Regisseur Andreas Dresen (l, Film "Gundermann") freut sich neben Schauspieler Alexander Scheer beim Deutschen Filmpreis (Bild: dpa/Kalaene)
Video: rbb24 | 03.05.2019 | Petra Gute | Bild: dpa/Kalaene

69. Deutscher Filmpreis in Berlin - "Gundermann" triumphiert bei den Lolas

Bester Spielfilm, bester Hauptdarsteller, beste Regie: Beim Deutschen Filmpreis hat die rbb-Koproduktion "Gundermann" in den wichtigsten Kategorien abgeräumt. Das Team um Regisseur Andreas Dresen war von sechs Lolas sichtlich gerührt. Von Anne Kohlick

Deutschlands wichtigste Auszeichnung fürs nationale Kino, die Lolas, wurden am Freitagabend im Palais am Funkturm in Berlin verliehen. Als Favorit mit zehn Nominierungen war der Film "Gundermann" von Regisseur Andreas Dresen ins Rennen gegangen - und wurde den hohen Erwartungen absolut gerecht. Sechs Lolas konnte die rbb-Koproduktion über den singenden Baggerfahrer Gerhard Gundermann (1955-1998) einheimsen, darunter den Hauptpreis für den besten Spielfilm. Auch die wichtigen Preise für die beste Regie und die beste männliche Hauptrolle hat "Gundermann" gewonnen.

Mit seiner Verkörperung des DDR-Liedermachers "Gundi" hatte Alexander Scheer schon die Jury des Bayerischen Filmpreises überzeugt. Jetzt konnte er sich auch beim Deutschen Filmpreis durchsetzen - gegen Jonas Dassler als Serienmörder in Fatih Akins von der Kritik geschmähtem Schocker "Der goldene Handschuh", und gegen Rainer Bock, der im Drama "Atlas" mit stoischer Mine einen Möbelpacker für Zwangsräumungen spielt.

Susanne Wolff überzeugt die Jury in "Styx"

Vier Lolas - eine davon die silberne für den zweitbesten Spielfilm - konnte das Drama "Styx" von Wolfgang Fischer für sich verbuchen. Der Film erzählt von einer Seglerin, die auf dem Meer auf ein Flüchtlingsboot trifft. "Styx" feierte seine Premiere auf der Berlinale 2018 in der Sektion "Panorama" und gewann bereits den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis.

Für die Hauptrolle wurde Susanne Wolff mit einer Lola ausgezeichnet. Sie überzeugte die Jury als Notärztin, die schwankt - zwischen dem Wunsch zu helfen und der Angst, selbst ins Unglück mit hineingezogen zu werden. Die 46-Jährige setzte sich in der Preiskategorie durch gegen Aenne Schwarz, die in "Alles ist gut" ein Vergewaltigungsopfer spielt - und gegen Luise Heyer. Die Wahl-Berlinerin hat die Lola für die beste weibliche Nebenrolle gewonnen - für ihre Rolle als Mutter von Hape Kerkeling in "Der Junge muss an die frische Luft".

03.05.2019, Berlin: Schauspielerin Luise Heyer bekommt bei der Verleihung des 69. Deutschen Filmpreises "Lola" einen Preis in der Kategorie "Beste weiblioche Nebenrolle" (Quelle: dpa/ Pedersen)Eine Lola für Luise Heyer, die Hape Kerkelings Mutter gespielt hat

Beim Oscar leer ausgegangen, jetzt prämiert

Die Lola für die beste männliche Nebenrolle ging an Alexander Fehling für seinen Part in "Das Ende der Wahrheit". Der Thriller über einen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes startet erst nächste Woche in den Kinos. Fehling hat sich in der Kategorie durchgesetzt gegen den Mitnominierten Oliver Masucci, der im von den Feuilletons verrissenen "Werk ohne Autor" den Künstler Joseph Beuys spielt und gegen Martin Wuttke als alleinerziehenden Vater in "Glück ist was für Weicheier".

Über gleich zwei Lolas konnte sich ein Dokumentarfilm freuen, der bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen war: Die rbb-Koproduktion "Of Fathers And Sons" von Talal Derki zeigt den Alltag eines salafistischen Rebellenführers in Syrien. Der unter extremen Bedingungen entstandene Film wurde jetzt als beste Dokumentation und für den besten Schnitt ausgezeichnet.

03.05.2019, Berlin: Schauspieler Alexander Fehling bekommt bei der Verleihung des 69. Deutschen Filmpreises "Lola" die Lola (Beste männliche Nebenrolle") (Quelle: dpa/ Pedersen)Alexander Fehling hält die Lola für die beste männliche Nebenrolle in seinen Händen.

