Die Laterne mit dem Kreuz für die Kuppel des Berliner Stadtschloss der Stiftung Humboldt Forum steht auf der Baustelle des Berliner Stadtschloss; © dpa/Britta Pedersen
Video: Abendschau | 30.05.2020 | A. Tiemeyer | Bild: dpa/Britta Pedersen

Streit um Kreuz auf Berliner Stadtschloss - "Das ist preußisches Staatschristentum"

Ein riesiges goldenes Kreuz wurde am Freitag auf dem Berliner Stadtschloss errichtet. Es ist heftig umstritten, schließlich ist das Schloss - oder besser gesagt das Humboldt-Forum - keine Kirche. Maria Ossowski über die Hintergründe.

Das goldene Kreuz ist vier Meter hoch und wiegt 310 Kilogramm. Gemeinsam mit der goldenen Kuppelhaube ist das Gebilde auf dem Humboldt-Forum fast 17 Tonnen schwer. Das barocke Stadtschloss trug kein Kreuz. Erst Friedrich Wilhelm IV. ließ es 1854 über der damaligen Kapelle errichten, als Ausdruck seines preußisch-monarchischen Herrscherwillens.

Der Bundestag hatte die Rekonstruktion des Stadtschlosses ohne Kuppel und Kreuz auf den Weg gebracht. Anonyme Großspender haben die Kuppel finanziert, die Witwe des Versandhausgründers Otto spendete eine Million Euro für das Kreuz. Es wurde im Norden Berlins, in Weißensee geformt und vergoldet. Nun wird es über dem Humboldtforum glänzen, einem Ort, an dem Exponate außereuropäischer Kulturen ihre neue Heimat finden sollen - und um den die Kolonialismus-Debatte tobt.

Das Kreuz als Anregung zur Debatte

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sieht das Kreuz daher als Gesprächsimpuls: "Dieses Kreuz ist allemal eine Einladung zum Dialog über Nächstenliebe, Toleranz, Weltoffenheit und über die Rolle von Religionen in unserer heutigen globalen Gesellschaft. Ich bin froh, dass andere Religionen uns in unserer Haltung auch ausdrücklich unterstützen."

Der Vorsitzende des Vereins der Muslime in Deutschland habe sie ermutigt, zu den christlichen Wurzeln zu stehen. Der jüdische Publizist und Rabbiner Andreas Nachama sieht das Kreuz in einem Kommentar der Jüdischen Allgemeinen sehr viel kritischer. Dieses Kreuz sei ein Symbol der Berliner Intoleranz, ein Rückfall in die Gedankenwelt eines Preußenkönigs.

Ist das Kreuz ein Zeichen des Alleinanspruchs der christlichen Religion? Grütters verneint. "Davon sind wir in dieser sehr säkularen Stadt Berlin und auch in einem Deutschland, was sehr genau unterscheidet zwischen der Rolle der Glaubensgemeinschaften und dem Staat weit entfernt", so die Kulturstaatsministerin: "Insofern ist die Provokation, die in dieser Frage liegt, vielleicht eine gute Stimulanz für eben die Kontroversen und die Auseinandersetzung, die wir dazu führen werden."

Preußisches Staatschristentum zeigt sich unter dem Kreuz

Auch die Hausherrin des Humboldtforums, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, distanziert sich von allen Macht-, Alleingültigkeits- oder Herrschaftsansprüchen, die das Kreuz einst symbolisierte. Ist seine Rekonstruktion nur der historischen Authentizität geschuldet? Warum gibt es dann zur Spree hin eine moderne Fassadenseite? Sie ist auch nicht historisch. Das Kreuz als kulturelle Metapher unserer spirituellen Tradition, das wäre allein noch vertretbar.

Nicht aber, und hier haben offensichtlich alle Kritiker zu spät reagiert, die Inschrift unter dem Kreuz, Gold auf blauem Grund und weithin zu lesen. Eine von Friedrich Wilhelm dem IV verfasste Zusammenstellung mehrerer Bibelzitate, die dazu auffordert, "dass im Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind." Das ist nicht nur verschwiemelt formuliert, das ist preußisches Staatschristentum, das Unterordnung und Gehorsam verlangt.

Eine Ausstellung zur Aufklärung genügt nicht

Auch die Staatsministerin sieht den Text kritisch: "Die Inschrift ist natürlich problematisch und atmet einen monarchischen Geist, von dem wir uns nicht nur in jeglicher Form heutzutage distanzieren, sondern die einmal mehr ein Schlaglicht darauf wirft, was wir überwunden haben und wie glücklich wir mit der heutigen Demokratie sein können."

Eine Ausstellung über diese Zeit im Humboldtforum soll aufklären. Aber reicht das? Nein, aber heute ist es zu spät, um diese ziemlich unerträgliche Kombination aus Inschrift und Kreuz fundamental neu zu diskutieren und eventuell zu verhindern.

Sendung: Inforadio, 29.05.2020, 07:20

Beitrag von Maria Ossowski

97 Kommentare

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  1. 97.

    Viel Spaß beim verhindern, der Turm wird bereits gebaut und ich habe gerne dafür gespendet. Der Turm war stadtbildprägend und er wird inner als Versöhnlicher Ort konzipiert.

  2. 95.

    Zustimmung "Auch die Garnisonkirche in Potsdam muss verhindert werden. Sie ist ein Symbol des NS-Staates und Preussen." Was heute eben vergessen wird, Preußen steht für den ersten deutschen Völkermord. Die Nazikirche in Potsdam ist ein weiter dieser Orte dieser Geschichtsumdeutungen.

  3. 94.

    Der Bibelspruch ist anmaßend und erdrückend. Das Kreuz steht dagegen für christliche Nächstenliebe (Solidarität, Mitgefühl, aktive Toleranz, Respekt vor dem Anderen, Hilfe für die Armen), die vielen Religionen eigen ist. Für ein weltoffenes, dialogfähiges Humboldt-Forum!

  4. 93.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wenn man die Berichterstattung in den Medien über die Rückkehr des Kreuzes auf das Stadtschloss verfolgt, kann man den Eindruck gewinnen, die Bevölkerung Deutschland war gegen das Aufsetzen dieses christlichen Symbols auf das Stadtschloss.

    Wenn Sie aber die Kommentare in den verschiedenen sozialen Netzwerken verfolgen oder die Kommentare unter dem Artikel im ZDF sieht das nämlich ganz anders aus.

    Man sollte die Meinung einzelner Kritiker nicht so darstellen als würde dies die Meinung der überwiegenden Bevölkerung darstellen. Eine Diskussion in der Bevölkerung fand nämlich garnicht statt, sondern bei einigen Historikern oder "Experten" und diese ist sicher nicht die Meinung des Volkes.

  5. 92.

    "denn eine widersprüchliche oder problematische Geschichte lässt sich nicht durch Schleifung ihrer Bauwerke auslöschen. "

    Danke gerade für diesen Satz.
    In der Tat liegen Welten in der Umgangsweise damit. Die einen: Alles Unliebsame wird einfach wie ein Möbelstück weggeschoben, die anderen: Nur aus einer Annäherung und einem gebührenden Abstand heraus lässt sich Geschichte begreifen.

