Archivbild von 2016: Gelände des Fusion-Festivals in Lärz (Quelle: imago/Frank Brexel)
Video: rbb24 | 07.05.2019 | Michel Nowak | Bild: imago/Frank Brexel

Streit um Sicherheitskonzept - Polizei besteht auf freien Zugang zum Fusion-Gelände

Im Streit um das Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern ist keine Einigung in Sicht. Behörden und Polizei forderten am Dienstag ein umfassendes Sicherheitskonzept mit eigener Wache - doch die Berliner Veranstalter wollen keine Polizei auf dem Gelände.

Die Behörden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte fordern weiter freien Zugang zum Fusion-Festivalgelände in Lärz. Das machten der verantworliche Landrat Heiko Kärger (CDU) und Neubrandenburgs Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Neubrandenburg deutlich.

Landkreis und Ordnungsamt monieren zahlreiche Mängel

Allerdings gaben sich die Ordnungshüter auch kompromissbereit. "Lassen Sie uns reden, ein Miteinander wäre mir wichtig", sagte Hoffmann-Ritterbusch und wendete sich damit an den Veranstalter, den Berliner Verein Kulturkosmos.

Kärger und die Leiterin des Ordnungsamtes Röbel-Land wiesen laut NDR erneut auf "Mängel" auf dem ehemaligen Militärflugplatz hin: So seien die Fluchtwege auf dem Flugplatz "Müritz Airpark" zu schmal und die Beleuchtung für Notausgänge nicht ausreichend. Der Verein müsse daher noch mehrere Auflagen erfüllen, dazu gehörten der Jugendschutz, die medizinische Betreuung und auch bauliche Vorgaben, beispielsweise an den Hangars. Außerdem fehle auch der Nachweis von "qualifizierten Ordnern."

Um die Auflagen zu erfüllen, habe der Veranstalter noch gut eine Woche Zeit. Ab dem 16. Mai solle eine Entscheidung fallen, hieß es.

"Wir wollen auf dem Gelände frei agieren"

Hauptstreitpunkt bleibt der freie Zugang der Polizei. "Die Fusion ist die einzige uns bekannte Großveranstaltung, auf der die Polizei nicht vertreten ist", sagte Diana Mehlberg, Sprecherin des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg am Dienstag rbb|24. "Wir wollen auf dem Gelände frei agieren können" - nur so ließen sich mögliche Gesetzesverstöße effektiv verfolgen. Immerhin habe es im vergangenen Jahr über 20 Strafanzeigen gegeben, darunter vor allem Diebstähle und Körperverletzungen - "und das ist nur die Hellziffer", betonte die Sprecherin. Dass es in den Jahren 2014, 2016 und 2018 auch drei Vergewaltigungsfälle gegeben haben soll, konnte Mehlberg nicht bestätigen. Die Ermittlungen dazu hätten nichts ergeben.

Kulturkosmos beharrt auf der Freiheit der Kunst

Die Verantwortlichen bei Kulturkosmos wollen sich am Mittwoch zu den Auflagen äußern. Die Philosophie der Veranstaltung baue auf Freiheit der Kunst und freie Entfaltung der Gäste - daher solle es auf dem Gelände keine Polizei geben, hieß es vorab. Der Polizeichef von Neubrandenburg sei daran interessiert, das Sicherheitskonzept selbst in die Hand zu nehmen. Dabei würde es völlig reichen, wenn die Polizeiwache vor dem Gelände stünde und "in zehn Minuten zu Fuß" zu erreichen sei, sagte Kulturkosmos-Vorstand Martin Eulenhaupt am Dienstag dem rbb.

Auf der Website der Fusion wird unterdessen auf ein "für eine Großveranstaltung einzigartiges verantwortungsvolles Publikum" verwiesen. Neben dem Sicherheitsdienst gebe es rund 10.000 Mitarbeiter und freiwillige Unterstützer "die überall präsent sind und Gefahrenfälle sofort an unseren Sicherheitsdienst melden können".

