Berliner DJ Dr. Motte (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
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Video: Abendschau | 30.06.2019 | Ulli Zelle | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Interview | Dr. Motte zu 30 Jahre Loveparade - "Wir haben Berlin sexy gemacht"

Am 1. Juli 1989 zog die erste Loveparade durch Berlin: 150 Leute und drei Autos auf dem Ku'damm. Zehn Jahre später kamen 1,5 Millionen. Mitbegründer Dr. Motte blickt im rbb-Interview auf das Ende der Parade in Berlin und die Katastrophe in Duisburg zurück.

rbb|24: Hallo Dr. Motte, welches Motto hätte eine Loveparade 2019 – "Love is back" gab es ja schon?

Dr. Motte: Das Motto, das für die Loveparade steht, ist immer noch "Friede, Freude, Eierkuchen".

Also das Motto der ersten Loveparade von 1989…

Genau. Das ist die Tradition. Und wenn man das aufschlüsselt, steht der Frieden für die Abrüstung, die Freude für Musik als Mittel der Völkerverständigung und Eierkuchen für die gerechte Nahrungsmittelverteilung. Das Motto ist damit, denke ich, immer aktuell.

Hättest du Dir 1989, als 150 Besucherm kamen, vorstellen können, welche riesigen Ausmaße die Loveparade später mit 1.500.000 Besuchern im Jahr 1999 annehmen würde?

Schon auf dem ersten Plakat stand mit "This year and forever", dass wir sie jedes Jahr wiederholen wollen. Es war für uns klar, dass es wachsen würde und muss. Auch, weil die Vision war, andere in anderen Ländern zu inspirieren. Am Ende – wenn alle Länder eine Loveparade hätten und alle Menschen dort tanzen – könnten alle verstehen, dass wir die Familie der Menschen auf diesem Planeten sind. Weil wir dadurch verstehen würden, dass wir alle Freunde sind, würden alle Kriege aufhören. Dann hätten wir Weltfrieden auf dem Planeten. Das war die ganz große Vision, die dahinterstand.

30 Jahre ist der Beginn der Loveparade jetzt her. Bist Du noch in Kontakt mit den anderen Gründern von damals?

Ralf Regitz zum Beispiel ist schon gestorben. Er war seit 1991 bei der Loveparade dabei. Jetzt gerade habe ich auch wieder Kontakt mit Miriam Scheffler, die damals bei den ersten zehn bis zwölf Leuten dabei war, die das ganze organisiert haben. Dazu gehörte auch Monika Dietl, die früher beim SFB in ihrer Radiosendung Clubmusik vorgestellt hat. Wir werden uns alle zum 1. Juli zur Vernissage der Sonderausstellung in der Alten Münze treffen.

Dort werden wir zeigen, wie das damals war, welchen Spirit es hatte und wie es sich entwickelt hat. Wir haben wunderbare Exponate, schöne Videos und ich habe auch einen Mix dafür gemacht.

Von der Liebes-Techno-Demo zur Katastrophe

Kann man ein Riesenevent wie die Loveparade mithilfe einer Ausstellung nachvollziehbar machen?

Es gibt ja immer noch elektronische Tanzmusik. Wenn man Techno im weitesten Sinne als Überbegriff nimmt, ist das Ganze noch allgegenwärtig in Berlin. Es gibt auch heute tolle Festivals wie Nation of Godwana, das Wurzelfest oder das Fusion-Festival. Die Loveparade war absichtlich kein Festival, sondern eine Parade. Weil wir sie als Plattform gesehen haben, um unsere Kultur in ihrer ganzen Vielfalt erfahrbar zu machen. Wir wollten zeigen, wie unser Lebensstil aussieht. Der war respektvoll, friedlich, kreativ und inklusiv – und auf sinnliche Erfahrungen ausgelegt.

Hat die Loveparade Berlin nachhaltig geprägt?