    Selber hätte ich allerdings nichts dagegen gehabt, Teile des Palastes der Republik auf der modernen Ostseite stehenzulassen. Das ist das m. E. einzige Manko. Für die "Linden" auf der Westseite ist das Humboldt-Forum ein hervorragender und zugleich geschichtlich überlieferter Auftakt. Alles andere als die gleiche Formensprache wie die "Linden" scheidet hier nach meiner Empfindung aus.

  6. 91.

    Danke für Ihren Beitrag. Ich gebe Ihnen recht. Dort steht der Name Jesu, und wer ordentlich recherchiert, sollte merken, was dieser Jesus vertreten hat.
    Was immer Menschen in diesem Namen an Furchtbarem angestellt haben - man kann alles mißbrauchen. Auch den Namen Jesu.
    Ich wünschte, die "Aufgeklärten" würden für sich mal klären, wofür und wogegen es sich lohnt, sich so aufzuregen.

  7. 90.

    Der Palast der Republik hatte seine Probleme, genau wie die Republik für die er stand. Aber was ihn ersetzt hat, der Palast der Einprozenter, ist nicht besser. Die Hälfte der Bevölkerung muss fürchten, ihre Wohnung zu verlieren, während reiche Stifter Preußenkönig spielen dürfen. Da passt das Untertanen-Christentum wie die Faust aufs Auge. Die Symbolik des Stadtklotzes war von Anfang an reaktionär, und die wohlhabenden Finanziers haben auch nie einen Hehl daraus gemacht. Berlin von oben halt. Aber das Knie beugt sich so lange, bis es tritt.

  8. 89.

    Es ist erstaunlich wie wichtig sich die Berliner selbst und Ihr Disneyschloss nehmen.
    Das ganze Schloss ist Verschwendung von Steuergeldern, Christen sind in Deutschland nur noch eine Minderheit, wie andere Religionsanhänger auch und das Schloss interessiert die meißten Nichtberliner auch nicht sonderlich.

  9. 88.

    Ich wundere mich über die vielen Kommentare gegen die Rekonstruktion des letzten historischen Bauzustands, der von den Nazis (2. Weltkrieg) und Ulbricht zerstört wurde. Ulbrichts Motivation war, gebaute Geschichte auszulöschen. Das ist aber eine Illusion geblieben, denn eine widersprüchliche oder problematische Geschichte lässt sich nicht durch Schleifung ihrer Bauwerke auslöschen. Was Ulbricht gelang, ist, ein einzigartiges Kunstwerk auszulöschen. Dies wurde nun, Gott sei Dank, zum Teil geheilt. Jetzt hat man wieder die Möglichkeit, sowohl an der Schönheit der Architektur zu erfreuen, sich aber auch an den problematischen Teilen der Geschichte, von denen das Bauwerk erzählt, auseinanderzusetzen. Für mich persönlich überwiegt die Freude an einem Bauwerk, das seine Historie nicht verleugnet, seine Baumeister Schlüter, Eosander und Stüler ehrt, aber durch die modernen Bauteile die historischen Brüche nicht verwischt.

  10. 87.

    Gegebenenfalls noch einmal über die Gestaltung der Kuppel selbst hinausgehend:

    Ein Stadtschloss hat Berlin nie besessen, vielmehr war es das einzige Schloss, was zu Bauzeiten existierte. Alle anderen Schlösser - Charlottenburg, Steglitz und Köpenick bspw. - waren zu jeweiligen Schlösser-Bauzeiten eigenständige Gemeinden. (In Potsdam verhielt es sich anders: Sanssouci, das Neue Palais und das Marmorpalais lagen schon zu Bauzeiten auf Potsdamer Stadtgebiet, neben dem bezeichneten Stadtschloss, heute in Funktion des Landtags.)

    Die Straße Unter den Linden kann nicht verstanden werden, ohne ihren Anfang und ihr Ende mitzudenken. Das Ende, sozusagen "das Finale", ist sichtbar und weltbekannt in Form des Brandenburger Tores, der Anfang allerdings ist trotz Wiederaufbaufähigkeit gesprengt worden. Dieser Anfang, dieser Auftakt, wird jetzt in Gestalt des Schlosses und in Funktion des Humboldt-Forums errichtet. Kein Venedig ohne Markusplatz und ohne Markusturm, kein Prag ohne Karlsbrücke.

  11. 86.

    Na was haben Sie denn für ein Problem. Ich sage doch: Tut es - setzt die Imitation aufs imitierte Schloss.
    Das gibt der peinlichen Demonstration falschen und peinlichen Bürgerstolzes den krönenden, folgerichtigen und weithin sichtbar protzig blinkend-güldenen Abschluss. Las Vegas für die Banausen, die sich für die Kunstmäzene der Stadt halten wollen. Was die für schön halten, kann man in den besseren Vorstadtsiedlungen bestaunen: Dorische Säulen am Eingang des Fertighaus-Eigenheims. Und darüber ein barockes schmiedeeisernes Imitat des Romeo-und-Julia-Balkons. Und falls man es sich leisten kann - gekrönt von einem Reet-Walmdach. Und bitte auch möglichst viele Butzen-Scheibchen.

    Ansonsten lesen Sie noch mal den Kommentar auf den ich reagierte. Der will mir nämlich nahelegen, ich müsste das alles selbstverständlich gut finden. Sonst sei ich kein "klar denkender Mensch"
    Kriegt man auf so was Polemik ist man noch gut weggekommen. Mit seinem falschen anmassenden Bürgerstolz.

  12. 85.

    Wer muss sich denn für "seine" Religion entschuldigen? Um Religion geht es hier auch gar nicht. Es geht um Kirche. Geht um den Nachbau der güldenen Leuchtlichtlaterne, mit der die Wilhelms zusammen mit der preussisch-protestantischen Staatskirche den Obrigkeitsstaat einforderten und behaupteten.
    Geht darum das einem eine Schmuckfassade vor Beton- Plattenbau angedreht wird, weil der Provinz-Kleiner-Gerne-Grossbürger Berlins auf Repräsentation steht.
    Und dann auch noch die entlarvende Tatsache als seinen Verdienst vorbringt - nur die Fassade sei vom restaurativen Disney-Land-Grossbürger finanziert worden.
    Ja das ist klar und auch nicht neu: Für den Inhalt, das wahre Gemeinwohl sind dann andere zuständig. Fürs finanzieren sowieso. Frau Otto hat sich für die Schlossimitation halt die Imitation des güldenen Dachabschlusses für die Stadtmöblierung geleistet, die auf der Spritzbeton-Imitation der Kuppel ganz oben aufsitzt.
    Und sie verteidigen diese Imitation als Ausdruck von Identität.

  13. 84.

    Das empfinde ich als reichlich weise Aussage. Gleich, was oben drauf ist und drauf steht, es ist keinesfalls Bekehrung. Die Zeiten gegenseitiger Beschimpfung dürfte lang vorbei sein. Aber eben nicht bei allen.

  14. 83.