Bereits über 83.000 Unterschriften bei Online-Petition

Am Wochenende hatte Kulturkosmos auf seiner Webseite eine Petition gestartet  [kulturkosmos.de]. Unter dem Titel "Für die Freiheit von Kunst und Kultur! Gegen anlasslose Polizeipräsenz auf friedlichen Kulturveranstaltungen!" kamen bis Dienstagabend mehr als 83.000 Unterschriften zusammen. Kulturkosmos-Sprecher Jonas Hänschel betonte im rbb, dass die Fusion laut Polizeistatistik das friedlichste derartige Festival in Deutschland sei. Bei 70.000 Besuchern gebe es im Schnitt 2,5 Gewaltdelikte, Tendenz sinkend.

Ende Juni werden wieder rund 70.000 Besucher erwartet

Das Festival wird seit 1997 auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz veranstaltet. In diesem Jahr werden vom 26. bis 30. Juni rund 70.000 Menschen auf der Fusion erwartet [fusion-festival.de]. Nach Angaben der Veranstalter geht es um Musik unterschiedlichster Spielarten, Theater, Performance und Kino bis hin zu Installationen.

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27 Kommentare

  1. 26.

    Nein ich denke es geht nicht um den Konsum von Drogen. Wenn Polizist*inne ihre Uniform ausziehen und privat dahinkommen können sie wohl auch mitfeiern.
    Da die Fusion ein selbstorganisierter, linker Freiraum sind gibt es viele Menschen, und das kann ich aus persönliche r Erfahrung sagen, die Polizeigewalt erlebt haben und es dementsprechend zu Triggern kommt, wenn die Polizei (anlasslos) herumstreift. Es schließt eine Einschränkung für die Freiheit des Menschens ein, zu wissen beobachtet und kontrolliert zu werden, insbesondere wenn es von einer Behörde kommt.

  2. 25.

    @ G.M.

    Von daher hoffe ich, dass dieses Festival stattfinden kann und dass es nicht die letzte Fusion gewesen sein wird. Denn wenn es die letzte Fusion wäre, dann wuerden damit auch andere Festivals wie bei uns das Honky-Tonk oder "Umsonst-und-draußen" und andere solche gefährdet. Dann hätten auch diese Festivals keine Zukunft mehr. Und dass wäre hier bei uns in unserer Stadt ein sehr großer Verlust. Denn diese Festivals sind bei uns sehr beliebt.

  3. 24.

    @ G. M. 08.05.2019 | 12:17 Uhr

    Aber es gibt da noch ein weiteres Problem, das ich sehe und das im Fußball schon passiert ist. Es geht dabei um krude Anwerbung fuer V-Leute bei der Polizei. Bei diversen Fußballspielen wurden schon Fans von der Polizei angequatscht und versucht, diese als V-Leute fuer die Polizei anzuwerben.

    Da gab es schon Berichte beim Spiegel, beim Deutschlandfunk, bei t-online, bei der Fanhilfe und anderen Quellen. Dadurch wurden schon etliche Fan-Organisationen zersetzt und Zwietracht und Misstrauen gesäht das soweit geht das bei den Fußballfans keiner mehr keinem vertrauen kann.

    Und sowas kann auch auf so einem Festival passieren. Genau sowas möchte ich bei solchen Festivals nicht. Sowas darf nicht erlaubt sein.

  4. 23.

    @ 16 G.M. 08.05.2019 | 12:17 Uhr

    Es geht hier nicht um Bashen gegen die Polizei:

    "Aber wer da schon Schiss hat, basht natürlich gern die Polizei. "

    sondern es geht hier darum, dass die Polizei hier völlig ueberzogene Forderungen stellt, fuer die es keinerlei Anlass gibt und zeit.de hat auch aufgedeckt dass es dabei auch ein ganzes Stueck weit um Wahlkampf geht. Und es ist richtig traurig, wie hier ein Festival fuer Wahlkampfzwecke instrumentalisiert und missbraucht wird. Sowas mag ich ueberhaupt nicht. Denn das ist ganz schnell das Aus fuer alle anderen zukuenftigen Open-Air-Festivals. Und das kann es nicht sein.

