Freitag abends auf dem Fusion Festival in Lärz 2016 (Quelle: imago)
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Nach Streit um Sicherheitskonzept - Die letzten Hürden fürs Fusion-Festival sind überwunden

Eine Woche vor dem Start des Fusion-Festivals an der mecklenburgischen Seenplatte sind die letzten Hürden beseitigt, das teilten Behörden und Veranstalter mit. Wie eine Sprecherin des zuständigen Amtes Röbel am Mittwoch erklärte, soll es erstmals eine gemeinsame Koordinierungsgruppe geben, die die Lage auf dem Festivalgelände vom 26. bis 30. Juni täglich neu bewertet. Ihr gehören Vertreter vom Veranstalter, vom Ordnungsamt, von Sicherheits- und Rettungsdiensten sowie von Polizei und Feuerwehr an.

Veranstalter meldet: ausverkauft

Die diesjährige Fusion hatte lange Zeit auf der Kippe gestanden. Erst Ende Mai war das Festival an der Grenze zu Brandenburg von den Behörden genehmigt worden, nachdem der Veranstalterverein Kulturkosmos sein Sicherheitskonzept überarbeitet hatte. Ausgelöst worden war der Streit um das Sicherheitskonzept durch die Forderung der Polizei nach einer eigenen Wache auf dem Festivalgelände. Das hatte der Verein strikt abgelehnt. Eine Wache soll nun am Eingang des Festgeländes eingerichtet werden. Bis zuletzt hatten Verein und Amt noch um einzelne Auflagen wie etwa die Zahl der anerkannten Ordner gerungen.

Trotz des Hin und Her konnte der Veranstalter auf der Fusion-Website mitteilen, das Festival sei ausverkauft, nur noch am Sonntag gebe es Tickets. Das Areal wird demnach am kommenden Mittwoch um 8 Uhr morgens geöffnet. Ab 18 Uhr beginnt das Programm auf verschiedenen Bühnen. Der Veranstalter verspricht einen "kollektiven Ausnahmezustand" und einen "Karneval der Sinne". Zum Festival auf dem früheren Militärflugplatz Lärz Ende Juni werden 70.000 Gäste erwartet.

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