    Wenn es nach Ihrer Mehrheit ginge, fände Ostern garnicht statt. Das ist der Punkt. Nicht, an welchem Wochenende das liegt. Und wenn Ostern und Pfingsten nicht stattfindet, ist auch der arbeitsfreie -Montag futsch. Konsequent für Anti-Christen (keinesfalls Atheisten oder Agnostiker) wäre, den arbeitsfreien Montag nicht in Anspruch zu nehmen.

  15. 82.

    Es ist zumindest ehrlich, die Koloniale Raubkunstausstellung mit denn Christenkreuz zu markieren und damit die Beteiligung der Kirche an den kolonialen Verbrechen und Völkermorden zu zeigen. So werden Inhalt und Form doch noch miteinander verbunden.

  16. 81.

    Es ist schon traurig, dass wir uns für unsere Religion entschuldigen müssen.
    Vor lauter politischer Korrektheit biedern wir uns jetzt Jeden an und verleugnen unsere Identität.

  17. 80.

    Was soll denn Ihr polemischer "Kommentar"?
    Hat denn Bürgerstolz behauptet, Mitglied einer exklusiven Gruppe sogenannter "klar denkender Menschen" zu sein?
    Nach der gestrigen rbb-Umfrage repräsentiert er übrigens tatsächlich eine Mehrheit von mehr als zwei Dritteln der Befragten 5.000 Menschen.
    Wenn Sie das anders sehen, dann ist das Ihr gutes Recht, aber das gilt eben nicht nur für Ihre Meinung.

  18. 79.

    Ein echt gutes Statement von Ihnen:
    Es ist ein städtebaulicher Fehler, dass dieses Schloss dort steht. Und noch ein größerer Fehler ist es, dass reiche Mäzene in Berlin bestimmen, wie und was mit welcher Symbolik gebaut wird. Ohne diese wäre das Schloss nie entstanden, Bundestagsbeschlus hin oder her. Die Aussagen von Kulturstaatsministerin Grütters tun weh beim Lesen, da sagt sie das Kuppelkreuz stünde für Toleranz und gleich das fundamentalistisch-christliche Spruchband an der Kuppel widerspricht ihr vehement. Wie kann man sich nur so verbiegen und meinen, die Öffentlichkeit nehme einem das ab? Und nein, es ist nicht zu spät, die Kuppelgestaltung neu zu diskutieren. Wenn Berlin es will, dann gibt es Mittel und Wege, sowohl Kreuz als auch Fundi-Spruch wieder zu entfernen. Dann kostet es eben Geld. Und dass Millionen für das Schloss von Privaten fließen können, zeigt ja, dass Geld da ist.

  19. 78.

    Selten so gelacht über solchen Unsinn. Was würden sie dazu sagen wenn eine Mehrheit der Bürger Ostern lieber später hätte weil das Wetter dann besser ist? Andere nehmen Rücksicht auf Christen. Warum nehmen Sie keine Rücksicht auf andere?

  20. 77.

    Die Fassade und Kuppel mit Laterne sowie das Kreuz wurden ausschließlich aus privaten Spenden finanziert. Staatliche Mittel werden ausschließlich für den Rohbau und Innenausbau (modern) verwendet.
    Und ehe die Sponsoren für solch ein Vorhaben Geld zur Verfügung stellen, muss ja erst einmal die Genehmigung
    für das Projekt vorliegen. Was soll diese ganze Aufregung jetzt nach der Fertigstellung? Berlin will sich tolerant gegenüber fremden Religionen geben und blockt die Eigene? Absurd. Niemand wird zum christlichen- jüdischen- oder islamischen Glauben etc. gezwungen aber jeder sollte in der Lage sein,sie zu tolerieren.
    Und ich schließe mich @60.McCathy an, ich fand den Auftritt von Frau Lötzsch auch exemplarisch für einen Teil der Bevölkerung. Ich weiß übrigens aus dem eigenen Kreis der Familie, dass es in der DDR nicht nur "Ungläugige"gab. Kirchengänge,auch zu christlichen Festen waren für einen Teil meiner Familie im heutigen Speckgürtel Normalität und ist es heute noch.

  21. 76.

    Mensch mag ja jetzt zum Christentum, zum Judentum, zum Islam oder weltanschaulich erweitert, zu buddhistischen Strömungen stehen, wie mensch will. Dennoch kommen mir bestimmte Verhaltensweisen inkonsequent vor, soweit sie sich ausdrücklich GEGEN etwas richten. Beispielsweise, was die recht selbstverständliche Inanspruchnahme des kommenden überw. arbeitsfreien Montags angeht ...

  22. 75.

    Komisch, ich bin auch Atheist, aber mich stört dieses Kreuz nicht im Geringsten. Sehe mir aber auch gern in Kirchen oder Museen sakrale Kunst an. Vielleicht sollten diejenigen, die hier so fanatisch einen Kreuzzug gegen das Kreuz führen, mal darüber nachdenken, ob ihr Atheismus wirklich auf einer rationalen Entscheidung beruht.

  23. 74.

    Das mag sein. Dann feiern Dein Christentum bei dir zu Hause oder in Deiner Kirche. Auf einem Staatsgebäude in einer Stadt, wo die Mehrheit der Einwohner atheistisch ist, hat das nichts zu suchen. Das ist eine Ohrfeige für die Mehrzahl der Berliner von Leuten, die hier nicht wohnen oder die zugewandert sind und ihren Voodoo hier verbreiten wollen.

  24. 73.

    Wie wird man Mitglied in Ihrer exklusiven Gruppe sogenannter "klar denkender Menschen"? Haben Sie auch noch einen Verein, der "die Wahrheit" repräsentiert? Eng in Ihren Vereinen. Während Sie sicher ebenso ungeprüft wie unbeirrt glauben wollen Sie repräsentierten Mehrheit. Und sowieso den "vernünftigen Menschen"
    An den Schlossplatz ist nichts "zurückgekehrt" Dort steht ein Stahlbetonbau mit vorgehängter Schmuckfassade. Historisch an diesem Gebäude ist allein seine Entstehungsgeschichte als jenes was da stehen sollte und konnte, nachdem man den Palast der Republik abgerissen hatte. Und klar - um der Mischung aus Peinlichkeit und bräsig-trotziger Aggression die Spitze aufzusetzen muss die wilhelminische Laterne natürlich drauf. Wenn schon dann richtig. Und auch richtig peinlich. Ich bin dafür. Besser kann man gar nicht beschreiben was schief läuft: Die einen bestimmen Raum und Fassade. Andere müssen sehen das darin /dahinter Vernünftiges fürs Gemeinwesen stattfinden kann.

  25. 72.

    Unfassbar was hier passiert. Ich fühle mich in meiner negativen Religionsfreiheit verletzt. Unsäglich, dass ein mit meinen Steuergelder finanziertes Gebäude Christianisiert wird!!!! Und dann auch noch mit so einem ekelhaften Satz. Ich werde mich niemals beugen vor diesen menschenverachtenden Bauernfängern, Manipulatoren, Ausgrenzern, Kindesmissbrauchern beugen. Ich fordere sofort die Trennung von Staat und Kirche!!!

  26. 71.

