zeichen. "Bei Fritz und radioBerlin 88,8 haben wir einen Erneuerungsprozess eingeleitet, der aber erst in der Zukunft Früchte tragen kann", so Schulte-Kellinghaus.

Das Inforadio hält seine Tagesreichweite mit 5,8 Prozent (ma 2018/I: 5,9) nahezu konstant. Das Informationsprogramm gewinnt Hörerinnen und Hörer in Berlin, dort schalten täglich 182.000 Menschen ein (ma 2018/I: 174.000).

Das werbefreie Kulturradio erzielt eine Tagesreichweite von 1,8 Prozent (ma 2018/I: 2,0).

Wie werden die Zahlen erhoben?

Die ma Audio verknüpft seit Frühjahr 2018 drei Studien:

1. Die bisherige ma Radio. Hier wird die Radionutzung in Deutschland über das Festnetz und mobil telefonisch abgefragt.
2. Die bisherige ma IP Audio. Sie erfasst Messung gezielt die Nutzung von Online-Audio-Angeboten und Musik-Streaming-Diensten.
3. Die Online-Tagebuchstudie. Sie liefert die notwendigen demografischen Informationen, welche Personen über welche Geräte welche Angebote hören.

"Hörer pro Durchschnittsstunde" entspricht dem Mittelwert aller Hörerinnen und Hörer eines Programms in einer Stunde zwischen 6 und 18 Uhr von Montag bis Freitag. Die "Tagesreichweite" gibt den Anteil an der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren an, der an einem durchschnittlichen Tag zwischen Montag und Freitag Radio hört.

Sendung: Inforadio, 11.07.2018, 12:20 Uhr 

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