Der Schriftzug "Museum Barberini" ist auf der Fassade des Museumsgebäudes in Potsdam zu sehen. (Quelle: imago/Jürgen Ritter)
Bild: imago stock&people

Klage von Erben gescheitert - Museum Barberini schickt umstrittenes Bild in die USA zurück

Das Museum Barberini schickt ein juristisch umstrittenes Gemälde zurück in die USA. Das Werk "Regatta in Venedig" von Henri-Edmond Cross war eine Leihgabe aus einem Museum in Houston und bis Mitte Februar im Museum Barberini zu sehen. 

Erben eines französischen Sammlers hatten versucht, eine Einstweilige Verfügung zu erwirken, damit das Gemälde in Potsdam bleibt, bis geklärt ist, ob es sich dabei um Raubkunst aus der Nazizeit handelt. Den Klägern zufolge war das Werk im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und nicht an die rechtmäßigen Erben des Sammlers zurückgegeben worden. 

Das Potsdamer Landgericht hatte die Klage zurückgewiesen. Zur Begründung hieß es, es nicht zu befürchten, dass das Gemälde verschwinde. 

Das Bild werde in den nächsten Tagen auf die Reise gehen, sagte der Sprecher des Potsdamer Museums, Achim Klapp, am Freitag auf Anfrage. "So können sich die beiden Parteien nun ganz in Ruhe mit den Recherchen zur Eigentumsfrage befassen", sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider.

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