    Das Berliner Stadtschloss ist nicht der Eiffelturm. Das wiederaufgebaute Stadtschloss ist auch nicht das Stadtschloss. Es ist ein Plattenbau mit vorgehängter Schmuckfassade Stadtschloss. Nun ist auf die Spritzbeton-Imitation der Kuppel des Stadtschlosses, die güldene Imitation der Machtanspruch-Laterne des Wilhelminismus aufgesetzt worden. Somit findet die Peinlichkeit ihren peinlich trotzigen Abschluss, mit der sich ein selbsternanntes Großbürgertum zum Endsieger über den Palast der Republik zelebrieren will. Einmal mehr Zwang zur Fassade, während innen tatsächlich schon anderes stattfinden muss. Das interessierte die Fans restaurativer Stadtmöblierung aber nicht. Im Potsdamer Schloss arbeiten heute Mitarbeiter für ein demokratisches Parlament des 21. Jahrhunderts in Büroräumen, die im Souterrain nur über so etwas wie ein Kellerfenster verfügen. 38 Std /Woche. Weil die restaurative Fassade denkmalbedingt halt auch die Arbeitsbedingungen dazu produziert. Ganz echt für Menschen.

  27. 70.

    Staatschristentum? Es gab überwiegend private Spender. Die Entwürfe waren klar. Und den Atheisten geht das gar nichts an.

  28. 69.

    Das Zitat, dass sich alle Knie beugen sollen dem kommenden Herrscher Jesus Christus, der am Ende der Zeiten sein Friedensreich aufrichten wird, ist keine verschwurbelte Zusammenfassung des Monarchen, sondern ein Zitat des Apostels Paulus, der wiederum einen urchristlichen Hymnus zitiert. Phil 2,10.
    Jeder der sich auch nur rudimentär mit der Materie auseinandergesetzt hat, weiß, dass die Urgemeinde sich in großer Bedrängnis befand. Ihr Herr veränderte mit der Bergpredigt die Welt (Selig sind, die Frieden stiften... ), gerade die Kreuzritter konnten sich nicht mehr auf diesen Jesus berufen sondern nur auf einen profillosen "Gott", den auch heute die Medien bevorzugen. Es gibt schlimmere Verse, die sich ein Herrscher an sein Schloss anbringen lassen kann. Der Kolonialismus, der in diesem Zusammenhang auch "dem Christentum" pauschal vorgeworfen wurde als Kritik an der Inschrift begann in Deutschland - erst 30 Jahre später, manchmal sollte man etwas genauer recherchieren.

  29. 68.

    Das ist doch genau im Sinne der Grünen Göring-Eckart, die im Zusammenhang mit der Zuwanderung vieler Muslime 2015 meinte: "Da wird Deutschland doch wieder religiöser."

  30. 67.

    Endlich ist nach langer Zeit die Kuppel mit Laterne und Kreuz fertig und das ist gut so!!!
    Hab Freitag Abend sogar noch das tolle Ereignis gefeiert, ein wunderschöner toller Tag!!!
    PS. Das Christentum gehört einfach mal zu Deutschland und das wird immer so sein!!!

  31. 66.

    The agonising over this is fascinating to a foreigner. Everything single thing in Germany is filtered through ideology, and Germans allow themselves to be enslaved by symbols than any witchdoctor. For heavens sake people — and more particularly leftists: chill out!

    The cross is history: the only power it has is the power you give it. The schloss is as much a part of Berlin as the Brandenburg Gate and its symbols. Wishing to destroy the objects of history because you object them is like Walter Albrecht blowing up the Schloss in an attempt to create a new utopia. If the cross bothers you (and you shouldn’t even notice it because leftists don’t look to heaven), just remember what it created — the Enlightenment — the Age of Reason. Truly: Germans should be a little more like Russians, who never give a moments thought about faithfully reconstructing the lost buildings of their past: because they recognise faithful copies have their own validity, and the only reason needed is beauty.

  32. 65.

    Was würden eigentlich die Arbeitssklaven in Fernost zu dieser Diskussion sagen, die unsere Lifestyle Apple- und Samsung- usw. Produkte herstellen, mit denen wir hier von Humanismus und Aufklärung schreiben, von Demokratie und dem Geist Humboldts?

  33. 64.

    "Dieses „Symbol für die universelle Botschaft des Christentums“ ist 5 Meter hoch ..."

    In Verbindung mit dem Gebäude ist das relativ überschaubar. Ganz etwas anderes als die neue, 5,50 Meter hohe Karl-Marx-Statue in Trier, die ich als Statue in Menschengröße durchaus begrüße und noch etwas anderes als die 19 Meter hohe vergangene Lenin-Statue. Letztgenannte Beide nicht den Blicken entzogen (gewesen), sondern bewusst in den Blick gestellt.

  34. 63.

    Wenn Sie so wollen, hat jede der genannten Gruppen ihr eigenes Symbol. Ein gemeinsames Symbol wäre Ausdruck einer ausgesprochenen NEGATIV-Koalition.

  35. 62.

    Hmm, bemerkenswert. Was tun? Alle Humanisten sammeln Spenden für ein flächendeckendes Graffito mit der Erklärung der Menschenrechte auf der "neutralen" Seite des Humboldt Forums. So als aktueller Debattenbeitrag ;)
    Auch möglich das moderne Raubritter auftauchen ....

  36. 61.

    Ist doch schön, dass wir keine andere Probleme in Deutschland haben als über ein Kreuz zu streiten...

  37. 60.

    Na ja, Sie dürfen halt nicht außer Acht lassen, dass ein Großteil der Kritiker hier in einer Diktatur sozialisiert wurde, welche ihnen die Kirchenfeinlichkeit quasi mit der Muttermilch einflößte. Sehr schön zu begutachten war das heute in der Abendschau, als Frau Lötzsch schon fast hysterisch den Abriss des Kreuzes forderte. Ohne diese Menschen hätte die Diktatur DDR gar nicht so lange überleben können.

  38. 59.

    Die grösste Errungenschaft der DDr, nämlich die Befreiung von der Macht der Kirche, wird damit zum Glück nicht tangiert. Denkt bloss nicht, weil ihr da so ein altes Symbol installiert, werden wir wieder unserer Knie brechen. Die Zeiten von bedingungslosem Gehorsam, Treue und Untertanen-Verhalten sind vorbei.

  39. 58.

    Klasse Kuppel! Das sieht aus, wie die Bauherren es gedacht und geplant haben

  40. 57.

    Ich finde es sehr beschämend, dass dieser Artikel als "Bericht" bezeichnet wird. Frau Ossowksi berichtet nicht, sie stellt in geradezu epischer Bandbreite ihre eigene, persönliche Meinung dar.

    Das, was hier stattfindet ist das Gegenteil von seriösem Journalismus, der faktenbasiert neutral beschreibt. Ich bin einmal mehr schwer enttäuscht über die von allen Bürgern (zwangs-) finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten - allen voran vom RBB.

  41. 56.

    Halt Du sie dumm, ich halt sie arm. Geschichte wiederholt sich als Farce.

  42. 55.

