Nicola Sturgeon
Video: Brandenburg Aktuell | 17.09.2019 | Tim Jäger | Bild: PA Wire

"M100 Media Award" - Potsdam ehrt schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon

Sie gilt als überzeugte Europäerin und als ebenso überzeugte Brexit-Gegnerin: Die schottische Premierministerin Nicola Sturgeon ist am Dienstagabend in Potsdam mit dem "M100 Media Award" ausgezeichnet worden.

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon ist am Dienstag in Potsdam mit dem "M100 Media Award" ausgezeichnet worden. Damit werde ihr Eintreten gegen den Brexit und ihr Engagement für den Zusammenhalt der Europäischen Union gewürdigt, erklärten die Veranstalter der internationalen Medienkonferenz "M100 Sanssouci Colloquium" in Potsdam.

"Eine leidenschaftliche Europäerin"

Die Laudatio auf Sturgeon hielt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, die Hauptrede Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (beide CDU). Laschet würdigte die schottische Regierungschefin vorab als eine wichtige Stimme der Vernunft in einer Zeit, in der die politische Diskussion zu oft von Unsachlichkeit und kurzfristigem Denken geprägt sei.

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) betonte als Vorsitzender des M100-Beirats, Sturgeon sei eine starke Politikerin und leidenschaftliche Europäerin. Sie habe nicht nur die Fahne Schottlands hochgehalten, sondern in schwieriger Zeit den Brexit-Protagonisten die Stirn geboten.

Medienpreis wird hauptsächlich von der Stadt Potsdam finanziert

Der "M100 Media Award" wird den Angaben zufolge seit 2005 jährlich im Rahmen der internationalen Medienkonferenz M100 an Persönlichkeiten vergeben, die "Fußspuren" in der Welt hinterlassen haben und sich für Demokratie, europäische Verständigung und Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen.

Bisherige Preisträger waren unter anderem der dänische Karikaturist Kurt Westergaard, das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" und der deutsche Journalist Deniz Yücel. M100 ist eine Initiative des Vereins Potsdam Media International und wird vor allem von der Stadt Potsdam finanziert.

Sendung: Brandenburg aktuell, 17.09.2019, 19.30 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Musste das wieder sein. In Zeiten des Klimaschutzes sollte man auf solche Veranstaltungen verzichten. Die Leute von überall rankarren belastet unnötig die Umwelt. Als "Medieenveranstaltung" könnte man sowas alles online machen. Schämt euch.

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