Eine Frau läuft am Eingang der Berlinischen Galerie vorbei (Quelle: Imago/Schoening)
Bild: imago stock&people

Mögliche Statikprobleme - Berlinische Galerie bleibt weiterhin geschlossen

Das Museum Berlinische Galerie muss vorerst weiter geschlossen bleiben. Es könne in dieser Woche noch nicht wieder für Besucher öffnen, hieß es am Dienstag bei der zuständigen Berliner Immobilienmanagement GmbH (Bim). Die Analyse und Bewertung der komplexen Dachkonstruktion dauerte an. Wegen eventueller Statikprobleme am Dach war die Berlinische Galerie Ende April für das Publikum vorläufig geschlossen worden. Ursprünglich sollten von diesem Mittwoch an die Ausstellungen wieder zugänglich sein.

"Detailgenau werden seit zwei Wochen die Flächen gescannt, um die Übereinstimmung der vorhandenen Konstruktionen mit der genehmigten Planung nachzuweisen", hieß es in einer Mitteilung der Bim. Immobilienmanagement und Museum seien "weiterhin optimistisch, dass zeitnah die Freigabe" für die Wiederöffnung des Museums erfolgen könne. Ein konkretes Datum wurde nicht genannt.

Baulicher Zustand weicht von genehmigter Planung ab

Die Gesellschaft Bim verwaltet landeseigene Immobilien in Berlin, darunter auch die Berlinische Galerie in Kreuzberg. Gemeinsam mit der Galerie ist eine Sanierung der Dachflächen geplant. Bei der Sanierungsplanung war Ende April festgestellt worden, dass der bauliche Zustand des Gebäudes von der genehmigten statischen Planung aus dem Jahr 2003 abweicht. Diese Planung stammt den Angaben zufolge aus einer Zeit, bevor das Gebäude an das Land ging.

Die 1975 als privater Verein gegründet Berlinische Galerie eröffnete 2004 im aktuellen Gebäude. Das Landesmuseum sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Aktuell läuft unter anderem die Ausstellung "Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht" noch bis zum 12. August.

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