1999 bei 1,5 Millionen Besuchern haben wir 500 Millionen Mark Umsatz in Berlin gemacht. Das haben alle gespürt. Man hat gemerkt, dass die Stadt sich verjüngt durch diese vielen jungen Leute, die zu ihrer Musik tanzten. Man spürt das bis heute. Die ganze Clubkultur hier, beruht darauf, dass wir Berlin sexy gemacht haben. Im Ranking der sexiesten Citys der Welt ist Berlin immer noch in der Top-Ten. Der Vibe existiert weiter in Berlin. Es gibt auch den Christopher-Street-Day, der durch unser Vorbild LkW mit Soundsystems hat, den Karneval der Kulturen und neue Paraden wie zum Beispiel den Zug der Liebe und auch die Fuckparade. Das alles existiert, weil wir irgendwann mal angefangen haben, mit dieser Musik auf die Straße zu gehen.

Was unterscheidet die heutige Partyszene von der in den Neunzigerjahren?

Sie unterscheidet sich eigentlich gar nicht. Weil wir weiterhin zu der Musik, die wir lieben, tanzen. Weil wir immer noch die Möglichkeit haben, Freiräume zu nutzen – auch wenn sie durch die Gentrifizierung immer teurer werden.

"ONE WORLD, ONE FUTURE" ist das Motto der Loveparade 1998 (Quelle: dpa/Simon)
Teilnehmer der Loveparade in Berlin 1998 - 1,1 Millionen Menschen kamen | Bild: dpa/Simon

Hättest Du Dir Anfang der Nuller Jahre mehr Engagement der Stadt gewünscht, um die Loveparade in der Stadt halten zu können?

Dass es am Ende in Berlin nicht mehr funktioniert hat, liegt auch im Selbstverschulden der Parade. Als wir die Veranstaltung 2001 als Loveparade Berlin GmbH anmelden wollten, standen wir einer Art Gegendemo von gelangweilten Loveparade-Hassern gegenüber. Der damalige Innsenator Eckart Werthebach hat mit uns nicht kommuniziert, um eine Lösung zu finden. Wir sind damals gerichtlich bis nach Karlsruhe gegangen, aber vergeblich. Ab dann waren wir keine Demonstration mehr. Wir mussten alle entstandenen Kosten selber tragen. Ab 2004 war die Love Parade nicht mehr finanzierbar. Später wurde die Loveparade an Rainer Schaller von McFit verkauft, und er hat das Ganze dann ins Absurde geführt. Denn er hat die Loveparade nur noch als Marketing-Veranstaltung für seine Fitnesskette benutzt.

2010 ereignete sich das Loveparade-Unglück in Duisburg mit 21 Toten. Wie hast Du diese Situation erlebt? Und wie hast Du die Einstellung des Prozesses gegen die Verantwortlichen dort empfunden?

Die Katastrophe von Duisburg hat mich sehr mitgenommen. Denn das hätte alles nicht sein müssen. Ich hatte im Vorfeld schon Freunde von mir gewarnt, hinzufahren. Weil dort die Parade in ein Festival umgewandelt werden sollte. Wenn man dann Besuchern über nur einen Eingang den Zugang ermöglicht, gesteht die Gefahr, dass sehr große Menschenmengen ins Stocken geraten und so eine Katastrophe passieren kann. Ich hatte schon geahnt, dass sich das negativ entwickeln könnte. Und nachdem es dann wirklich passiert ist, bin ich schon verwundert, dass 21 Menschen gestorben sind und niemand verurteilt wird. (Anm. d. Red.: Der Loveparade-Prozess wurde zwar gegen gegen sieben der zehn Angeklagten eingestellt, gegen die anderen drei läuft er noch. Es kann also noch zu Verurteilungen kommen. Die Kollegen vom WDR berichten über den Fortgang des Prozesses in einem Blog [externer Link].)

Du hast dich auch in der Vergangenheit gegen Rechts engagiert. Wäre eine Wiederauflage der Loveparade dafür nicht in den heutigen Zeiten nötig?

Eine neue Loveparade zu organisieren, bedeutet zwei Jahre Vorarbeit. Wenn ich das wieder tun würde, dann – das wissen wir jetzt schon – kommen mindestens eine Million Menschen nach Berlin. Das braucht viel Vorbereitung und würde locker vier bis fünf Millionen Euro kosten. Diese Parade würde am Ende wieder für die Erhaltung von allem, was in unserem Grundgesetz verankert ist, demonstrieren – vor allem für das, was in den ersten 20 Artikeln steht. Sie würde sich nicht gegen irgendetwas wenden. Denn das wäre nicht der Spirit der Loveparade.

Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, würdest Du es nicht vollkommen ausschließen, nochmal eine Loveparade in Berlin zu organisieren?