    Dass heißt:
    die Auflagen muessen realistisch bleiben. Zu was solche ueberzogenen Forderungen fuehren haben wir bei der LoveParade in diesem Tunnel gesehen der viel zu eng war und der einzige Zugangskanal zu dem auch viel zu kleinen Festival-Gelände. Und diese Einzäunung hat dann auch noch mit dazu beigetragen dass diese Panik entstanden ist.

  5. 22.

    @ Bulle 08.05.2019 | 10:37 Uhr

    „. Kein Mensch braucht die Polizei.

    Ganz ohne Polizei komt kein Land aus. Ohne Polizei funktioniert unser Rechtsstaat nicht. Deswegen ist es ja auch richtig, das es direkt am Eingang vom Festival-Gelände eine solche Polizeistation gibt wie jedes Jahr auch.

    Und Ihr Ausdruck "Herrschaften" bei dem hier:

    "Und falls es doch nötig wäre, könnte man einfach die 110 anrufen und DANN könnten die Herrschaften ja ihre Arbeit machen.“"

    ist nicht gerade sehr nett gegenueber der Polizei. Und dann noch zu dem hier von Ihnen:

    "Danke für diese Ansage. Am besten alle machen nur noch Rufbereitschaft zuhause. Regelt den Mist doch alleine. "

    Das ist doch Quatsch!! Keiner will die Polizei loswerden. Das ist doch völliger Stuss. Aber warum bitte braucht es solche Polizeistationen auf so einem Festival-Gelände?? Und warum braucht es bitte völlig anlasslose Bestreifung (Generalverdächtigung + verbotene Schleierfahndung)??

  6. 21.

    P.K.

    "Eines der Schönsten Dinge die von Menschenhand erschaffen wurde, so zu diskreditieren ist einfach unglaublich traurig."

    stimmt in der Tat. Mit sowas wird schon versucht, solche Open-Air-Festivals fuer die Zukunft zu verhindern und dass ohne Grund. Damit wird unsere Kultur zerstört und da duerfen wir auf keinen Fall mitmachen. Open-Air-Festivals sind ein Teil unserer Kultur. Und bislang gab es bei sowas auch keine Terroranschläge oder sowas. Und bislang gab es auch immer nur eine sogenannte "abstrakte Bedrohung" wie es die Innenminiser genannt haben.

    Denn auch ich möchte in Zukunft weiterhin zu Open-Air-Festivals gehen können. Wenn dass aussterben wuerde, dann wäre unser Land nicht mehr das Land das ich liebe und in dem ich gerne leben wuerde. Deswegen muessen die Auflagen im Rahmen bleiben und duerfen nicht ueberzogen sein.

  7. 20.

    @ P.K. 12:54 Uhr

    "Andere Kritikpunkte des zuständigen Ordnungsamtes sind ebenso unsinnig, wie die Forderung einer Wache auf dem Gelände, daher denkt daran das nicht nur die Polizei Anteil trägt. Ich hoffe das sich geeinigt wird und dieses Kulturevent wie gewohnt stattfinden wird. "

    Einige Auflagen sind durchaus sinnvoll wie etwa das mit

    a) den Ordnern
    b) der Beleuchtung von Notausgängen und Fluchtwegen
    c) der baulichen Sicherheit der Buehnen auf denen die Musiker auftreten
    d) Brandschutz in diesen Hangars (denn diese Scheinwerfer werden schon ganz schön heiß)
    e) Muellentsorgung
    f) Sanitätsstation

    Da gehe ich mit dem Ordnungsamt und mit der Polizei konform. Denn Drogen haben auf diesem Festivalgelände nichts verloren. Da bin ich mit der Polizei konform, weil auch ich gegen Drogen bin. Nur eben das mit der dauerhaften Präsenz (also diese anlasslose Bestreifung und diese Polizeiwache auf dem Gelände) braucht niemand. Sows ist verfassungswidrig.

