Das Deutschlandhaus in der Stresemannstrasse in Berlin-Kreuzberg. Quelle: dpa/Bildagentur-online
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Eröffnung war 2016 geplant - Sanierung des Berliner Deutschlandhauses verzögert sich

Nicht nur das Humboldt Forum öffnet später - auch die Eröffnung des Dokumentations- und Informationszentrums zu Flucht und Vertreibung im Deutschlandhaus am Anhalter Bahnhof in Berlin verzögert sich - vermutlich bis 2021.

Der Termin hänge von der Übergabe des Gebäudes durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung ab, teilte die Pressestelle der Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Mittwoch rbbKultur mit. Demnach soll das Gebäude im Februar 2020 zur Sanierung übergeben werden. Im Anschluss sei mit einer Einrichtungszeit von mindestens einem Jahr zu rechnen. Damit werde die Eröffnung voraussichtlich erst 2021 möglich sein, hieß es. Ziel sei und bleibe es, die Stiftung in dieser Legislaturperiode zu eröffnen.

Das Dokumentationszentrum der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung soll an die Vertreibung von Millionen von Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erinnern. Die Eröffnung war ursprünglich für 2016 geplant. Dann war ein Eröffnungstermin im Jahr 2018 vorgesehen, zuletzt war von 2020 die Rede. Die Umbauarbeiten im Deutschlandhaus haben 2012 begonnen.

Sendung: Inforadio, 27.06.2019, 12 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Das grenzt jetzt aber schon an ein Totalversagen
    aller Beteiligten.

  2. 1.

    Es ist denn wirklich noch eine Meldung wert, wenn etwas nicht pünktlich fertig wird?

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