Am 6. Mai geht die neue Kulturmarke des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) "rbbKultur" an den Start. (Bild: rbb)
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Multimediale Marke des rbb - rbbKultur geht an den Start

Am Montag geht die neue Kulturmarke des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) "rbbKultur" an den Start. Für den rbb ist das nach dem Informationsangebot rbb24 der nächste Schritt auf dem Weg, Inhalte crossmedial zu planen und multimedial zu verbreiten.

Herzstück von rbbKultur sind das Kulturradio, das seinen Namen in rbbKultur ändert, und "rbbKultur - Das Magazin" im rbb Fernsehen und im Netz auf rbbkultur.de sowie in der neuen rbbKultur-App. Hier finden die Angebote aus Radio und Fernsehen zusammen.

rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus: "Die Vielfalt des kulturellen Lebens in Brandenburg und Berlin bildet der rbb schon jetzt in all seinen Programmen ab. Aber mit der neuen multimedialen Marke rbbKultur schaffen wir einen verlässlichen Anlaufpunkt für alle, die sich für Kultur, Bildung und Wissenschaft aus Berlin und Brandenburg interessieren: im Fernsehen, bei rbbkultur im Radio und alles gebündelt online auf rbbkultur.de."

Kultur-Update per Newsletter

Immer montags und samstags um 06.00 Uhr gibt es einen rbbKultur-Newsletter, der Hörern, Zuschauern und Nutzern eine Auswahl zu den wichtigsten Themen, besonderen Hintergründen oder zeitlos Bedeutsamem bietet. In jedem Newsletter gibt ein Thema den Ton an.

Das rbb Fernsehen sendet bereits seit einem Jahr erfolgreich "rbbKultur - Das Magazin" auf dem neuen Sendeplatz samstags um 18.30 Uhr. Die Sendung wird auch weiterhin Kulturreportagen und aktuelle Kulturberichterstattung ins Programm einbringen.

Viele Medienpartner in der Klassikszene

Kulturradio bleibt seinem Markenkern klassische Musik und dem regionalen Fokus auch unter neuem Namen treu und nutzt die neue Online- und Social Media-Plattform, um insbesondere seine Wortangebote wie Feature, Hörspiel, Lesungen, Reportagen und Gesprächssendungen zeitgemäßer, beispielsweise via Podcasts, zu distribuieren. 

rbbKultur arbeitet mit zahlreichen Medienpartnern zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, die Staatsoper Unter den Linden, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt, der Martin-Gropius-Bau, die Schaubühne Berlin, das Museum Barberini und das Staatstheater in Cottbus.

Sendung: Kulturradio, 06.05.2019, 06:00 Uhr

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7 Kommentare

  1. 7.

    Warum alles verwurstet werden muss weiß ich auch nicht, das Kulturradio war zuvor eigentlich ganz gut! Mich stört die Farbe Pink im neuen Design, das Jingle ist "modernisiert" worden, na gut, war das nötig? Der ganze rbb scheint irgendwie "kaputtrepariert" zu werden, Fritz und RadioEins höre ich schon lange nicht mehr, nun mal abwarten was der Programmdirektor aus Hamburg noch übrig lässt von der Identität. Regional und besonders wäre besser als alles zu Brei zu kochen. Hier sollte sich ein Landesrundfunksender auch nach dem Land anhören. Hamburg und Hanover ist nicht Berlin/Brandenburg. z.B. bei der Zeitansage. Einen bundesweiten Kultursender gibt es ja, das Kulturradio des rbb muss nicht genau so sein wie das DRadio Kultur. Naja, man wird sehen und vor allem hören. Ich bleibe Hörer das Kulturradios, doch man muss an die Hörer an den Rändern denken. Auf 104,4 ist der Empfang selbst in und um Prenzlau schwach. Alle NDR Sender sind dank Helpterberg dagegen voll da ... das ist doof.

  2. 6.

    Dieser Ansicht bin ich ebenfalls. Leider fehlt Fritz mittlerweile nicht nur das inhaltliche, sondern vor allem das musikalische Profil, was das Programm früher hervorstechen ließ. Die Konzentration auf Social-Media führte hier zu einer Vernachlässigung der redaktionellen Schwerpunkte, weshalb die aktuellen Themen meist belanglos wirken. Auch der Anteil von Musik ist gefühlt gestiegen sowie auch weniger abheben von den besten Hits der letzten zehn Jahre der anderen privaten Stationen bzw. Jugendsender der ARD geworden.

    Auch Marions Anmerkung finde ich gerechtfertigt. Durchaus sollte klassische Musik nicht in den Hintergrund geraten, jedoch sollte meiner Meinung nach auch andere Musik, gerne gehaltvollere Musik, im Kulturprogramm Platz finden. Als Beispiele seien hier mdrKultur, Tonart auf Dlf Kultur oder Bremen Zwei zu nennen.

  3. 5.

    Wenn man im Radio unter Kultur fast nur klassische Musik versteht, ist es einfach nur langweilig.

  4. 4.

    Wenn ich Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus lese, dann läuft es mir kalt den Rücken runter. Als jahrelanger Fritz-Hörer muss ich sagen, dass seit den letzten Programmreformen vom ursprünglichen 'alternativen' Ansatz nichts mehr übrig geblieben ist. Das Ergebnis ist ein Dudelfunk garniert mit Belanglosigkeiten. Immerhin Radioeins hält noch die Fahne des öffentlichen-Rundfunks hoch. Mal sehen wie lange sich Robert Skuppin damit noch halten kann. Und das RBB-Fernsehen ist wohl mit Abstand das schwächste dritte Programm. Außer Abendschau/Brandenburg aktuell gibt es keinen 'content', den ich abrufen würde.

  5. 2.

    Mir schwant nichts Gutes, wenn ich den Namen Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus lese. Soll die Marke "niveauarm" vom Fernsehen jetzt auf das Kulturprogramm übertragen werden? Leute wehrt Euch.

  6. 1.

    Ich hoffe, dass rbbKultur ein genau so schönes Kulturradio bleibt wie bisher. Gerne auch noch etwas vielfältiger. Nicht, dass der Relaunch genau solche verheerenden Auswirkungen auf Inhalte und Qualität hat wie bei 88acht. Das wäre wirklich sehr schade.

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