  8. 19.

    Auch von mir an die Polizei Frage zu dem hier:

    https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2019/05/fusion-festival-auflagen-sicherheit-suche-nach-kompromiss.html

    ""Wir wollen auf dem Gelände frei agieren"

    Hauptstreitpunkt bleibt der freie Zugang der Polizei. "Die Fusion ist die einzige uns bekannte Großveranstaltung, auf der die Polizei nicht vertreten ist", sagte Diana Mehlberg, Sprecherin des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg am Dienstag rbb|24. "Wir wollen auf dem Gelände frei agieren können" - nur so ließen sich mögliche Gesetzesverstöße effektiv verfolgen. "

    habt ihr dass denn jemals nicht gedurft?? Gab es da jemals irgendwie Probleme?? Denn aus den Kommentaren hier sieht das anders aus. Und auch beim Tagesspiegel oder beim NDR oder beim ZDF (ZDF-Nachrichten berichten auch ueber diesen Fall) sieht es auch anders aus. Klar wäre es nicht gut, wenn die Polizei das erst ausdiskutieren muss. Wenn was ist, muss die Polizei gleich reinduerfen ohne große Diskussion.

  9. 18.

    Nochmal die Frage: warum wird die Forderung der Polizei, entweder eine Wache mitten im Festival zu errichten, oder die Veranstaltung zu verbieten, falsch dargestellt als "besteht auf freiem Zugang"? Den ihr noch nie irgendwer verweigert hat, oder überhaupt verweigern könnte?

  10. 17.

    Eines der Schönsten Dinge die von Menschenhand erschaffen wurde, so zu diskreditieren ist einfach unglaublich traurig. Am besten bewerten wir doch gleich alle Dinge neu, die Pyramiden von Gizeh haben Tausende Menschen auf dem Gewissen und die Kirche führte Zehntausende in den Tot. Reißen wir doch auch gleich deren Mauern ein, den mit heutigen Werten haben diese ja auch nichts mehr zu tun.

    Fakt ist, das auf diesen Festival ohne Polizeischutz, weniger Gewaltdelikte in 22 Jahren feststellbar sind als auf nur einem Oktoberfest. Jeder Dorfbums macht mehr Probleme. Es wurde hier ein eigener Kulturkreis erschaffen der im wesentlichen sozialer ist, als die Gesellschaft in der wir ausserhalb dieser 5 Tage leben. Andere Kritikpunkte des zuständigen Ordnungsamtes sind ebenso unsinnig, wie die Forderung einer Wache auf dem Gelände, daher denkt daran das nicht nur die Polizei Anteil trägt. Ich hoffe das sich geeinigt wird und dieses Kulturevent wie gewohnt stattfinden wird.

  11. 16.

    Quatschpost, insbesondere nach der traurig verlaufenen Loveparade.
    Ums Kiffen geht es hier auch nicht. Es muss kein Mensch denken, dass die Polizei da jedem hinterherrennt. Aber wer da schon Schiss hat, basht natürlich gern die Polizei.

  12. 15.

    „. Kein Mensch braucht die Polizei. Und falls es doch nötig wäre, könnte man einfach die 110 anrufen und DANN könnten die Herrschaften ja ihre Arbeit machen.“ Danke für diese Ansage. Am besten alle machen nur noch Rufbereitschaft zuhause. Regelt den Mist doch alleine.

  13. 14.