Wie gesagt: Das ist durch den Riesenaufwand fast nicht zu stemmen.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Das Interview führte Sabine Prieß, rbb|24

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50 Kommentare

  1. 50.
    Antwort auf [Lothar/Berlin-Charlottenburg ] vom 04.07.2019 um 10:39

    Hallo Lothar,

    meinen Sie diesen Artikel?

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/07/pride-berlin-csd-lesbisch-schwul-stadtfest.html

    Den können Sie immer noch problemlos via Suchfunktion online finden.

    Beste Grüße,

    Ihre Redaktion

  2. 49.

    Danke Ihnen beiden sehr, Carlo und T.Marquard. Bin mit meinem Latein auch schon am Ende und dabei viel zu tief in den Wald gegangen:-)

  3. 48.

    Der Unbill Neukölln. Sie sind wieder in Höchstform. Beschämend. P.S.: Dann gehen Sie doch einfach dem Unbill CSD und Loveparade auch aus dem Weg. Es könnte so einfach sein, würde man die Konfrontation nicht manisch suchen^^.

  4. 47.

    Über das Stöckchen springe ich nicht, das Thema Legalisierung von Cannabis gehört hier nicht her. Das Thema ist die Love Parade, bzw. CSD in Berlin. Und solche Veranstaltungen gehören nach Berlin. Wer diese schon in den 90ern erlebt hat, wurde sicherlich dadurch bereichert. Der CSD hat zudem viel für die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen usw. getan. Eine musikalische Demo, die viel bewirkt hat. Dass Sie relativ unverblümt gegen den CSD schießen, überrascht mich nicht. Letztendlich können wir auch hier den Schlußstrich ziehen, Sie möchten aus Berlin Klein-Kleckersdorf machen, weil das eher Ihrem Lebenstil entspricht. Das war Berlin nie und wird es auch nie werden. Ja, etwas mehr Sauberkeit und weniger Kriminalität wünschen wir uns alle, aber die Events gehören hierher und müssen ertragen werden. Und wenn Sie weiter genau dort spazieren gehen wollen, wo so etwas statt findet, ist das schon etwas merkwürdig, aber bitte sehr^^. Bye.

  5. 46.

    Nur mal so klargestellt. Für mich ist es ein gewaltiger Unterschied, ob ich, wie in Brandenburg leider viel zu häufig vorkommt, durch einen Nadelwald, vielleicht noch Birkenwald ( gähn ) spaziere, oder durch einen wunderschönen Mischwald. Dazu nochmal, auch Wildschweine gehen den Menschen lieber aus dem Weg und vermeiden eine Konfrontation. Da ich weiß, das besonders in den Wäldern um Berlin herum die Population an Wildscheinen ungemein hoch ist, tue ich einen Teufel und maschiere mucksmäuschenstill durch den Wald. Bei großen Waldwanderungen mache ich mir die Mühe und fahre Richtung Westen. Alte Heimat entgegen.

  6. 45.

    Ich habe jetzt eine Frage an Sie... warum leben Sie in einer Großstadt mit all Ihren Demos und großen musikalischen Veranstaltungen, wenn Sie sich über das alles so sehr aufregen. Sicherlich gehen mir auch so manche Veranstaltungen gegen den Strich und die Anzahl der Demos hat gewaltig zugenommen, aber deswegen Stecke ich den Kopf nicht in den Sand und kritisiere hier die Inhalte auf Sinn. Es wäre doch für Sie ein einfaches, sich eine nette Bleibe außerhalb des S-Bahnrings zu suchen um dort Ihren Leidenschaften nach zu gehen.

  7. 44.

    Wiederspruch. Der CSD ist keine Sexuelle Orientierungsveranstaltung. Da liegen Sie aber sehr weit ab mit solch einer Auffassung. Es geht um Gleichberechtigung und Akzeptanz gegenüber der sonst überwiegend heterogen Gesellschaft. Erkundigen Sie sich darüber, bevor Sie sich über etwas äußern, was Sie mit Ihren Scheuklappen vor den Augen nicht erkennen, wahrnehmen wollen. Homophobe Beleidigungen und Angriffe auf Schwule und Lesben haben in Berlin einen sehr erschreckendes Ausmaß genommen, seit die Rechten immer mehr Stimmenzuwachs erhalten. Oder finden Sie das vollkommen in Ordnung? Hätte etwas mehr Toleranz von Ihnen erwartet. Aber so kann man sich irren. Auch finde ich Ihre diffusen Ansichten über Musikveranstaltungen doch sehr einseitig.

