Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski (Maria Simon); Quelle: rbb/Oliver Feist
Bild: rbb/Oliver Feist

Aus für Ermittlerin Olga Lenski - Maria Simon verlässt den Brandenburger "Polizeiruf 110"

Keine andere Kommissarin ermittelte so lange beim Brandenburger "Polizeiruf 110" wie Olga Lenski. Im kommenden Jahr aber ist Schluss, Schauspielerin Maria Simon will sich neuen Zielen widmen. Doch bis dahin wird sie noch ein paar Fälle lösen.

Das Ende für Hauptkommissarin Olga Lenski naht: Schauspielerin Maria Simon hat ihren Abschied von der Krimireihe "Polizeiruf 110" des rbb angekündigt. Ab 2020 will sie sich neuen Zielen widmen. "Was kommt, steht in den Sternen, ich weiß nur, ich muss weiter ziehen, weiter lernen und Neues entdecken", sagte Simon. 

Seit 2011 spielt sie die Hauptkommissarin Olga Lenski - zunächst an der Seite von Horst Krause, seit 2015 mit Lucas Gregorowicz als Adam Raczek. Noch drei Polizeiruf-Filme wird sie mit dem rbb drehen, kündigte Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus an. Im Herbst 2020 wird Maria Simon zum letzten Mal im Polizeiruf zu sehen sein - zum dann 17. Mal.

rbb-Programmdirektor: "Simon hat den Polizeiruf geprägt"

Damit ist Maria Simon die "dienstälteste" Ermittlerin im Brandenburger Polizeiruf. Ihre Vorgängerinnen waren Katrin Sass, die von 1993 bis 1998 zehn Fälle löste, Jutta Hoffmann war von 1999 bis 2002 bei vier Filmen dabei und Imogen Koggge ermittelte von 2002 bis 2010 in zwölf Fällen. 

"Maria Simon hat über neun Jahre hinweg wie keine andere Kommissarin den Brandenburger Polizeiruf 110 geprägt, dafür gilt ihr unser großer Dank", so Schulte-Kellinghaus. Er kündigte an, dass Olga Lenskis Partner Adam Raczek weiter ermitteln wird – "mit wem, wird sich zeigen".

Goldene Kamera für "Silvia S. - Blinde Wut"

Die 1976 in Leipzig geborene Simon studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Ihr Filmdebüt gab sie 1999 an der Seite von Jürgen Vogel in "Zornige Küsse", beim Internationalen Filmfestival Moskau erhielt sie dafür den Preis als Beste Schauspielerin.

Auf der Berlinale 2003 war sie mit den Filmen „Good Bye, Lenin!“ und "Lichter" vertreten – und wurde für beide Rollen für den Deutschen Filmpreis nominiert. Im Rahmen der Berlinale 2004 gehörte Maria Simon zu den Shooting Stars, den nominierten besten Nachwuchsdarstellern der europäischen Länder 2016 wurde sie für "Silvia S. – Blinde Wut" als Beste deutsche Schauspielerin mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

Kommentar

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5 Kommentare

  1. 5.

    Wer derart überzeugend die Rolle der Hauptkommisarin spielt, ist mMn für dieses Amt geeignet.

  2. 4.

    Schade, als Brandenburger habe ich sie immer gern gesehen. Na, es gibt sicher in Zukunft andere Filme, in denen man sie wieder bewundern kann.

  3. 3.

    Ein großes Dankeschön für die bisher überzeugenden 110-Krimi-Folgen! Viel Erfolg weiterhin!

  4. 2.

    Japp - sie wirkte authentisch und hat die Rolle sehr gut ausgefüllt. Alles Gute schon mal für das, was kommen wird :-)

  5. 1.

    wirklich sehr schade

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