Das rote Dach des Hans-Otto-Theaters in Potsdam wird angestrahlt und leuchtet (Quelle: Imagebroker/Thomas Robbin)
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Literaturfestival - Lit:Potsdam zählt 5.000 Besucher

Mit einer Lesung des Schriftstellers Robert Menasse gemeinsam mit seiner Schwester Eva Menasse im Potsdamer Hans Otto Theater ist am Sonntag die siebte Auflage des Literaturfestivals Lit:Potsdam zu Ende gegangen. Rund 5.000 Gäste seien in der vergangenen Woche zu den Veranstaltungen mit mehr als 30 Schriftstellern, Schauspielern und Verlegern an außergewöhnlichen Orten in und um die Landeshauptstadt gekommen, teilten die Veranstalter am Sonntag mit.

Mit eingerechnet seien die Teilnehmer eines Schulprogramms, an dem sich mehr als 40 Klassen mit rund 1.200 Schülern beteiligt hatten, sagte Pressesprecherin Susanne Meierhenrich. Auch im Vorjahr waren 5.000 Besucher zu den Lesungen und Veranstaltungen unter dem Motto "Starke Worte, schöne Orte" in Villen, Gärten und Museen gekommen.

Bootfahren mit Natalia Wörner

Die Schauspielerin Natalia Wörner hatte in diesem Jahr mit ihren Zuhörern auf Flößen zur Pfaueninsel übergesetzt und dort zum Fontane-Jahr im Wirtshaus die Erzählung "Die Birnen von Ribbeck" von Friedrich Christian Delius gelesen. Zum 200. Geburtstag des märkischen Dichters Theodor Fontane läuft in diesem Jahr in ganz Brandenburg ein großes Kulturprogramm.

Als sogenannter "Writer in Residence" las Robert Menasse bei der Festveranstaltung aus seinem Gesellschaftsroman "Die Hauptstadt", in dem er die Widersprüche und Konfliktlinien der Europäischen Union in Brüssel durchspielt.

Sendung: Radioeins, 19.05.2019, 18 Uhr

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