Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin
Bild: Audio: Inforadio, 19.07.2019. Holger Hansen

Geschichts-App - Per Handy den Widerstand gegen Hitler erleben

Akteure und Orte des NS-Widerstands in Berlin zwischen 1933 und 1945 können nun auch auf einer App abgerufen werden. Ab Samstag bietet die Gedenkstätte Deutscher Widerstand auf der kostenlosen BerlinHistory-App Geschichten über den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 an.

An diesem Tag vor 75 Jahren hatte der Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, mit einem Sprengsatz Adolf Hitler zu töten.

"Kreisauer Kreis" und "Rote Kapelle"

Neben diesem Attentat soll die App über andere Gegner des Nazi-Regimes informieren, darunter den "Kreisauer Kreis", eine bürgerliche Widerstandsgruppe. Auch die "Rote Kapelle", ein Netzwerk aus verschiedenen Widerstandsgruppen und Einzelpersonen, spielt eine Rolle, wie die Gedenkstätte am Dienstag in Berlin ankündigte. Zudem werden auch andere Menschen im Widerstand vorgestellt.

Zusätzliches Angebot der berlinhistory.app

Die Themenangebote auf der App wurden gemeinsam mit dem Aktiven Museum Faschismus und dem Verein Widerstand in Berlin e.V. erarbeitet. Mit der im Februar gestarteten berlinHistory.app für Smartphones und Tablets können sich Berliner und Touristen an vielen Orten der Stadt über historische Ereignisse informieren. Herzstück des Angebots ist eine digitale Karte, über die sich die geschichtsträchtigen Orte der Stadt erkunden lassen.

Sendung: Infroradio, 19.07.2019, 11:30 Uhr

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Antwort auf [ZF] vom 20.07.2019 um 07:35
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1 Kommentar

  1. 1.

    Zur historischen Wahrheit gehört: der Widerstand der Kommunisten war wesentlich größer, konsequenter, umfassender und erfolgte bereits ab 1933. (Beck agierte erst ab 1938). Aber bevor das bürgerliche Lager das zugibt, würde es sich eher die Zunge abbeißen und bejubelt lieber den Putsch der rechtsnationalen Mitläufer und Militaristen.

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