Außenansicht der Berlinische Galerie in Berlin-Kreuzberg. (Quelle: imago/Jürgen Heinrich)
Bild: imago/Jürgen Heinrich

Statikprobleme - Berlinische Galerie darf nach Dach-Problemen wieder öffnen

Die  Berlinische Galerie kann gut drei Wochen nach ihrer überraschenden Schließung wegen Statikproblemen wieder öffnen. Ab Donnerstag soll das Haus wieder den Besuchern offenstehen.

Die Dachkonstruktion sei geprüft und mit der genehmigten Planung abgeglichen worden, teilte Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) am Mittwoch mit. Es gebe keine Bedenken; der Museumsbetrieb sei nicht beeinträchtigt. Museumsdirektor Thomas Köhler und der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke) äußerten sich erleichtert.

Große Einnahmeverluste

Bei der Planung für eine Dachsanierung war Ende April festgestellt worden, dass der Zustand des Gebäudes von der genehmigten statischen Planung abweicht. Ursprünglich sollte das Gebäude bereits in der vergangenen Woche wiedereröffnet werden, das klappte allerdings nicht.

Die unvorhergesehene Schließung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, sagte eine Sprecherin des Museums rbb|24. Sie bedeute für das Museum einen großen Einnahme- und Imageverlust. Eine Ausstellungseröffnung musste bereits verschoben werden.

Laserstein-Ausstellung kann nicht verlängert werden

Die Berlinische Galerie zeigt noch bis zum 12. August Werke von Lotte Laserstein, eine Berliner Malerin der frühen Moderne. Verlängert werden kann die Ausstellung nicht.

Die 1975 als privater Verein gegründet Berlinische Galerie eröffnete 2004 im aktuellen Gebäude, einem früheren Glaslager. Es wurde von 2002 bis 2004 auf Kosten des Landes Berlin umgebaut.

Sendung: Inforadio, 22.05.2019, 18:20 Uhr

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