Blick auf das im Bau befindliche Humboldt-Forum (Quelle: Imago/Peter Meissner)
Bild: imago/Peter Meissner

Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Humboldt-Forum öffnet noch im Humboldt-Jahr

Das Humboldt-Forum im rekonstruierten Berliner Schloss soll im November eröffnet werden. Das kündigte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Dienstag während ihres Jahresempfangs in
Berlin an. Damit werden erste Teile des umstrittenen Baus noch im Humboldt-Jahr nutzbar gemacht.

Bis zum Herbst folgen noch einige Meilensteine

Der Namensgeber und Forscher Alexander von Humboldt war am 14. September vor 250 Jahren in Berlin geboren worden. Zu diesem Termin ist ein Festakt im Schloss vorgesehen.

In dem für 600 Millionen Euro geplanten Kultur- und Museumszentrum sollen vor allem die ethnologischen und asiatischen Sammlungen der Stiftung gezeigt werden. Zudem wird der Bau von der Humboldt-Universität und dem Stadtmuseum Berlin bestückt. Als weitere "Meilensteine 2019" nannte Stiftungspräsident Hermann Parzinger das Richtfest für den ersten Bauabschnitt im Pergamonmuseum (Mai), die Eröffnung der James-Simon-Galerie als zentralem Zugang zur Museumsinsel im Herzen Berlins (Mitte 2019) sowie im Herbst den Spatenstich für das geplante Museum des 20. Jahrhunderts.

Die von Bund und Ländern getragene Stiftung gilt als eine der weltweit führenden Kulturinstitutionen. Zur Stiftung gehören die Staatlichen Museen mit 19 Einrichtungen, Staatsbibliothek, das Geheime Staatsarchiv, das Ibero-Amerikanische Institut sowie das
Staatliche Institut für Musikforschung.

Sendung: rbb24, 29.01.2019, 21.45 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Das von "imago" eingekaufte Foto soll eine Beziehung des Alten und Neuen symbolisieren, in dem eine Flucht markiert wird. Im Rahmen der Entstehungsgeschichte markiert das allerdings eine Paradoxie: Nachdem das vorherige Berliner Schloss in teilzerstörtem Zustand für eine recht triste Aufmarschfläche abgerissen wurde, sollte der Fernsehturm dann für das Neue Berlin stehen, ohne jegliche Bezugnahme zu irgendetwas Altem.

    Jetzt wird er in die Bauflucht des Humboldtforums gebracht. Kommt Berlin mit dem von der Entstehungsgeschichte beziehungslosen Nebeneinander zurecht? Oder muss noch gehörig Arbeit, jenseits altbekannter Frontstellungen, dazu geleistet werden?

    Ich freue mich auf die Teileröffnung des Humboldt-Forums. Vom Städtebaulichen her gesehen, hat es die "Kraft" dieser Verbindung.

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