    Ich bin froh, das es Verantwortliche gibt, die das richtige tun und sich nicht von ein paar Menschen reinreden lassen. Und einen besseren Abschluss, für dieses wunderschöne wiederaufgebaute Stadtschloss, kann es nicht geben. Es wird immer Menschen geben, denen irgendetwas nicht gefällt. Als der Eifelturm gebaut wurde, war die Pariser Bevölkerung aufgebracht. Und heute? Paris ohne Eifelturm....? Kommentare wie, - Das Kreuz kam erst später auf dem Schloss... - na ja, Das Schloss wurde ja auch nicht wieder so aufgebaut, wie im 15. Jahrhundert.

  43. 53.

    Was würde Jesus Christus dazu sagen? - Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander. Ihr sollt einander so lieben, wie ich Euch geliebt habe. (Johannes 13,34)

  44. 52.

    Die Inschrift ist wirklich passend gewählt: Besser könnte man den Charakter von „völkerkundlichen Sammlungen“ als Kolonialmuseen gar nicht illustrieren.

    Und das Kreuz als „Einladung zum Dialog über Nächstenliebe, Toleranz, Weltoffenheit und über die Rolle von Religionen in unserer heutigen globalen Gesellschaft“? Ja, genauso haben die Eingeborenen rings um den Globus dieses Symbol kennengelernt! Aber gewiss doch, Frau Grütters! Mit Kreuz, Schwert und Knute wurden sie beraubt, versklavt und umgebracht.

  45. 51.

    Das deutsche Bildungsbürgertum lässt die Maske fallen: "wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wiederhaben!". Deshalb sollte man sich mit der Restauration der Schlossinsel nie abfinden - und nach der einen Bausünde (Palast) diese zweite (Schloss)auch gleich wieder abreißen. Vielleicht bekommen wir dann in der Mitte der Stadt ein weiteres "Tempelhofer Feld" hin - freizuhalten, bis wir was wirklich vernünftiges damit anfangen können.

  46. 50.

    In zehn Jahren werden sich viele, die jetzt nochmal die letzte Chance zum Gülle versprühen genutzt haben, über das, was sie hier von sich geben, schämen.
    Alle klar denkenden Menschen können sich nur über die Rückkehr der grandiosen Stüler-Kuppel freuen.

  47. 49.

    Ich finde Kreuz und Inschrift richtig und wichtig und sei es nur, dass solche Menschen wie sie, die Verfasserin des Kommentars und ein Herr Lederer sich darüber ärgern und aufregen.

  48. 48.

    Also, wegen dem bizarren Spruch von Friedrich Wilhelm IV wäre ich ja vorsichtig. Wie liegen denn da die Urheberrechte? Nicht, dass es nachher noch Entschädigungsforderungen bzw. Forderungen nach Lizenzgebühren durch die Hohenzollern gibt...

  49. 47.

    Ja, aber "nur" der Roh- und Innenausbau kosten eben mal ~88 Prozent der 644 Millionen Euro Gesamtkosten, ein Großteil des Rests geht dann für die historische Fassade 'drauf. Und auf die halbe Milliarde Steuergeld klatscht man dann für wenige Millionen ein religöses Symbol. Nach der Logik dann demnächst auch einen Mercedes-Stern oder was?

    Die barocke Fassade ist weitgehend wertneutral und passt sich auch deutlich besser in die Umgebung der Museumsinsel ein als die glatte Betonfläche in Richtung Alex. Die hätte in meinen Augen auch Bund und Land übernehmen sollen. Aber daraus nach außen jetzt eine christliche Kirche zu machen, halte ich für absolut unangebracht.

  50. 46.

    Und ich hatte mal die Hoffnung das sich die Menschen weiter entwickeln, so ohne Märchen für Erwachsene.
    Aus der Geschichte sollte man lernen woher man kommt und Erkenntnisse gewinnen aber die meisten sind in ihrer Entwicklung stehen geblieben oder haben sich zurück gebildet!

  51. 45.

    Manche Beiträge sind in ihrer Widersinnigkeit und dem dahinterstehendem Denken schon nicht mehr zu ertragen.

    Fakt ist, dass dieses Gebäude ein Wiederaufbau eines preußischen Schlosses ist. Staatsreligion war zu dieser Zeit die evangelische Kirche, sodass ein christliches Symbol zu einem zeitgenössischen Wiederaufbau dazugehört. Wem es nicht passt, der muss ja nicht hinschauen.

    Dass in einer Zeit, in der muslimische Schüler während der Fastenzeit großes Nachsehen in puncto schulischer Mitarbeit erfahren, gehört zu einer toleranten preußischen Weltanschauung auch ohne Diskussionen dazu.

  52. 44.

    Top Kommentar. Zudem sind wir eine christliche Gesellschaft die sich nicht aus vorauseilendem Gehorsam verstellen sollte. Jede Glaubensrichtung, jede Glaubensgemeinschaft sollte auch zu seinen äußeren Zeichen stehen. Uns ermutigt die moslemische Gemeinde dazu. Der Einwand der jüdischen Gemeinde ist aus meiner Sicht von weit her geholt und überlebt. Berlin ist offen für jedermann, engstirnigen gestrige gibt es überall.

  53. 43.

    Ihnen ist auch bekannt, dass die Fassade und Kuppel mit Laterne und Kreuz ausschließlich aus privaten Spenden finanziert wurden? Staatliche Mittel werden nur für den Rohbau und Innenausbau (modern) verwendet.

  54. 42.

    5. Vollkommen richtig, aber nicht nur. Auch der christliche Glaube und die christliche Kultur haben dieses Land geprägt. Menschenrechte fußen zu einem erheblichen Teil auch auf Geboten der chrsitlich-jüdischen Tradition, an deren Prinzipien sich die Kirche und Religion als Institution nur häufig in ihrer Geschichte überhaupt nicht orientierte. Die Präambel des Grundgesetzes bringt die christliche Tradition dieses Landes zum Ausdruck: "Im Bewsstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...."

  55. 41.

    1. Richtig, ist ein staatliches Gebäude, aber nicht nur. Sondern eine Teilrekonstruktion kunsthistorisch bedeutender Teile eines Schlosses. Dazu gehört die Kuppel von Stüler mit ihrem Bildschmuck von Engeln, Zitaten aus dem neuen Testament und einem Kuppelkreuz, was an die einstige Funktion erinnert.
    2. Historisch: Aber ja: Das Schloss war in 500 Jahren gewachsen und viele Architekten haben daran mitgewirkt, wovon Andreas Schlüter, Eosander von Goethe und August Stüler, was den Außenbau anbelangt, wohl die bedeutesten waren. Es ging bei der Rekonstruktion nie darum, den Orignalzustand (welcher ist das - die mittelalterliche Burg, das Renaissanceschloss?) zu rekonstruieren, sondern den letzten Bauzustand (in Teilen), der von der SED gesprengt wurde.
    3. Richtig, das war damals so. Wenn man rekonstriert, kommt eben die Ikonographie der damaligen Zeit zum Vorschein, wie übrigens auch Dutzende grimmige Preußenadler an der Fassade.
    4. Nein, es gehört dorthin (warum, wurde oben gesagt).

  56. 40.

    Schade, dass man ein mit Steuergeldern finanziertes Gebäude im 21. Jahrhundert noch mit religösen Symbolen versieht. Staat ist Staat und Kirche ist Kirche.

  57. 39.

