Meret Becker bei einer "Tatort"-Premiere in Berlin (Quelle: imago/Müller)
Bild: imago stock&people/Müller

Abschied angekündigt - Meret Becker steigt 2022 aus dem Berliner "Tatort" aus

Noch drei Jahre, dann wird Kriminalhauptkommissarin Nina Rubin nicht mehr im Berliner "Tatort" ermitteln. Schauspielerin Meret Becker sieht die Zeit für sich gekommen, etwas Neues auszuprobieren. 

Schauspielerin Meret Becker wird den "Tatort" des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) verlassen. Ab 2022 möchte sie sich anderen künstlerischen Aufgaben widmen und sich auf Neues konzentrieren.

Becker teilte mit: "Wir werden am Ende 15 Folgen Berliner Tatort zusammen gemacht haben. Das sind rund sieben gut verbrachte Jahre Lebenszeit. Es waren unzählige wunderbare Momente mit all den Kollegen, denen ich begegnen durfte, allen voran mein Kollege Mark Waschke, den ich mittlerweile einen Freund nennen würde. (...) Dennoch war und bin ich ein Streuner, und es ist an der Zeit, meine Neugierde weiter zu stillen und Neues auszuprobieren." Bis zu ihrem endgültigen Abschied wird es noch fünf "Tatort"-Folgen mit Meret Becker geben.

Mark Waschke bleibt

Seit 2015 spielt Becker die Kriminalhauptkommissarin Nina Rubin und ermittelt gemeinsam mit ihrem Kollegen, Kriminalhauptkommissar Robert Karow (Mark Waschke), in Berlin. Über 9,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten beide am 5. Mai 2019 im Krimi "Der gute Weg". Der Berliner "Tatort: Meta" gewann im Februar 2019 einen Grimme-Spezialpreis.

Mark Waschke sorgt für Kontinuität, er bleibt für den "Tatort" im Einsatz. Noch ist offen, wer künftig an der Seite von Kommissar Karow in der Hauptstadt ermittelt. Der nächste Berliner "Tatort: Das Leben nach dem Tod" läuft im Herbst im Ersten.

Sendung: Abendschau, 22.05.2019, 19.30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

20 Kommentare

  1. 19.

    Kein Verlust. Vllt kann man ab da schauen..

  2. 17.

    Wie kann man sich zu schlechter Besetzung und schlechten Drehbüchern äußern, wenn man "eh keine Berlin Tatorte mehr gesehen" hat? Natürlich gefällt nicht jeder Tatort, egal von welchem Sender. Aber erst der letzte Berlin-Tatort "Der gute Weg" war so spannend und überraschend, dass sich jede Minute gelohnt hat.

  3. 15.

    Sorry. Dann eben eine junggebliebene Frau und Schauspielerin. Sich nicht dafür zu entscheiden, bis zum Abwinken einen Tatort nach dem anderen zu machen ist doch aber auch verständlich.

  4. 13.

    Liebe Störenfrieda,
    Sie bringen es auf dem Punkt. Meret Becker, erholsam schräg. Aber um ehrlich zu sein, überrascht bin ich nicht sonderlich. Schubladendenke liegt der Meret nicht. Sie ist noch jung.

  5. 12.

    Kein Verlust. Seit der Neubesetzung habe ich eh keine Berlin Tatorte mehr gesehen. Liegt sicherlich nicht nur an den schlechten Schauspielern, sondern auch an den noch schlechteren Drehbüchern.

  6. 10.

    Nun, jetzt muss der RBB sich nach einer Neuen umschauen, die schauspielerisch noch talentfreier ist, als ihre Vorgängerin, die so gar nichts von ihrem Vater und Bruder hatte.

  7. 9.

    Der "Tatort" erinnert mich immer an den "Polizeiruf 110" der 70er und 80er Jahre. Sehe die noch heute gerne, um zu erfahren, wie die DDR tickte.

  8. 8.

    Seit ich die Dame mal im Interview erlebt haben, ist sie mir völlig suspekt. Schauspieler sind außerhalb ihrer vorgegebenen Sprechtexte nicht selten völlig unbeholfen.

  9. 7.

    Schade. Tolle Schauspielerin, tolles Tatort-Team. Grade Meret Becker ist so erholsam schräg und schrill. Diese glatten, perfekten Darsteller woanders öden nur noch an, Frau Becker macht Spaß und verkörpert unsere irre Stadt. War schön, aber ein bißchen ist ja noch^^

  10. 6.

    Zum Glück, bleiben ja noch einige Tatorte von ihr mit aufzuklären.

  11. 5.

    Den Tatort mit diesem Team habe ich nie geschaut, daher kein Verlust !!!!!

  12. 4.

    Kann den Tatort nur verbessern.

  13. 3.

    Juhu, ehrlich, ich kann die Rolle nicht ertragen, nix gegen die Schauspielerin, aber der Berliner Tatort ist so ätzend mit diesem Charakter der Kommissarin

  14. 2.


    …das finde ich soooo schade. Sie hat das typische Berlin verkörpert – schnoddrig, chaotisch, lie-benswert – kongenial im Zusammenspiel mit Mark Waschke. Bedauerlich. :-(

  15. 1.

    Schade. Es ist ein großartiges Team, tolle Schauspieler, ungewöhnlich sehenswerte Tatorte....

Das könnte Sie auch interessieren

Sänger und Gitarrist Moritz Krämer, Die Höchste Eisenbahn, live im Konzert (Quelle: dpa/Jens Niering)
dpa/Jens Niering

Konzertkritik | Die Höchste Eisenbahn - Die Bahn macht glücklich

Seit ihrer Gründung wird die Berliner Band Die Höchste Eisenbahn von Fans und Kritikern geliebt – für ihre großen Melodien und ihre kleinen Alltagsgeschichten. Im Festsaal Kreuzberg haben sie nun das erste von drei Konzerten gegeben. Simon Brauer war beeindruckt.