Alte Münze am Molkenmarkt (Bild: imago images/Bernd Friedel)
Audio: Inforadio | 20.01.2020 | Kirsten Buchmann | Bild: imago images/Bernd Friedel

Lederer präsentiert Nutzungspläne - Alte Münze soll Zentrum für Jazz und Impro-Musik werden

In der Alten Münze am Molkenmarkt in Berlin-Mitte soll es künftig ein Zentrum für Jazz und improvisierte Musik geben. Das hat Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Montag mitgeteilt.

Das entsprechende Konzept wurde laut Kulturverwaltung von der Deutschen Jazzunion, der IG Jazz und dem Musiker Till Brönner entwickelt. Neben Jazz soll demnach im Haus 4 der Alten Münze auch experimentelle Popmusik und transkulturelle Musik zu hören sein.

Lederer: Alte Münze bleibt in Berliner Hand

Das Areal der Alten Münze umfasst insgesamt 15.500 Quadratmeter. Welche weiteren Nutzer außer dem Zentrum für Jazz und improvisierte Musik einziehen werden, ist noch offen. Ab 2023 soll die Alte Münze saniert werden und drei Jahre später fertig sein.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte im Mai 2018 beschlossen, die Alte Münze als Kultur- und Kreativstandort zu sichern und zu entwickeln. Für die Sanierung und Erweiterung des Geländes stellt das Land Berlin 35 Millionen Euro zur Verfügung. Auch der Bund wird sich voraussichtlich mit insgesamt 12,5 Millionen Euro beteiligen. Lederer betonte im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses am Montag, dass die Alte Münze konzeptionell in der Verantwortung des Landes bleiben werde.

Sendung: Inforadio, 20.01.2020, 16:55 Uhr

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