Ehrenpreis für Margarethe von Trotta

Eine Preisträgerin stand schon vorab fest: Die Regisseurin Margarethe von Trotta bekam den Ehrenpreis für ihre "herausragenden Verdienste um den deutschen Film". Die 77-Jährige habe sich schon "in einer Zeit, in der Frauen das Regieführen kaum zugetraut wurde", bewiesen und dem deutschen Kino "ein paar seiner intensivsten Frauenfiguren" geschenkt - so würdigte Schauspieler Ulrich Matthes, Präsident der Deutschen Filmakademie, die Ehrenpreisträgerin.

Margarethe von Trotta war zu Tränen gerührt, auch vom minutenlangen Applaus des Publikums. "Lange hatte ich ein Lebensmotto", sagte sie in ihrer Dankesrede, "ein Rilke-Zitat: 'Wer spricht von Siegen? Überstehen ist alles.' Aber das ist ein Sieg!". Dabei hielt sie ihre Ehren-Lola stolz in der Hand.

Iris Berben musste weinen

Schon bei der Eröffnungsrede des neuen Präsidenten der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, hatte es Tränen gegeben. Seine Vorgängerin Iris Berben war sichtlich gerührt, als er eine Hommage an sie sang: "The Lady Is a Tramp" von Frank Sinatra in einer Version, die er eigens für die 68-jährige Schauspielerin umgetextet hatte. Die knapp 2.000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie bestimmen in geheimer Wahl, wer eine Lola gewinnt.

Ulrich Matthes hielt eine sehr persönliche, bewegende Eröffnungsrede, in denen er Kinos als "Orte der kulturellen Bildung" und "Schulen der Empathie" lobte und von den Filmemachern forderte: Werdet radikaler, tollkühner und empathischer! Das deutsche Publikum regte der Schauspieler an, häufiger ins Kino zu gehen. Das täten laut einer Studie nur 37 Prozent der Deutschen mindestens einmal jährlich. In Großbritannien seien es dagegen 78 Prozent.

03.05.2019, Berlin: Schauspieler UIlrich Matthes, Präsident der Deutschen Filmakademie, und Schauspielerin Iris Berben stehen bei der Verleihung des 69. Deutschen Filmpreises "Lola" auf der Bühne (Quelle: dpa/ Pedersen)
Die sichtlich gerührte Iris Berben neben ihrem Nachfolger Ulrich Matthes.Bild: ZB/ Pedersen

Mit dem Bauhelm auf dem roten Teppich

1.900 geladene Gäste erlebten die Gala am Palais am Funkturm. Schauspieler und Comedian Tedros "Teddy" Teclebrhan und Moderatorin Désirée Nosbusch - zuletzt zu sehen in der Grimme-Preis-gekrönten TV-Serie "Bad Banks" - führten durch den Abend. Doch nur Désirée Nosbusch konnte dabei überzeugen. Ihr 35-jähriger Co-Moderator versuchte es auf die witzige Art, driftete aber oft ins Peinliche ab und hatte immer wieder Probleme, seinen Text vom Teleprompter abzulesen.

Vor der Gala bibberten die Stars des deutschen Kinos auf dem roten Teppich in der kalten Berliner Mai-Luft. Neben Gänsehaut unter Gala-Outfits gab es auch das ein oder andere kuriose Accessoire zu entdecken: Alexander Scheer, Gewinner der Lola für die beste männliche Hauptrolle, posierte etwa mit Smoking und Bauhelm für die Fotografen.

Für die Lola kommen sie alle

Alle Gewinner und Nominierten im Überblick

  • Bester Spielfilm

  • Beste weibliche Hauptrolle

  • Beste männliche Hauptrolle

  • Beste weibliche Nebenrolle

  • Beste männliche Nebenrolle

  • Beste Regie

  • Bestes Drehbuch

  • Bester Dokumentarfilm

  • Bester Kinderfilm

  • Beste Kamera / Bildgestaltung

  • Bester Schnitt

  • Beste Tongestaltung

  • Beste Filmmusik

  • Bestes Szenenbild

  • Bestes Kostümbild

  • Bestes Maskenbild

  • Besucherstärkster Film

  • Ehrenpreis

  • Bernd-Eichinger-Preis

Beitrag von Anne Kohlick

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16 Kommentare

  1. 16.

    Ein Vorschlag. Wenn Sie sowas von erzürnt sind über den Film, wieso schreiben Sie Ihren Unmut nicht direkt mal an Andreas Dresen? Ist übrigens ein ehem. DDR Bürger und hat seinen Film sehr gut erklärt, wie ich finde.
    Der Film“ Das Leben der Anderen“ ist noch viel zu beschönigend dargestellt, doch mit herausragenden Darstellern gespielt. Macht auch für jeden Nicht DDR Bürger klar, was da so abgelaufen ist. Auf eine Antwort warte ich erst gar nicht von Ihnen.

