Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin zwischen Baugerüsten. (Quelle: dpa/Bernd Kroeger)
Bild: dpa/Bernd Kroeger

Berlin zahlt 25 Prozent - Sanierung der Gedächtniskirche kostet rund 33 Millionen

Die Sanierung der Berliner Gedächtniskirche wird rund 33 Millionen Euro kosten. Diese Zahl nannte Kulturstaatssekretär Torsten Wöhlert (Linke) am Montag im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses unter Berufung auf vorläufige Kalkulationen.

"Exorbitant wichtiges Gebäude"

Nach Abzug von Spenden und Beteiligung der Kirche würden das Land 25 Prozent und der Bund 75 Prozent der Kosten tragen. Wöhlert bezifferte den Anteil für Berlin bei der Sanierung des "exorbitant wichtigen Gebäudes" mit sieben bis acht Millionen Euro.

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist nicht nur ein evangelisches Gotteshaus, sondern auch ein Wahrzeichen Berlins. Die Ruine des Turms der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche gilt weltweit als Mahnmal für den Frieden.

Sendung: Abendschau, 27.05.2019, 19:30 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 4.

    Ich kann auf diese Kirche gerne verzichten! Und aus welchem Topf fließt dann das Geld für die Renovierung. Kommt dieses dann wieder aus dem Länderfinanzausgleich? Eigentlich sollte jeder nur soviel ausgeben, wie er zur Verfügung hat und nicht in die Taschen von anderen greifen.

  2. 3.

    @rbb Bitte mal alle staatlichen Geldgeschenke (Steuergelder) seit 1989 für alle im kirchlichen Besitz befindlichen Gebäude in Berlin und Brandenburg zusammenrechnen. Wahrscheinlich Milliarden, oder? Wann endlich kommt die Trennung von Kirche und Staat? Vielleicht hat die Giodano Stiftung Informationen zu dem anhaltenden Geldfluß aus der Staatskasse in die Kirchenkasse. Sehr traurig. Nach wievielen Jahren Aufklärung?
    Die staatlichen Steuergelder werden dringend für staatliche Aufgaben für die Menschen hier benötigt.

  3. 2.

    Für Gebäude ist anscheinend genug Geld da. Für traumatisierte Menschen anscheinend nicht. Als Opfer muss man von Pontius bis Pilatus laufen um ein wenig zu bekommen. Abgesehen davon, dass die bürokratische Hürden sehr hoch sind, egal ob es um die Opfer der Anschläge geht oder um die Opfer des Sexuellen Missbrauchs.

    Meines Erachtens sind die versprochenen 100 Millionen €, in den " Fonds Sexueller Missbrauch " immer noch nicht vollständig eingezahlt worden. Man spart lieber bei den Opfer und verweigert denen die Hilfe.

    Hauptsache die Kirche wird saniert. Kaputte Seelen sind anscheinend Nebensache.



  4. 1.

    "exorbitant wichtigen Gebäudes"

    Wie lange möchte man diese Ruine denn noch sanieren (2010)?

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