Der Schlagersänger Thomas Lück (Quelle: Imago, Max Schweigmann)
Bild: imago stock&people

Nach langer Krankheit - DDR-Schlagersänger Thomas Lück ist tot

Trauer um den DDR-Entertainer Thomas Lück. Der Schlagerstar und Schauspieler starb nach langer, schwerer Krankheit. Das melden die Zeitschrift "Super-Illu" und der MDR. Bekannt wurde Lück unter anderem mit dem Hit "Wo kommt der Schnee auf dem Kilimandscharo her".

Der Schlagersänger und Schauspieler Thomas Lück ist tot. Nach Informationen der Zeitschrift "Super Illu" und des MDR starb er am Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 76 Jahren. Zuletzt lebte er im brandenburgischen Leegebruch (Oberhavel).

Lück begann seine Schlagerkarriere bereits als 18-Jähriger in einer Gruppe namens Manfred-Lindenberg-Sextett. Mitte der 1960er-Jahre dann begann seine große Zeit im ostdeutschen Showbusiness. Seine Spezialität waren humorvolle Schlager, mit denen er in der DDR regelmäßig vordere Platzierungen in den Hitparaden errang. Seine größten Gassenhauer waren "Wo kommt der Schnee auf dem Kilimandscharo her", "Lass doch bloß den Schlankheitstee" und "Kunigunde". Später arbeitete Lück auch als Fernsehschauspieler.

Lück war von 1967 bis 1970 mit Petra Kusch-Lück verheiratet und später unter anderem mit Aurora Lacasa und Nina Hagen liiert. Seit 1999 war er wieder verheiratet. Lück hinterlässt drei Kinder aus früheren Beziehungen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.10.2019, 17.00 Uhr

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9 Kommentare

  1. 8.

    Kenne einen Helmut Sturm, ein Wessi. Dieser ging damals freiwillig über die Zonengrenze um dort zu leben. Schon nach kurzer Zeit war er wieder unter uns im Westberlin. Warum wohl?

  2. 7.

    Bin einer von denen die auch Samstags am Abend regelmäßig arbeiten.
    War ja nur eine Option für einen Sender. Für jede andere Musikrichtung gibt es mittlerweile einen Musiksender - warum nicht für DDR-Musik? Ach ja, da müsste Werbung aus DDR-Zeiten gemacht werden. Aber leider gibt es ja nichts mehr für Produkte aus der DDR zu werben. Der Sender hätte nur die Option pleite zu gehen.

  3. 6.

    „Würde mich freuen, wenn es bald mal einen Radiosender mit DDR-Musik geben würde.“ Tun Sie sich mit Erich zusammen und genießen Sie diese „ach so schöne DDR Vergangenheit“, solange Sie es noch können. Im übrigen strahlt der RBB in schöner Regelmäßigkeit, besonders an Samstagabenden zur Prime Time u.a. für alle DDR Nostalgie Fans nicht bloß „Lieblingslieder“ aus. Finde ich auch ok. Muß ich ja aber nicht gucken.

  4. 5.

    Kann ich nur zustimmen - SCHÖN WAR DIE ZEIT.
    Habe auch noch einige Sachen aus DDR-Zeiten. Es würde eben für die Ewigkeit gefertigt.
    DDR-Musik höre ich auch heute noch gern, wie z.B. Monika Herz, Chris Doerk, Puhdys, Nina Hagen und - ach da gibt es noch so einige.
    Würde mich freuen, wenn es bald mal einen Radiosender mit DDR-Musik geben würde.

  5. 4.

    "Wo kommt der Schnee auf dem Kilimandscharo her"???
    Ja die Frage bleibt wohl nun offen?
    Tja, wieder ist ein ostdeutsche Identität von uns gegangen. Als Duo mit Andreas Holm konnte er auch nach 1989 noch die eine oder andere Mugge fahren.
    Es macht mich schon traurig, wie nach und nach die Künstler gehen, mit deren Musik man groß und auch alt geworden ist.
    RiP Thomas Lück
    Deine Musik wird bleiben!!!

  6. 3.

    Trage bis heute meine Glashütte von 1973.
    Das war noch Qualität.
    Von dieser einseitigen Darstellung *in der DDR war alles Mist* halte ich nix mehr.
    Schön war die Zeit.

  7. 2.

    Um Gottes Willen, sehr geehrter Herr "Erich aus Chile", Sie können doch nicht entgegen der bundesdeutschen Geschichtsschreibung so unkritisch schreiben, daß es in der DDR auch eine schöne Zeit gab. Also irgendetwas mit "Unrechtsstaat" müssen Sie schon erwähnen, sonst ernten Sie einen Entrüstungssturm. Bedenken Sie bitte zukünftig, der Sieger schreibt die Geschichte und erwartet, daß alle nur noch seinen Maßstab anlegen und die Vergangenheit nur noch durch seine Brille sehen. Unter uns gesagt: auch meine Kumpels und ich haben die "Stimmungsschlager" von Thomas Lück auch gerne und mit voller Kehle mitgesungen.

  8. 1.

    Schade.
    Aber schön war die Zeit.

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