Das Gebäude des "Monbijou Theater" in Berlin
Bild: picture alliance/Robert Schlesinger

Drohende Räumung - Monbijou-Theater in Berlin muss wohl aufgeben

Mit dem Monbijou-Theater in Berlin-Mitte geht es wohl zu Ende - nach zwanzig Jahren. Ein Antrag, die öffentliche Fläche im Monbijoupark auch in dieser Sommersaison bespielen zu dürfen, war abgelehnt worden.

Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat stattdessen entschieden, die Flächen nur noch an gemeinnützige Träger zu vergeben. Die Theaterleitung will nun noch einmal verhandeln und hat eine gemeinnützige GmbH gegründet, um einen weiteren Antrag zu stellen, sagte der Theaterdirektor Christian Schulz der rbb-Abendschau.

Direktor steht in der Kritik

Scheitert allerdings auch dieser Antrag, müssen sowohl das Theater als auch die Märchenhütte und ihre Gastronomie das Areal bis zum 10. April räumen.

Hinter den Kulissen des beliebten Theaters tobt ein Machtkampf um den Direktor. Schulz steht unter anderem wegen seines Führungsstils in der Kritik. Ein ehemaliger Geschäftspartner wirft ihm zudem vor, für Profitstreben einen öffentlichen Park zu missbrauchen. Zudem gab es immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigung von Anwohnern der Museumsinsel.

Sendung: Abendschau, 19.30 Uhr, 21.03.2019

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Antwort auf [Gregor] vom 22.03.2019 um 17:43
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1 Kommentar

  1. 1.

    Die BVV sollte den Platz unbedingt als Theaterspielplatz erhalten! Ich könnte mir natürlich auch andere Gründe für den negativen Bescheid vorstellen. Beschwerden über Lärmbelästigung von Anwohnern der Museumsinsel sind schon merkwürdig, da hier Vorstellungen Tradition haben oder sind die Mumien aus den Museen aufgewacht?
    Sollte das Theater an diesem Standort tatsächlich keine Zukunft haben, stirbt ein weiteres Stück liebenswertes Berlin.

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