  8. 43.

    Ich soll also den halben Wald in Angst und Schrecken versetzen, damit mir kein vierbeiniges Raubtier über den Weg läuft (was bislang auch so noch nicht passiert ist)?
    Und was ist mit Wildscheinen? Könnten die sich dabei nicht ausgegrenzt und benachteiligt fühlen und mich genau DESHALB attackieren?
    Daher danke für den Vorschlag, doch ich betrachte die (noch nicht niedergebrannte) Wildnis daher lieber im Großen und Ganzen wie Neukölln und gehe einfach allem Unbill aus dem Weg.
    Danke gleichfalls.

  9. 42.

    JEDE Metropole ist ein Touristenmagnet, Partys hin oder her.
    Ich echauffiere mich nicht (Ganz ehrlich: Der Puls bleibt langsam), doch schlucke ich nicht jede Kröte, sondern beklage gern Dinge, die ich für unangenehm halte und als störend empfinde.
    Während viele Leute sich allenfalls über abweichende Meinungen aufregen und ansonsten nur dder Meinung sind, es würde nicht GENUG getan, sehe ich ALLES kritisch und bin zugegebenermaßen sogar ein wenig stolz darauf, mir eine eigene Meinung noch nicht abgewöhnt zu haben.
    Und ehrlich gesagt habe ich schlichtweg keine Lust, etliche Grünanlagen und "Partymeilen" zu meiden, weil etliche Menschen ohne Anlass zu ohrenbetäubend lauter Musik herumhampeln müssen.
    Den finanziellen Aspekt halte ich übrigens für nachrangig.
    Oder sind Sie beispielseise auch für eine Drogenfreigabe (generiert ja schließlich auch Umsatz)?

  10. 41.

    Ob man Spaziergänge als Hobby bezeichnen kann, sei mal dahingestellt.
    Und falls Sie das überlesen haben:
    Es sind nicht nur Veranstaltungen, die mich stören.
    Demos (Hat eigentlich schon mal irgendeine irgendwas gebracht?) sind eine Sache, doch warum Musikveranstaltungen eine Sache des öffentlichen Interesses sein sollten, das Recht auf Ungestörtheit aber nicht, will mir nicht einleuchten.
    CSD (Seltsam übrigens dieser Drang, andere Menschen auf die eigene Sexualität unbedingt aufmerksam machen zu wollen) und Loveparade (Echt keine Ahnung, wozu die gut sein soll) kann man genauso gut irgendwo im Umland stattfinden lassen, wo sich dann zu derlei Anlässen ausschließlich Leute zusammenfinden können, die sich wirklich dafür interessieren.

  11. 40.

    Berlin war schon immer ein Touristenmagnet und eine Partymeile. So wie es in anderen attraktiven Städten auch ist. London, Kopenhagen, Amsterdam... Natürlich müssen wir Eingeborenen dafür einiges ertragen und oft zurück stecken. Dafür füllt das die Kassen. Aber man könnte seinen Weg auch durch das Chaos finden, ohne über alles ständig zu schimpfen. Z.b. gucken wo was wann los ist und das Gebiet weiträumig meiden^^ Funktioniert bei uns auch nicht immer (z.b. bei Events an unserem Wohnort, aber das sind dann höchstens 1-2 Tage und wir verabreden uns dann bei Freunden :-)) aber meist ganz gut. Man kann natürlich auch weiter seinem Hobby frönen, sich über alles und jeden zu echauffieren. Aber natürlich dürfen Sie das. War ja nur gut gemeint ;-)

  12. 39.

    Wie Carlo schon richtig erkannt hat,es scheint Ihr Hobby zu sein gerade dort in Ruhe spazieren zu gehen zu wollen, wo eine größere Veranstaltung ist.Wenn eine Veranstaltung oder Demo genehmigt ist, findet sie auch statt. Und dann fällt Ihr Recht auf Ruhe genau dort für den Zeitpunkt der Veranstaltung aus.(öffentliches Interesse).
    Und wenn der CSD oder die Loveparade durch den Tiergarten ziehen, wissen es alle Berliner lange vorher und meiden diesen Ort an diesem Tag, wenn sie so dringend ihre Ruhe haben wollen.
    Sollten Sie sich genau an solch einem Tag in Ihrer Ruhe gestört fühlen, nehmen Sie sich einen Anwalt und klagen.