  2. 15.

    Ich kann Ihre Entrüstung sehr gut nachvollziehen. Und, obwohl ich den Film noch nicht gesehen habe, dafür aber all die anderen sehr gelungenen Produktionen dieses großartigen Regisseurs möchte ich hier einige Sätze wiedergeben, die es vielleicht auch für Sie etwas verständlicher machen.
    “ Geschichten, die komplizierter sind, die differenzierter sind, die nicht nur von Gut und Böse oder Tätern und Opfern handeln, sondern auch von den vielen menschlichen Tönen dazwischen, die zu unserem Leben-Ost wie West- dazugehören“ sagt Andreas Dresen.

  3. 14.

    Das Schwarzweißdenken sind doch Ihre Stereotype. Eine beschönigende DDR-Nostalgie, bei der ein Stasispitzel, der sich für einen Kommunisten hielt, noch als "interessante" und bejubelte Persönlichkeit rüberkommt, nutzt niemandem. Wie gesagt, bin ich sehr erstaunt, dass das auch heute noch bei Radiomoderatoren passiert.
    Würde Ihnen mal raten, sich u. a. "Das Leben der anderen" anzusehen, in dem bespitzeln, erpressen, einschüchtern, ausnutzen, faschistoide Beschneidung der Meinungsfreiheit, der Privatsphäre usw. durch die Stasi nicht nostalgisch gezeigt wird. Jetzt könnten Sie dem Film natürlich von Ihren Stereotypen die "schwarzen" anhängen, weil die Realität gezeigt wurde, würde aber dem Film nicht gerecht. Der kann genauso die Grauzonen reflektieren.

  4. 13.

    Wenn Sie das Geschriebene verstehen würden, was Sie offensichtlich nicht tun, hätten Sie in keinen von dem von mir Geschriebenen lesen können, dass ich eine Kategorie "DDR schlecht, BRD gut" aufmachte. Gerade Sie, der aus dem Osten zu kommen scheint, müsste es ein klares Bekenntnis sein, dass ein solches Regiem von Angst, Überwachung, Denunziation, Verhaftungen, Verunglimpfungen, federführend durch die Stasi und ihren willfährigen Helfershelfern, wie eben die Gundermanns, Kahanes, Dehms es waren, nicht Verherrlicht wird, sondern mit Abscheu begegnet. Rückgradlose, sich anbiedernde Gesellen haben diese DDR am Leben erhalten und jede Menge sprachlos werden lassen, aus Angst denunziert zu werden. Leider sind es heute die Gleichen, die sich der BRD andienen und versuchen, das Gelernte aus DDR-Zeiten neu zu etablieren. Ja, hören Sie alte Gundermann-Platten und seien Sie froh und glücklich, dass die Zeit, wo der Stasi-Mann Sie abholt, erstmal vorbei ist.

  5. 12.

    Es ist schade, dass der RBB meine gestrige Antwort auf G.M. aus b nicht freigegeben hat. Da war ich wohl nicht nett genug.
    Deshalb noch einmal kurz. Ich kann es tolerieren, das Sie und G.M. und viele andere in der Kategorie DDR schlecht, BRD gut denken, sehe es selber aber etwas differenzierter.
    ich halte es aber für sinnlos, auf dieser Basis weiter zu diskutieren, deshalb beende ich das Thema jetzt von meiner Seite, lege mir eine Gundermann-Platte auf und genieße den Sonntag.

  6. 11.

    Ich halte zwar nichts von Wikipedia, aber die Informationen werden reichen, Schindler als "Industrieller, der an der Rüstungsproduktion viel Geld verdient hat und durch die Rüstungsproduktion den Krieg der Nazis unterstützt hat." diffamieren. Wie anders hätte er hunderte von Juden helfen können?
    Was aber motivierte Gundermann Freunde und Bekannte bei der Stasi zu denunzieren?
    Aber, wie ich lese, rechnen Sie die IM-Tätigkeiten mit demBRD-System auf. Da die Nazis und in der DDR die Tschekisten, als Schild und Schwert der Partei, mit Tausenden IMs, wie diese Gundermann, Dehms, Kahanes. Die Zeit will ich auch nicht wiederhaben, auch nicht, dass sich das heute wieder etablierte. Leider kommt, wie man sieht, alles wieder.

  7. 10.

    Wieso, Sie verdrehen hier alles. Schindler wollte andere und sich retten und hat niemanden bespitzelt oder in den Knast gebracht. Gundermann wollte sich als und verdrehter Weise als "Kommunist" retten, der braucht kein filmisches Denkmal. Und jetzt kommt der Stasispitzel noch in schicken Bildern daher, wie das bei Ostalgie immer üblich ist. Na dann war ja alles "gut" und die verdrehten Kühnerts dieser Welt haben "recht", wenn sie DDR 3.0 wollen.

