Eingang zum Rockhaus in Berlin-Lichtenberg (Quelle: Bildagentur-online/Joko)
Audio: Inforadio | 23.05.2019 | Kirsten Buchmann | Bild: Bildagentur-online

Kultursenator: Kündigung vom Tisch - Musiker können im Lichtenberger Rockhaus bleiben

Überraschende Wende beim Rockhaus in Lichtenberg: Die 1.000 Musiker, denen eigentlich zum 30. Juni gekündigt worden war, können doch bleiben. Sie müssen allerdings vermutlich eine höhere Miete zahlen.

Das sogenannte Rockhaus in Berlin-Lichtenberg mit 160 Proberäumen für Musiker ist gerettet. Gemeinsam mit dem privaten Eigentümer und den Nutzern sei eine tragfähige Lösung gefunden worden, gab Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus bekannt.

Die Vereinbarung zwar sei noch nicht unterzeichnet worden, aber: "Das Ergebnis wird sein, dass das Rockhaus bleibt und für die nächsten 20 Jahre gesichert ist." Damit werde es weiter Proberäume für bis zu 1.000 Musiker geben. "Die Kündigung ist damit vom Tisch."

Ursprünglich war den Musikern zum 30. Juni 2019 gekündigt worden. Sie müssen nun nach den Worten Lederers Mieterhöhungen hinnehmen. Das Land Berlin werde sich an den Kosten für das Gebäudemanagement mit 2,50 Euro je Quadratmeter beteiligen, so Lederer.

Sendung: Abendschau, 23.05.2019, 19.30

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Ich fasse es nicht. Meiner Ansicht nach die erste positive Entscheidung seitens des Bezirks / Senats im Jahr 2019 ! Super. Lets Rock.

  2. 2.

    Das ist doch super. Die Mieterhöhung sind das wenige Übel dabei. Hauptsache man kann weiter da Musik machen.

  3. 1.

    Endlich mal eine vernünftige Entscheidung, hoffentlich auch mit tragfähigem Konzept.

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