    Absoluter Quatsch, es gibt ein Sicherheitskonzept das über 20 Jahre lang abgesegnet wurde, und trotz 2018 verabschiedeter VO zugelassen worden ist. Dieses Konzept wurde mit allen Behörden erarbeitet und Jahr für Jahr erweitert. Die Forderung der Behörden steht ein keiner relation. Seit 10 Jahren oder mehr (+/- 2 Jahre,) ist die Besucheranzahl konstant und das Konzept trotzdem verbessert worden. Die Statistik zeigt das dieses Konzept funktioniert, Festivals mit ähnlicher Größe oder Größer weisen mehr gesetzliche Verstösse auf.

    Die Dunkelziffer von Verstössen ist in relation zu den aufgenommenen Tatbeständen bei jedem Festival mit Polizeischutz größer. 3 Vergewaltigungen in mehr als 20 Jahren sind traurig und unverzeilich, aber an den ersten beiden Tagen des Oktoberfestes (in nur einem Jahr) mit Polizeischutz wurden mehr Vergewaltigungen begangen. Auch dort ist die Ddunkelziffer nicht bekannt. Genauso rechnet es sich mit BTM vergehen oder anderen Delikten.

  14. 13.

    Fusion retten, Heiko Kärger abwählen!

  15. 12.

    Also das mit den engen Fluchtwegen halte ich auf dem weitläufigen Gelände dort mal etwas übertrieben. Wir sprechen hier von einem mehrere Hektar großen Gelände mit freiem Auslauf nach drei Seiten. Eine Seite wird ja begrenzt durch den Mirower Schifffahrtskanal.
    Das mit der Polizei ist neu, das war die vorherigen Jahre nicht. Aber man könnte sich arrangieren. Andere Festivals machens auch, z.B. das Hurricane https://www.hurricane.de/de/infos/sicherheit-regeln/ siehe unter Polizei. Ich hab da mal ne Doku drüber gesehen. Das sind geschulte junge Polizisten, die da auch cool reinpassen.
    Wäre schade, wenn FUSION nicht mehr ist. Ich vermisse als Saisontourist dort sonst das An- und Abreisechaos auf den Straßen und in der Bahn, die leer gekauften Supermärkte in Rechlin und Mirow, das boomboomboom Gedröhne von Rechlin bis Mirow, Massenbaden im Schifffahrtskanal und überhaupt das bunte Volk.

  16. 11.

    Das "versprechen" kann nicht funktionieren, denn ein Polizist kann sich nicht heraussuchen welche Vergehen er verfolgt. Wenn er einen Gesetzesverstoss bemerkt ist er verpflichtet tätig zu werden, auch dann wenn es ein schlechtes, vorgestriges, idiotisches Gesetz ist wie das deutsche Cannabisverbot.

  17. 10.

    Das ist doch eine etwas Irreführende Überschrift - natürlich hat die Polizei "freien Zugang"!

    Dass sie aber keinen Anspruch darauf hat, mitten in das privat organisierte Festival ein eigenes Wachgebäude zu platzieren, und dass es eine undemokratische Frechheit ist, andernfalls die Genehmigung verweigern zu wollen, das sollte ebenso einleuchtend sein.

  18. 9.

    Vlt sollte man das Ganze einfach mal privaten Sicherheitskräften und dem Veranstalter überlassen. Ich bin genervt von dem Polizeibashing. Keiner will die Polizei haben, aber wenn was passiert schreien alle hinterher dass die Polizei nichts gemacht hat. Dann ist das eben eine private Veranstaltung und die öffentliche Sicherheit und Ordnung muss nicht gewährleistet werden. Soll einer die Polizei bei Bedarf rufen. Kommt dann ein Streifenwagen. Basta

  19. 8.

    Ick vermute mal, wenn die Polizisten ´versprechen´, über die Tage keine Vergehen mit Cannabis zu ahnden, dann dürfen die auch mit feiern.
    Andererseits mal ein interessantes soziologisches Experiment. Bin mal gespannt, ob mit Polizeipräsenz mehr oder weniger Konflikte entstehen.
    Wenn jeder, der mal einen rauchen will, gleich angemacht wird, sicher mehr!

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