Andrea Riedle, neue Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors (Quelle: privat)
Bild: Andrea Riedle

Historikerin Andrea Riedle - Stiftung Topographie des Terrors bekommt Direktorin

Die Berliner Stiftung Topographie des Terrors bekommt eine neue Leiterin. Andrea Riedle, bislang stellvertretende Gedenkstättenleiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau in Bayern, wird zu Beginn des kommenden Jahres Direktorin der Stiftung, wie die Senatskulturverwaltung am Donnerstag mitteilte.

Die Historikerin tritt die Nachfolge des langjährigen Direktors Andreas Nachama an, der Ende November in Ruhestand geht.

Grütters: Expertin in der Gedenkstättenarbeit

Die Stiftung erklärte, mit Riedle gewinne sie eine gut vernetzte Historikerin und fachlich versierte Wissenschaftlerin. Sie habe bewiesen, dass sie komplexe historische Themen in Dauer- und Sonderausstellungen publikumswirksam aufbereiten könne. Riedle sei eine "ausgewiesene Expertin in der Gedenkstättenarbeit", lobte sie auch Bundes-Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

Auf dem Gelände der Topographie des Terrors in Berlin-Mitte befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Institiutionen des nationalsozialistischen Verfolgungsapparates, darunter die Gestapo und die Reichsführung-SS.

Mit mehr als 1,38 Millionen Besuchern verzeichnete die Stiftung 2018 einen neuen Rekord. Das waren nach Angaben der Stiftung mehr als 20.000 Besucher zusätzlich gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2014.

Sendung: Abendschau, 01.08.2019, 19:30 Uhr

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