  8. 9.

    Zu Ihrer ersten Bemerkung, Oskar Schindler hat nicht nur jüdischen Menschen zur Flucht verholfen, sondern war auch Industrieller, der an der Rüstungsproduktion viel Geld verdient hat und durch die Rüstungsproduktion den Krieg der Nazis unterstützt hat.
    Zweitens bin ich in Hoyerswerda geboren, in Cottbus aufgewachsen und habe die DDR 26 Jahre meines Lebens selbst erfahren. Ich wünsche mir die DDR so wie sie war nicht zurück, habe mir aber auch die BRD so wie sie ist nie gewünscht.
    Es ist richtig, dass die BRD viele Menschen freigekauft hat, von denen die meisten vom System DDR schikaniert und eingesperrt wurden, weil sie oppositionelle Meinungen vertreten haben.
    Aber die BRD hat Systemgegner ebenso schikaniert, eingesperrt und mit Berufsverboten belegt und die BRD hat die alten Nazi-Kader protegiert und geschützt. Das alles war Teil des kalten Krieges, der nicht nur vom Ostblock geführt wurde.

  9. 8.

    Ich verstehe den Vergleich nicht.
    Wollen Sie Schindler, der hunderte Juden vor den sicheren Tot rettete, mit einem Stasispitzel und Denunzianten vergleichen, der Exestenzen in der DDR vernichtete, indem er sich der Staatssicherheit andiente? Auch verstehe ich nicht, was Sie mit "jenseits der Klischees die uns von westdeutschen Meinungsmachern immer wieder präsentiert" wurde. Was wurde Ihnen denn von denen erzählt? Das in der DDR der Sozialismus mit menschlichen Anglitz herrschte? Alles so schön bunt? Waren sie in der BRD wirklich so naiv? Wurden nicht Tausende von der BRD frei gekauft, die eben durch solche Menschen, wie Gundermann, im Stasi-Knast landeten? Vielleicht sollten Sie wirklich mal die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen besuchen, damit Sie den Unterschied zu Schindler begreifen.

  10. 7.

    Als der typische Wessi sehe ich das eben auch so. Als eine Aufarbeitung der DDR Geschichte. Zudem wird sich Andreas Dresen schon was dabei gedacht haben, als er sich mit dem Thema befasst hat. Aber so beiseiteschieben kann man die Äußerungen von @ Martina Schoppe nun einmal nicht. Macht mich zumindest sehr nachdenklich

  11. 6.

    Mit der gleichen Begründung könnte man auch den Oscar-prämierten Film Schindlers Liste verdammen.
    Für mich ist der Film ein Stück Aufarbeitung der DDR-Geschichte, jenseits der Klischees die uns von westdeutschen Meinungsmachern immer wieder präsentiert werden.

  12. 5.

    Ich fand Gundermann schrecklich, als Musik gab es Besseres, aber er hat mit zwei Gesichtern gelebt, wird dafür heute noch von ostalgischen Radiomoderatoren gehyped. Wie geht sowas?

  13. 4.

    .. wenn sich allerdings die Kunst oder der Künstler , auch wegen der öffentlichen Medien; an die Politik klammert um damit auch Erfolg zu haben scheint die kritische Rolle der Kunst an der Wahrheit verloren zu gehen...

  14. 3.

    Gundermann, eine zwiegespaltene Persönlichkeit. Auf der einen Seite ein genialer Liedermacher, auf der anderen, ein Stasispitzel, der so manchen seiner Freunde in den Knast brachte.
    Wie werden sich die Opfer heute fühlen, wenn der Spitzel, dem sie unendliche Entbehrungen verdanken, die die Arbeit und ihr soziales Umfeld verloren, von der Gesellschaft stigmatisiert wurden, heute verherrlicht wird und sein "Lebenswerk" vergoldet?
    Ich empfinde es als eine weitere Demütigung seiner Opfer.
    Allen aber, die den Preis verdient und den Film toll fanden, sei ein Besuch im Stasigefängnis Hohenschönhausen angeraten, der ersten Stadion, der von Gundermann denunzieren.

  15. 2.

    Wohl verdient. Andreas Dresen zählt für mich zu einem der besten Deutschen Regisseure. Gratulation.

  16. 1.

    Der Präsident der deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, hat angesichts von Wahlerfolgen rechter Parteien mehr Politik in deutschen Filmen gefordert. Der am heutigen Freitag verliehene deutsche Filmpreis sei eindeutig eine politische Veranstaltung.

    Ist in RBB24 Inforadio zu hören.

    Matthes ist zuzustimmen.

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