    Unglaublich, mit welcher Energie dieses Thema diskutiert wird. Glauben Sie alle wirklich, dass das Kreuz in ein paar Monaten noch irgendwen interessieren wird? Und das sich der Großteil der Berliner oder Touristen Gedanken über dieses Kreuz machen wird?

    Und wenn man diese ganzen unnötig kritischen Überlegungen weiterspinnt: was ist mit den ganzen NS-Bauten? Mit Kirchen, die nunmal eindeutig Kirchen sind? Alles abreißen? Nicht mehr sanieren? Aus dem Stadtbild verbannen?





  58. 38.

    Dieses „Symbol für die universelle Botschaft des Christentums“ ist 5 Meter hoch und 17 Tonnen schwer. Was kommt als nächstes? Eine 368 Meter hohe Jesusstatue anstelle des Fernsehturms? So als weitere "universelle Botschaft"?

    Und das Ganze auch noch hinten rum, ohne öffentliche Debatte. Klar, dann wären diese Leute nie damit durch gekommen.

    Es gibt übrigens eine Petition „Keine Vereinnahmung des Humboldtforums für eine spezielle Weltanschauung“, für alle Interessierten...

  59. 37.

    Wir wollen unsern Kaiser Wilhelm wieder haben.
    Kreuz hin oder her - die Kirche wird dadurch nicht besser. Opium für's Volk.

  60. 36.

    Ich musste bei Grütters' Aussage über ein säkulares Deutschland und das angeblich zum Dialog einladende Kreuz sehr lachen. Wir haben ein enormes Ungleichgewicht und eine Überrepräsentation der christlichen Kirchen in diesem Land zu verzeichnen. Das reicht von Recht und Gesetzen, s. Arbeitsrecht, bis hinein in die freie Berufsausübung (GG), die manchen Menschen willkürlich durch kirchliche Organisationen verwehrt wird.

    Es ist nicht die Bibel, nicht die angenommene konzeptionelle Reinheit einer demokratischen Verfassung, es ist die Summe aller begangenen Irrtümer, die dieses Land pfadabhängig dahin geführt hat, wo es heute steht. Und Fehler, Missstände, wie auch die nicht säkularen Verhältnisse, die eine Ungerechtigkeit zugunsten des Christentums und entgegen der Religionsfreiheit bedeuten, gibt es auch heute noch zu genüge. Hier wird zwanghaft versucht, ein verklärendes Selbstbild zu zeichnen, historische Verantwortung für Krieg, Kolonialismus und Unterdrückung ausblendend.

  61. 35.

    1. Nein - in, an, auf staatliche Gebäude, hier Museum, gehört kein religiöses Symbol!
    2. Historisch? Nein, das Schloss hatte nicht von Anfang eine Kapelle, also kam auch das Kreuz darauf erst später dazu! Außerdem sind auch nur drei der Fassaden historisch gestaltet!
    3. Damals waren (auch offiziell) Religion und Staat nicht getrennt, nur deshalb konnte es so sein!
    4. Der Dom gegenüber ist eine Kirche, deshalb Kreuz. Das Schloss ist keine Kirche, sondern Teil der staatlichen Museumsinsel. Kreuz vollkommen deplatziert!
    5. Unser Land ist humanistisch geprägt! JEDES einzelne Menschenrecht musste GEGEN erbitterten Widerstand der Religionen erkämpft werden..!

  62. 34.

    Warum man sich gerade diesen König ausgesucht hat, der streng religiös war und später in der Psychiatrie gelandet ist bleibt ein Rätsel. Passt aber zu Berlin, in einer Stadt in der mehr Psychos leben als streng Gläubige. Das meine ich eher positiv.
    Anmerkung an die Redaktion: Es gab in Berlin nie ein Stadtschloss. Das gab es in Potsdam. In Berlin hieß es ganz einfach das Berliner Schloss.

  63. 33.

    Es ist wirklich eine Frechheit, wie hier mit dem Namen Humboldt umgegangen wird. Es mag ja sein, dass dieses Kreuz wunderschön ist. Das hier aber der Name eines Humanisten, der dazu noch kritisch der Kirche, dem Adel und dem Konzept der Kolonialpolitik gegenüberstand, von einer winzigen Minderheit - und was anderes sind christlich-religiöse Adelsfans in Berlin nicht - missbraucht wird, um ein Abbild der Kaiserzeit wiederauferstehen zu lassen, ist widerlich. Es ist nichts anderes als beschämend, dass hier eine Epoche wieder zum Leben erweckt wird, in der die Bevölkerung von feudalen Strukturen unterjocht wurde. Nennt es Disneyland, nennt es Historienkitsch. Denn das ist es. Aber ein Kreuz auf einen Ort zu setzen, der für Wissenschaft und Toleranz stehen soll, ist nichts weiter als stumpfe Provokation. Hoffentlich schlägt der Blitz ein.

  64. 32.

    Die Schlosskuppel ein Symbol "preußischer Intoleranz"? Ziemlich schiefes Preußen-Bild, das hier vermittelt wird. Das Königreich Preußen war einer der tolerantesten Staaten in Europa. Religion und Nationalität der Untertanen war den preußischen Königen stets herzlich egal. Auch Nicht-Christen konnten ihren Glauben frei ausüben und sogar in hohe Ämter aufsteigen!

  65. 31.

    Nur zur Erinnerung. Am Kreuz angeschlagen war Christus, nicht die Kirche.

  66. 30.

    Es ist wunderschön! Als Christ bin ich sehr stolz, dass dieses Symbol unseres Glaubens wieder über einem berliner Wahrzeichen leuchtet. Bei einigen Kritikern ist hinter ihrer Kritik der unverhohlene Hass auf das Christentum und/oder die deutsche Geschichte spürbar. Es die üblichen Verdächtigen: Toleranz bedeutet bei ihnen nämlich immer nur Toleranz für die eigene Meinung!

  67. 29.

    Auch diese Inschrift, "sich dem (sog.) Christentum zu unterwerfen"?
    Dieses Bauwerk an sich ist schlimm genug, dann noch diesess Machwerk.
    Ein Indiz dafür, welche Richtung die edlen Spender doch gerne vorgeben wollen.

  68. 28.

    Für mich steht ein Kreuz für institutionalisierten Blödsinn. Aktuell, seit ca. 10 Jahren bedeutet es für mich Vertuschung und Verschleierung von sexuellen Straftaten. Des Weiteren von Kungeleien und Filz mit Obrigkeiten, und das hat Jahrhunderte lange Tradition. Ich verlange keine Entfernung sämtlicher religiöser Zeichen, jedoch ist Religion Privatsache. Dazu kommt die Tatsache, dass Friedrich Wilhelm IV. maßgeblich an der Beendigung der Revolution von 1848 beteiligt war. Die Bibel-Zitate in Verbindung mit Friedrich Wilhelm IV. als von Gott berufener Herrscher, ergeben ein zutiefst undemokratisches Gesamtbild in der heutigen Zeit. Es mag ja sein das heutzutage so etwas wieder in Mode kommt, aber nüchtern betrachtet ist es kaum nachvollziehbar.

  69. 27.

