Blick auf den neuen Scharounplatzes vor der Philharmonie. Mit dem Sharounplatz und der verkehrsberuhigten Herbert-von-Karajan-Straße sind barrierefreie Räume entstanden, die zum Verweilen einladen sollen. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Bild: Audio: rbb 88.8 | 16.12.2019 | Martin Adam

Vor der Berliner Philharmonie - Scharounplatz am Kulturforum eröffnet

Der neue Scharounplatz am Kulturforum im Berliner Ortsteil Tiergarten ist am Montag eröffnet worden.

Das Areal zwischen Kammermusiksaal, Kunstgewerbemuseum und Matthäuskirche wurde nach rund einem Jahr Bauzeit - und 21 Jahre nach Beginn seiner Planung - fertiggestellt. In den Jahren 2005 und 2013 waren zwei Anläufe, das Projekt zu realisieren, wieder gestoppt worden.

Laut Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) sollen auf dem Platz kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Außerdem ist ein Café geplant.

Benannt ist der 40 Meter breite und 150 Meter lange Platz nach dem Architekten Hans Scharoun, der die Berliner Philharmonie gebaut hat.

Weiterer Bestandteil des Kulturforums wird das von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron entworfene Museum der Moderne. Der Spatenstich für das 450-Millionen-Projekt erfolgte vor zwei Wochen, 2026 soll das Gebäude fertiggestellt werden.  

Sendung: Abendschau, 16.12.2019, 19.30 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Das ist doch eine Satirenummer? Aber heut ist doch gar nicht der 1. April?

  2. 2.

    Wozu um alles in der Welt soll dieser tote Betonplatz nützen? Hässlicher Beton, niemand wird sich dort aufhalten wollen.
    Aber Hauptsache, es wurden mal wieder viele Steuergelder für dämliche Ideen verpulvert.

    Heute bin ich dort mit dem 200er lang. Er muss sich quälen, weil man ihm eine winzige Spur gelassen hat.

    Aber der Betonplatz wird sicher von zahlreichen Fußgängern liebgewonnen werden. Ist halt wie die "!Begegnungszonen". Null Wert, aber teuer.

  3. 1.

    Nicht alles ist ein Platz, was als Platz benannt wird. Der Ernst-Reuter-Platz ist ein wüster Autoverkehrskreisel mit einer Aufenthaltsqualität gegen null, der Alexanderplatz ufert und franst etwas aus und wird nur recht notdürftig durch die Bauten flankiert. Er darf sich seiner Platzbestimmung über die fünfstöckige Nahverkehrsanlage, sprich: der S- und Regionalbahn-, der Straßenbahn- und der drei U-Bahn-Ebenen erfreuen.

    Nun also der Hans-Scharoun-Platz. Wo er sichtbar anfängt und wo er sichtbar aufhört, ist nicht recht erkennbar, die Maße bleiben nach meiner Empfindung recht papieren.

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