Symbolbild: Eine Frau fotografiert mit ihrem Smartphone am Checkpoint Charlie in Berlin. (Quelle: dpa/Fischer)
Bild: dpa/Fischer

Offene digitale Plattform für alle - Neue App für Berliner Geschichte wird vorgestellt

Barrikadenkämpfe 1918, Geisterbahnhöfe während der Teilung, Widerstand gegen die NS-Herrschaft: Künftig sollen Orte der Berliner Geschichte auf einer App zu finden sein. Die neue berlinHistory App wird am Donnerstag vorgestellt. Mehr als 50 Partner haben die Anwendung gemeinsam entwickelt, wie der Verein berlinHistory mitteilte.

Der Vorteil sei, dass die App nicht "monothematisch" sei, sondern verschiedene Aspekte und geschichtliche Ereignisse beleuchte. Interessierte könnten Fotos, Texte, historische Karten sowie Audio-Einspielungen und Filme abrufen. Zudem könne der Inhalt kontinuierlich erweitert werden. Als offene digitale Plattform für Geschichte soll die App mittelfristig nach dem Wikipedia-Prinzip von jedem gefüllt werden können: von kul­turellen Institutionen, wie Museen und Archiven, oder auch privaten Initiativen, Heimat­forschern sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Kostenlos und werbefrei

Bei der Projektvorstellung am Donnerstag im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer werden auch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, die Robert-Havemann-Gesellschaft sowie die Senatsverwaltung für Kultur vertreten sein.

Das neue Geschichtsangebot sei für Nutzer kosten- und werbefrei, hieß es. Zudem verstehe es sich nicht als Konkurrenz zu zeitgeschichtlichen Initiativen und Institutionen. Ganz im Gegenteil solle auf diese verwiesen werden. Nutzer könnten dann dort ihre Kenntnisse vertiefen.

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