  13. 38.

    Es gibt einen guten Ratschlag von Waldexperten, wenn man tief in Wäldern unterwegs ist. Zum Beispiel in Brandenburg. Um den Wolf nicht zu begegnen oder gar einen Bär( wobei letztgenannter nicht in Brandenburgs Wäldern umherstreift ) sollte man ruhig etwas laut sein, sprich Singen. Dann geht dieses scheue Raubtier einem aus den Weg. Viel Spaß bei Ihren Wanderungen.

  14. 37.

    Danke Lisa. Für Deine Solidarität um Gleichberechtigung aller in unserer Gesellschaft.

  15. 36.

    Interessant, was Sie hier behaupten. Queer. de gehört vielleicht nicht zu meinen Lieblings Seiten, aber ich habe habe schon viel interessantes gelesen. Es geht hier auch nicht um Queere Menschen, sondern darum, das der CSD optisch nichts anderes hinterlässt als wie die Loveparade vor vielen Jahren. Und wenn Sie sich das Treiben auf dem CSD anschauen, ist es nichts anderes als wie bei der Loveparade.......ein buntes schrilles herumalbern mit viel lauter Musik .Ich habe beide Verantstaltungen viele Jahre besucht.Beim CSD wird durch das bunte Herumalbern, jedoch der ernsthafte Hintergrund dieser Veranstaltung weit in den Hintergrund gestellt.Das Motto der Loveparade war Friede, Freude, Eierkuchen......auch politisch auch sehr ernst aber von Anfang an laut und bunt.

  16. 35.

    Nein, ich gehe immer gern dort spazieren, wo ich gerade Lust dazu habe.
    Und da immer wieder lauter Musik ausweichen zu müssen (sei es wegen irgendwelcher Veranstaltungen, Ghettoblasterbesitzern oder Karaoke-Plärrern) finde ich schlichtweg ärgerlich.
    Wie ich hier und andernorts schon schrieb:
    Es gibt ein Recht auf Ruhe, aber keins auf Lärm.
    Danke übrigens bez. des Hinweises auf Berlins Größe.
    Ich war mir da echt nicht sicher und wollte nachher mal nachschauen gehen.

  17. 34.

    Es ist schade und traurig zugleich - wenn ich heute noch Videos und Bilder zur damaligen Loveparade aus den 90 er Jahren sehe - dann kommt ein Gefühl der Freiheit in mir hoch. Wahnsinn, dass 1,5 Millionen Menschen so friedlich zusammen feiern und tanzen. In der letzten Woche hörte ich vermehrt die alten Lieder aus dieser Zeit - einfach toll. Schade, dass ich dieses Jahr genauso alt werde wie die Loveparade und somit nie daran teil genommen habe. Denn nur das Original gehört nach Berlin. Ich werde auf jeden Fall zum CSD gehen und an die LP denken und die Ausstellung besuchen.
    Danke an Dr.DJ Motte - Peace

  18. 33.

    Dr. Motte,Marusha....,man war das eine tolle Zeit!
    Friede ,Freude ,Eierkuchen.
    Ich denke gern daran zurück.

  19. 32.

    Die Love Parade war eine unfassbar gute Veranstaltung. Endlich mal raus aus dem Spießermief, die große böse Stadt war im Taumel von Musik und Freiheit. Für kurze Zeit war das ein unvergleichliches Spektakel, das weltweit Wellen schlug. Ein Meilenstein in Berlins Historie. Und wir alle sind trotzdem brave, steuerzahlende und gesetzestreue Bürger geworden ;-) Danke Dr. Motte!

  20. 31.

    Sie wollen irgendwie immer genau an den Tagen in Gegenden spazieren gehen, wo Veranstaltungen oder Festivals sind, gelle? Das ist echt irre lustig. Menno, Berlin ist riesen groß. Dann gehen Sie halt woanders spazieren. Darauf zu beharren, dass man genau an diesem einen Tag das Recht hat, genau dort so ein Event nicht haben zu wollen, hört sich nach 'nem Hobby an^^

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