Schloss Cecilienhof in Potsdam (Quelle: imago/Jürgen Ritter)
Bild: imago/Jürgen Ritter

2,7 Millionen Euro Fördermittel - Warmer Geldregen für Kultureinrichtungen in Brandenburg

Der Bund wird Investitionen für bedeutende Kultureinrichtungen in Brandenburg in diesem Jahr mit rund einer Millionen Euro fördern. Das gab Kulturministerin Martina Münch (SPD) am Mittwoch bekannt. Das Land, die Kommunen sowie andere Geldgeber stellten zusätzlich weitere 1,7 Millionen Euro bereit, teilte Münch mit.

Kofinanzierung zwischen Bund, Land und Kommunen

"Die ausgewählten Einrichtungen in Potsdam, Cottbus, Bernau, Rheinsberg, Reckahn, Branitz, Raddusch und Neuzelle sind Leuchttürme Brandenburgs mit Strahlkraft weit über die Region hinaus", sagte Münch. Sie repräsentierten in besonderer Weise den kulturellen Reichtum und das herausragende kulturelle Erbe des Landes. Zudem lockten sie jedes Jahr zahlreiche Gäste und Touristen nach Brandenburg. "Ich freue mich, dass wir als Land gemeinsam mit den Kommunen und Dritten das Förderprogramm mit rund 1,7 Millionen Euro kofinanzieren können", ergänzte die SPD-Politikerin.

Insgesamt neun Vorhaben sollen gefördert werden

Aus dem Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland" fließen 2019 Mittel für neun Vorhaben in Brandenburg, darunter sechs neue Projekte. So soll auf Schloss Cecilienhof in Potsdam die Ausstellung zur Potsdamer Konferenz erweitert werden. Weitere Beispiele: Am Staatstheater Cottbus sollen die Dachterrassen saniert werden, und im Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum Rheinsberg geht es um die Modernisierung der Ausstellungsräume.

Das Bundesprogramm wird vom Land Brandenburg, den Einrichtungen, den Kommunen sowie Dritten mindestens zur Hälfte kofinanziert. Insgesamt stellt der Bund in diesem Jahr rund vier Millionen Euro für bedeutende Kulturvorhaben in den fünf ostdeutschen Bundesländern zur Verfügung.

Sendung: Brandenburg aktuell, 27.02.2019, 19.30 Uhr  

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