    In den vergangenen Jahrzehnten wurden Gott und Jesus Christus in unserer ehemals christlich ausgerichteten Gesellschaft abgeschafft. Dennoch finde ich, wir zu unserer christlichen Vergangenheit stehen sollten; das Christentum hat das sogenannte „christliche Abendland“ (dazu gehört übrigens nicht nur Deutschland) über viele Jahrhunderte geprägt und Eingang in unsere Gesetzgebung gefunden, vieles davon hat bis heute Gültigkeit.

    Juden und Muslime stehen zu ihrer religiösen Vergangenheit, warum wir denn nicht auch?
    Warum wollen wir unsere Geschichte der letzten Jahrhunderte mit Gewalt verleugnen?
    Wem nützt das eigentlich?

  70. 26.

    Nunja, das Schloss überhaupt wieder zu errichten, war doch schon eine Schnapsidee. Ich verstehe bis dato nicht, warum und wieso ein Disneyland 2.0 in der Stadtmitte Berlins, ähnlich wie in Potsdam, sein muss. Ahistorischer geht es nimmer.

  71. 25.

    In Berlin leben ca. 63 Prozent Atheisten, Agnostiker und Humanisten, wahrscheinlich sogar mehr. Leider, oder zum Glück, gibt es kein repräsentatives Symbol dieser Gruppe. Das Kreuz ist es bestimmt nicht. Dann doch lieber ein Fliegendes Spaghettimonster…
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/religion-in-berlin-alles-eine-sache-des-glaubens/24240128.html

  72. 24.

    Macht nicht solch künstliches Theater. Ein Schmuckstück zur Krönung; ich sehe es als Friedenskreuz.

  73. 23.

    "Wir müssen zu so vielem aus unserer Deutschen Vergangenheit stehen,da sind das Kreuz und die Biblischen Sprüche wohl das geringste Problem!"

    unsäglich, diese Verharmlosung der Verbrechen der Kirche. Weil es etwas noch Schlimmeres gab, relativiert man daran alles andere. Damit werden gleich zwei Opfergruppen mißbraucht. Die eine, um die Verbrechen an den anderen zu verharmlosen und die andere, indem die Verbrechen an Ihnen bagatellisiert werden.

    Im Übrigen hat sich die Kirche auch an den schlimmsten Verbrechen immer auch mit schuldig gemacht. Nur ein Beispiel:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/kirche-nationalsozialismus-bischoefe-1.4893073

  74. 22.

    Macht-, Alleingültigkeits-, Herrschaftsansprüche der Meinungsmacher mißbrauchen das Kreuz. Deshalb ist es keine Problematik, daß zwei NT-Verse und ein Kreuz die Kuppel zieren. Zu lesen ist die christliche Frohbotschaft nach dem Pfingstereignis für Gemeinschaft und Verständnis aller Menschen guten Willens: Apg 4,12 und Phil 2,10. Die christlichen Worte sind eine Frohe Botschaft; diese zu verdrängen und zu mißdeuten ist das Problem: Friedrich Wilhelm IV brauchte eine neue Schloßkapelle; er ließ die Kuppelkapelle auf dem Prunk des preußischen Triumpheingangstores errichten, für barocke Flügelanlagen gebaut ästhetisch fragwürdig, aber um als protestantisches Königshaus beispielhaft Gott die Ehre zu erweisen! Wir müssen diese Bausymbolik als christliches Zeugnis verstehen und akzeptieren lernen. Wie wir heute mit geheuchelter Distanz und die Generationen früher dieses Zeugnis mißdeuteten und fehlgeleitet mißbrauchen, das soll auf der Infotafel deutlich zu lesen sein.

  75. 21.

    Im multikulturellen Berlin ist so ziemlich alles erlaubt. Wenn es sich aber um christliche Symbole oder-inhalte handelt,die vielen Berlinern bedeutsam sind,ist es vorbei mit der vielgepriesenen Toleranz!So auch mit der Kuppel auf dem Stadtschloss.Wir müssen zu so vielem aus unserer Deutschen Vergangenheit stehen,da sind das Kreuz und die Biblischen Sprüche wohl das geringste Problem!

  76. 20.

    Sie sind vielleicht christlich geprägt. Ich nicht und viele in meinem Umfeld ebenfalls nicht.
    PS: Es gibt nicht "unsere! Identität. Jeder hat seine eigene Identität

  77. 19.

    Auch einer gehockten Perspektive wirkt dieses Kreuz gewiss riesengroß, wer sich aber den parallelen Grütters-Beitrag zur Grundsteinlegung anschaut, dem wird die wahre Dimension augenscheinlich klar: Allenfalls das zweieinhalbfache einer gewöhnlichen Körpergröße und zudem eben noch - wie betont - weit oben. "Missionierung" geht anders ...

  78. 18.

    Die Deutschen und ihr verklemmter Umgang mit ihrer Geschichte und den Symbolen christlicher Kultur. Wir haben echt einen kompletten Sockenschuss. Dass das Stadtschloss und obendrauf das Kreuz unserer ach so aufgeklärten, sekulären, linksliberalen Gesellschaft ein Graus ist, kann ich allerdings verstehen. Aber nun ist es halt da.
    Meine Prognose hierzu: Das Stadtschloss wird ein Riesenerfolg für die Stadt.

  79. 17.

    Extrem schön gearbeitet, handwerklich. Mein Teleobjektiv kanns kaum erwarten, das Objekt vom Dom aus zu fotografieren und zu studieren. Voller Vorfreude sozusagen.

  80. 16.

    Es ist doch mittlerweile echt verrückt in dieser Stadt, über jede neu eröffnete Moschee wird gejubelt seitens der Politik. Was im Namen des Islam alles für Taten bzw. Untaten in dieser Welt geschehen redet kaum jemand, aber über ein Kreuz auf einem historischen Gebäude, auweia.
    Das Ende der Demokratie, die Monarchie steht wieder auf ,Diktatur etc.
    Liberalität auf jeden Fall ,aber nicht um jeden Preis und bitte nicht als eine neue Art der Diktatur. Das Kreuz gehört dazu,Schluss.

  81. 15.

    Vielleicht sollte sich die Stiftung schnell um eine/n neuen Hausherrin/en kümmern. Es ist schon schade wenn sich jemand in dieser Funktion so über seinen neuen schaffensplatz äußert! Man sollte das Gebäude nicht nur als Hülle für Ausstellungen sehn sondern sich auch zur historischen Mitte Berlin bekennen! Ja dazu gehört nun auch eine preußische Vergangenheit mit einem Monarchen als Oberhaupt. Ich glaube persönlich das auch viele Menschen die in der DDR aufgewachsen sind und sich schon über die Demontage des Lampenladens ärgern mit diesem Bauwerk besser leben können! Schade ist nur wirklich die Spreeseite. Wollen wir hoffen das es windstill ist und dieses bauwerk seine Krone aufgesetzt bekommt.

  82. 14.

    Diese ganze Projekt ist doch ein einziges Symbol der reaktionären, rückwärtsgewandten Haltung gewisser Bevölkerungsteile. Nicht nur das mit den Unsummen, die für den Wiederaufbau verschleudert wurden, etliche soziale Projekte hätten finanziert werden können. Dieses Gebilde repräsentiert auch den Niedergang der Berliner Innenstadt für Berliner durch gezielte Disney-fizierung zur „Verzauberung“ unserer Besucher in der Stadt. Und dem ganzen wird jetzt noch im wahrsten Sinne des Wortes die goldene Krone aufgesetzt, indem Friedrich Wilhelm IV., dem dämlichsten und bürgerfeinflichsten aller preußischen Könige, durch dieses dämliche Kreuz ein weiteres Denkmal gesetzt wird. Es ist eine Schande, wie geschichtsvergessen sich die Stadt Berlin mal wieder präsentiert.

  83. 13.

    Es ist erschreckend , mit welcher Demagogie man das Kuppelkreuz auf dem Schloss versucht zu bekämpfen , ebenso wie die gleichen Kräfte versuchten , den Gesamtbau zu verhindern ! Es ist das architektonisch anspruchsvollste Gebäude , dass seit dem Mauerfall in dieser Stadt errichtet wurde , wenn man von der Ostfassade einmal absieht ! Es ist sicherlich auch nicht die Aufgabe der Medien , gegen diese gelungene Vollendung der Kuppel , Front zu machen , lassen sie die Berliner und ihre Gäste selbst entscheiden und sich nicht von Vereinen beeinflussen , die zu anderen Zielen und Werten als den unsrigen stehen !

  84. 12.

    Es ist charakteristisch für Berlin, das Kreuz und den christlichen Glauben als Bedrohung zu sehen. Würden sich die Berlinerinnen und Berliner intensiver mit dem christlichen Glauben auseinandersetzen, wäre es vorbei mit der hiesigen, als intellektuelle Toleranz getarnten trägen Wurschtigkeit. Dann müssten sich die Berlinnerinnen und Berliner Gedanken machen, ob und wie sie Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe in ihrem persönlichen Alltag leben.

    Dafür jedoch, so denke ich, sind die meisten Berliner Bürgerinnen und Bürger zu faul.

  85. 11.

    Also, ich hätte mich ja persönlich über ein schönes Graffiti auf der Kuppel gefreut, ein fettes Mural verschiedener Writer mit unterschiedlichem Background. Damit hätte man gut Nächstenliebe, Toleranz, Weltoffenheit und die Rolle von Religion bzw. Ethik in unserer globalen Gesellschaft visualisieren können. Das hätte eher zu Berlin gepasst und auch die christlich-preußisch-monarchistische Botschaft des „Preußenforums“ gebrochen. Denn Berlin ist alles, aber nicht christlich-preußisch-monarchistisch. Na ja, das mit dem Graffiti kann ja noch werden…

  86. 10.

    Ja, ja – Preussentum für Gott und Vaterland. Papp ein Kreuz oben drauf und dann gehts nur noch um "Glauben"?
    Fühlen Sie sich ernsthaft mit Friedrich Wilhelm IV "identisch"? Meinen Sie womöglich auch, keine Parteien mehr zu kennen, nur noch Deutsche verhülfe zu einem harmonischen Miteinander?
    Da haben sich Leute, die auch in meinem Namen und mit meinen Steuergeldern ein weithin sichtbares Zeichen (das Humboldt-Forum) setzen noch ein fettes Kuckucksei oben drauf setzen lassen und versuchen, sich jetzt rauszureden.

  87. 9.

    Ich sage nein.
    Wir sind nicht mehr Christlich geprägt.Denn die wenigsten kennen die 10 Gebote und halten sich daran.
    Schon mal gar nicht die Kirche,allein wenn ich an den Missbrauch von Kindern denke ,wird mir übel.
    Es wurde gelogen,vertuscht das es eine Pracht war.

  88. 8.

    Von Geburt an wurde mir gesagt, dass ich im christlichen Abendland lebe, im christlichen Europa! Und das Kreuz ist nun mal das Symbol des Christentums! Dem Islam den Halbmond, dem Judentum den Stern und uns eben das Kreuz! Und dieses Symbol steht auf einem kirchturm, einem Schoss, einer Flagge, einer Briefmarke!

  89. 7.

    Es ist ein städtebaulicher Fehler, dass dieses Schloss dort steht. Und noch ein größerer Fehler ist es, dass reiche Mäzene in Berlin bestimmen, wie und was mit welcher Symbolik gebaut wird. Ohne diese wäre das Schloss nie entstanden, Bundestagsbeschlus hin oder her. Die Aussagen von Kulturstaatsministerin Grütters tun weh beim Lesen, da sagt sie das Kuppelkreuz stünde für Toleranz und gleich das fundamentalistisch-christliche Spruchband an der Kuppel widerspricht ihr vehement. Wie kann man sich nur so verbiegen und meinen, die Öffentlichkeit nehme einem das ab? Und nein, es ist nicht zu spät, die Kuppelgestaltung neu zu diskutieren. Wenn Berlin es will, dann gibt es Mittel und Wege, sowohl Kreuz als auch Fundi-Spruch wieder zu entfernen. Dann kostet es eben Geld. Und dass Millionen für das Schloss von Privaten fließen können, zeigt ja, dass Geld da ist.

  90. 6.

    Das kann ich nur voll und ganz unterstreichen. Wenn es um andere Religionen geht dann sind wir alle so Weltoffen, nur bei der eigenen nicht!

  91. 5.

    Wer von den politisch Verantwortlichen hat denn nun genau genehmigt, dass die privaten Einzelinteressen der Spender in Form von Kreuz und makaberer Inschrift über Berlin thronen dürfen?? Staatsministerin Grütters??
    Und der Vorsitzende des Vereins der Muslime (der übrigens nicht einmal die Mehrheit der Muslime in Deutschland vertritt) ermuntert, dass die Gesellschaft zu ihren christlichen Wurzeln stehen soll... natürlich völlig uneigennützig!!
    Kopftuchdebatte in Bezug auf öffentliche Ämter, Streit um islamischen Religionsunterricht, Ausbildung von Imamen an deutschen Universitäten unter aktiver Einflussnahme konservativer Islamverbände, Neubau der Potsdamer Garnisonskirche, Kreuz auf dem Humboldtforum...
    Es gibt wohl mehr als nur ein paar Anzeichen für eine schleichende Zunahme der Präsenz von Religion jeglicher Coleur im öffentlichen Raum.

  92. 4.

    Sobald es um christliche Dinge im öffentlichen Leben Deutschlands geht, gibt es sofort Debatten darum. Das verstehe ich nicht, wir sind nun mal christlich geprägt und somit gehört es zu unserem Land. Es mittlerweile eine Stimmung, das alles was mit unserem Land und glauben zu tun hat das Böse ist. Wir vergraulen unsere eigene Identität.

  93. 3.

    Wenn das "ein Symbol der Berliner Intoleranz, ein Rückfall in die Gedankenwelt eines Preußenkönigs" ist, hätte man sich den ganzen Bau sparen können, denn ich persönlich deplatziert und unnötig finde.

  94. 2.

    Eine wunderbare Idee das Kreuz wieder auf dem neu errichteten Stadtschloss zu installieren. Danke dem edlen Spender! So gehört sich das für ein christliches Land wie unserem!

  95. 1.

    Auch die Garnisonkirche in Potsdam muss verhindert werden. Sie ist ein Symbol des NS-Staates und Preussen.

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